Österreichischer Marktführer präsentiert Umweltstrategie auf LogiMAT 2026
Toyota Material Handling reduziert CO₂-Emissionen um bis zu 18% durch innovative Materialien und energieeffiziente Flurförderzeuge.
Die Intralogistikbranche steht vor einem Wendepunkt: Toyota Material Handling Europe will auf der LogiMAT 2026 demonstrieren, wie sich CO₂-Emissionen in der Lagerhaltung und im innerbetrieblichen Transport reduzieren lassen. Das Unternehmen setzt dabei auf eine Kombination aus CO₂-reduzierten Materialien, energieeffizienten Fahrzeugen und digitalen Transparenz-Tools.
Toyota Material Handling erhielt sowohl auf europäischer Ebene als auch in Deutschland die Platin-Medaille im EcoVadis-Nachhaltigkeitsrating. Damit zählt das Unternehmen zu den besten ein Prozent der weltweit über 150.000 bewerteten Organisationen. Die Auszeichnung unterstreicht den kontinuierlichen Verbesserungsprozess, der sich im Messeauftritt widerspiegelt.
Toyota arbeitet mit dem schwedischen Stahlhersteller SSAB zusammen, um emissionsärmeren Stahl verstärkt in der Produktion einzusetzen.
Ein konkretes Beispiel ist der Toyota Lifter LHM230: Durch den Einsatz CO₂-reduzierten Stahls konnten die Emissionen im Vergleich zu früheren Modellen um 18 % gesenkt werden (Cradle-to-Gate – von der Rohstoffgewinnung bis zum Verlassen des Werks).
"Parallel dazu steigern wir kontinuierlich die Energieeffizienz unserer Produkte", sagt Marc Maureaux, Senior Sustainability Manager bei Toyota Material Handling Europe. Ein Beispiel ist der neue Toyota Traigo80, der im Vergleich zu früheren Modellen bis zu 12 % Energie einspart.
Auf der LogiMAT stellt Toyota ein interaktives Tool vor, das Einblicke in verschiedene Aspekte des Gerätedesigns bietet. Es zeigt, an welchen Stellschrauben Toyota ansetzt, um den CO₂-Fußabdruck weiter zu reduzieren – etwa bei Materialien, Komponenten oder Lackierprozessen.
Im Rahmen der Messe veröffentlicht Toyota Material Handling Europe seinen Nachhaltigkeitsbericht 2025. Dieser dokumentiert Fortschritte bei den wissenschaftsbasierten Klimazielen und stellt neue Initiativen vor. Dazu zählt unter anderem die Investition in ein neues Aufbereitungszentrum für Flurförderzeuge, mit dem Toyota sein Engagement im Bereich Kreislaufwirtschaft ausbaut.