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Burnout wird zum neuen Leistungstreiber in Österreich

Employee Mental Health Barometer zeigt dramatischen Wandel in der Arbeitswelt

25. März 2026 um 09:11
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Erstmals hängt Job-Performance stärker mit Burnout als mit Engagement zusammen. Stress steigt, während Energie zur knappen Ressource wird.

Der Employee Mental Health Barometer von Instahelp basiert auf Befragungen von über 2.900 Beschäftigten in Deutschland und Österreich aus den Jahren 2023 bis 2025 und zeigt Veränderungen bei Stress, Energie und Risikogruppen.

Burnout korreliert stärker mit Job-Performance als Engagement

Erstmals in der Erhebung korreliert Burnout stärker mit Job-Performance als Engagement. Der zugrundeliegende "Mental Wellbeing Check" basiert auf dem Job-Demands-Resources-Modell (JDR) nach Prof. Schaufeli. Die Daten legen nahe, dass Mitarbeitende weiterhin funktionieren, während ihre mentalen Reserven schrumpfen.

Stress steigt, Energie sinkt

Der Stress-Index stieg im Untersuchungszeitraum von 45 auf 51 Punkte, während der Energie-Index – bestehend aus Engagement, Selbstwirksamkeit und Resilienz – von 59 auf 56 Punkte fiel.

Veränderung in der Zusammensetzung der Belegschaften

Der Anteil der „Resilienten Selbstwirksamen“ sank von 24,2 Prozent (2023) auf 16 Prozent (2025). Die Gruppe der „Stabilen Routiniers“ wuchs von 13,1 Prozent auf 32,5 Prozent. Der Anteil der „Verunsicherten Erschöpften“ sank auf 7 Prozent (von 22,7 % in 2023). Die Gruppe der „Überforderten Getriebenen“ blieb mit rund 20 Prozent unverändert.

Veränderte Faktoren hinter Leistung und Burnout-Risiko

Die Daten zeigen Veränderungen bei den Einflussfaktoren für Job-Performance: Während in den Jahren 2023 und 2024 Selbstwirksamkeit als starker Treiber genannt wurde, rückt 2025 Wertschätzung in den Vordergrund. Beim Burnout-Risiko zeigen die Auswertungen zudem Zusammenhänge mit Selbstwirksamkeit und der Fähigkeit, Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben zu ziehen.

Kontext und Quellen

Die Ergebnisse fallen in die Jahre 2023 bis 2025, die laut OTS von Energie- und Inflationsschocks sowie wirtschaftlicher Schwäche und hoher Veränderungsgeschwindigkeit geprägt waren. Analysen von Aon und EY sowie der DAK-Psychreport 2025 werden in der OTS als ergänzende Bezugspunkte genannt. Grundlage der Instahelp-Auswertung ist der "Mental Wellbeing Check" mit 40 Fragen auf Basis des JDR-Modells.

Hebel laut Studie: Wertschätzung und Selbstwirksamkeit

Laut den Instahelp-Daten sind Wertschätzung und Selbstwirksamkeit zentrale Einflussfaktoren, um Burnout zu senken und Engagement zu stärken. Dr. Bernadette Frech, CEO von Instahelp, wird in der OTS mit der Aussage zitiert: "Wir beobachten einen Wechsel vom Begeisterungsmodus in den Überlebensmodus. Menschen funktionieren weiterhin, aber ihre mentale Reserve schrumpft."

Schlagworte

#Burnout#Arbeitsplatz#Gesundheit#Mental Health#Österreich#Stress#Mitarbeiter

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