Marchetti: Österreich hat Ausgaben-, nicht Einnahmenproblem
ÖVP-Generalsekretär Marchetti stellt klar: Mit der Volkspartei wird es keine Erbschaftssteuer geben. Fokus soll auf Staatseffizienz liegen.
Die Österreichische Volkspartei (ÖVP) hat eine klare Position zur Debatte um eine mögliche Erbschaftssteuer bezogen. ÖVP-Generalsekretär Nico Marchetti stellte in einer aktuellen Stellungnahme unmissverständlich klar, dass es mit seiner Partei keine Erbschaftssteuer geben werde.
„Mit der Volkspartei wird es keine Erbschaftssteuer geben. Sie ist weder im Arbeitsprogramm der Bundesregierung vorgesehen, noch ist sie in einem Hochsteuerland wie Österreich ein richtiges Signal an die Bürgerinnen und Bürger. Wir müssen uns im Rahmen der Reformpartnerschaft anstrengen, um den Staat effizienter zu machen. Finanzminister Marterbauer sollte also lieber Erbsen zählen statt Erben zu zählen. Österreich hat ein Ausgabenproblem und kein Einnahmenproblem“, betont der Generalsekretär der Volkspartei, Nico Marchetti, der abschließend festhält: „Die Linie der Volkspartei ist glasklar und bleibt der Garant dafür, dass es weder Erbschafts- oder Vermögenssteuern noch eine Rücknahme der Abschaffung der kalten Progression gibt.“