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Heizungsbranche fordert doppeltes Kesseltausch-Budget

Energiepreisschock bedroht 1,2 Millionen österreichische Haushalte

23. März 2026 um 11:20
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Biomasse- und Wärmepumpenbranche warnen vor fossiler Abhängigkeit und fordern verstärkte Förderung für Heizungsumstieg.

In einem offenen Brief an die Politik fordern Branchenvertreter aus der Wärmepumpen- und Biomassekesselproduzenten-Branche eine Verdoppelung des Kesseltausch-Budgets, so der Vorschlag in dem Schreiben. Mehr als 1,2 Millionen Haushalte, die noch mit Erdgas und Heizöl heizen, nennt der Brief als besonders betroffen.

Warnung vor leerem Fördertopf

"Wir brauchen im Doppelbudget 2027/2028 klare Signale für den Klimaschutz, für die Stärkung der regionalen Wirtschaft und für einen Ausstieg aus der fatalen fossilen Abhängigkeit", sagt Michael Pfeifer, Obmann von proPellets Austria. Im Brief wird darauf hingewiesen, dass sich bereits leere Fördertöpfe abzeichnen.

Franz Titschenbacher, Präsident des Österreichischen Biomasse-Verbandes, verweist auf Folgen des Energiepreisschocks 2022: "Durch den Energiepreisschock 2022 sind 20 Milliarden Euro an inländischer Wertschöpfung ins Ausland für Erdöl, Erdgas und Kohle abgeflossen." Er schlägt eine umgehende Verdoppelung des Kesseltauschbudgets vor.

Mehrfachnutzen von Pelletsheizungen

Pelletsheizungen werden im Brief als Möglichkeit genannt, Haushalte bei den Heizkosten zu entlasten. Laut proPellets Austria reduzieren Pelletsheizungen gegenüber Ölheizungen den CO₂-Ausstoß um mehr als 95 Prozent und würden die regionale Wirtschaft stärken.

"Förderungen für den Heizungstausch rentieren sich also gleich mehrfach und sind das beste Investment in eine nachhaltige Zukunft", betont Pfeifer. Verlässliche und stabile Förderungen für den Umstieg von Öl- und Gasheizungen werden im Brief als wichtiges Signal genannt.

Wärmepumpen als Alternative

Richard Freimüller, Präsident Wärmepumpe Austria, appelliert an Haushalte: "Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrem Installateur, investieren Sie in eine Wärmepumpe und sichern Sie sich damit Unabhängigkeit und langfristige Leistbarkeit."

Aktuelle Fördersituation

Im offenen Brief wird vor abzeichnenden Engpässen bei den Fördermitteln für den Kesseltausch gewarnt. Die Autoren schlagen vor, das Kesseltausch-Budget zu verdoppeln, da sich bereits leere Fördertöpfe abzeichnen.

Der offene Brief kann unter https://www.biomasseverband.at/wp-content/uploads/2025-03-23_offener-Brief-proPellets_WPA_OeBMV.pdf downgeloadet werden.

Schlagworte

#Heizung#Energiewende#Förderung#Biomasse#Wärmepumpe

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