Wiener Freiheitliche sehen gesellschaftliche Spaltung durch Zuwanderung
Die FPÖ Wien kritisiert die große Ramadan-Veranstaltung auf der Donauinsel und fordert verschärfte Zuwanderungspolitik.
Die FPÖ Wien hat scharfe Kritik an der großen Ramadan-Veranstaltung zum Fastenbrechen auf der Wiener Donauinsel geübt. Klubobmann Maximilian Krauss sieht in der Veranstaltung mit rund 60.000 Teilnehmern ein Zeichen für eine fortschreitende gesellschaftliche Spaltung in der Bundeshauptstadt.
Laut Krauss zeige die Großveranstaltung, "wie stark sich das gesellschaftliche Gefüge in unserer Stadt bereits verändert hat". Der FPÖ-Politiker warnt vor der Entwicklung von Parallelstrukturen, die seiner Ansicht nach "mit unseren gewachsenen kulturellen Traditionen nur noch wenig zu tun haben".
Besondere Kritik übt die FPÖ an unterschiedlichen Sicherheitsstandards bei Veranstaltungen. Krauss argumentiert, dass "Weihnachtsmärkte und traditionelle Veranstaltungen wie Kirtage aufgrund der realen Bedrohung durch islamistischen Terror nur noch unter massivem Polizeischutz stattfinden können", während die Ramadan-Veranstaltung ohne vergleichbare Sicherheitsmaßnahmen abgehalten werde.
"Dass ausgerechnet unsere eigenen Traditionen durch die unkontrollierte Zuwanderung zum Hochsicherheitsrisiko geworden sind, ist eine traurige Realität", so der FPÖ-Klubobmann. "Eine verantwortungsvolle Politik muss die Probleme klar benennen und Konsequenzen ziehen."