GLOBAL 2000 und Wissenschaftsnetz präsentieren Studien und Gesetzesentwurf für nachhaltige Wirtschaft
Am 2. April ist Welterschöpfungstag in Österreich. Experten zeigen, wie Kreislaufwirtschaft Abhängigkeiten reduziert und Klima schützt.
Österreich hat ein Problem: Der österreichische Welterschöpfungstag ist dieses Jahr am 2. April. Ab diesem Tag leben wir rechnerisch auf Pump. Die Abhängigkeiten von seltenen Erden, Öl und Gas machen verwundbar, zerstören Klima und Umwelt und vernichten regionale Arbeitsplätze.
Ein Ausweg lautet Kreislaufwirtschaft: Ressourcen länger nutzen, Abfälle vermeiden und Materialien im Umlauf halten. Österreich könnte damit nicht nur seine Abhängigkeit vom weltweiten Energiemarkt verringern, sondern auch seine Emissionen senken und gleichzeitig die regionale Wirtschaft stärken.
Diskurs. Das Wissenschaftsnetz und die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 laden zu einer Online-PK am Mittwoch, 25. März um 10 Uhr via ZOOM.
Folgende Personen sind für die Veranstaltung angekündigt:
Präsentiert werden zwei aktuelle Studien zu den konkreten Potenzialen der Kreislaufwirtschaft sowie ein Entwurf für ein Kreislaufwirtschaftsgesetz. Die Experten analysieren Potenziale und Grenzen der Kreislaufwirtschaft in Hinblick auf ökologische, wirtschaftliche und soziale Faktoren und stellen aus wissenschaftlicher Perspektive konkrete Maßnahmen für Politik und Wirtschaft vor.
Aktuelle Forschung zeigt: Besonders effektiv ist die Kreislaufwirtschaft vor allem in Kombination mit der Dekarbonisierung von Energieversorgung und Industrie. Die Studien berücksichtigen dabei auch soziale Aspekte: Leistbarkeit kann sowohl Antrieb als auch Barriere sein. Politische Maßnahmen zur Schaffung von Strukturen, die für alle Bevölkerungsgruppen zugänglich und bezahlbar sind, werden als essentiell genannt.
Die Online-Pressekonferenz am 25. März um 10 Uhr findet via Zoom statt. Anmelden können Sie sich über den angegebenen Link: https://us02web.zoom.us/meeting/register/9u54VEBZSZSDRsLzsD71mQ#/registration