Neue Studie zeigt: Integration durch Arbeit funktioniert nicht wie versprochen
Eine Foresight-Studie im Auftrag der Arbeiterkammer Wien untersucht, ob der österreichische Arbeitsmarkt tatsächlich integrationsfördernd wirkt.
"Integration durch Leistung" ist das offizielle Credo der österreichischen Integrationspolitik. Zentral hierfür ist die Beteiligung am österreichischen Arbeitsmarkt. Denn Beschäftigung kann Migrationserfahrungen stabilisieren, gesellschaftliche Teilhabe fördern und auch eine neue Zugehörigkeit ermöglichen. Voraussetzung hierfür ist, dass die Bedingungen am Arbeitsmarkt integrationsfördernd sind. Konkret heißt das: Die Erfahrungen am Arbeitsmarkt tragen dazu bei, dass zugewanderte Menschen ein gleichgestellter Teil der Gesellschaft werden. Sind die Bedingungen am österreichischen Arbeitsmarkt aber tatsächlich fördernd für die Integration? Das hat eine Foresight-Studie im Auftrag der Arbeiterkammer untersucht.
Am 20. März 2026 werden Renate Anderl, Präsidentin der Arbeiterkammer, und Christoph Hofinger, Geschäftsführer von Foresight, die Ergebnisse der Studie präsentieren. Die Pressekonferenz findet um 10.00 Uhr im Magdas Hotel in Wien statt und kann auch per Livestream verfolgt werden.
Die Studie untersucht, ob und wie der österreichische Arbeitsmarkt Integration fördert oder behindert. Entscheidend ist dabei, ob die Bedingungen am Arbeitsmarkt integrationsfördernd sind, das heißt, ob die Erfahrungen zugewanderter Menschen am Arbeitsplatz dazu beitragen, dass sie ein gleichgestellter Teil der Gesellschaft werden können.
Die Pressekonferenz kann unter wien.arbeiterkammer.at/auslaendischebeschaeftigte per Livestream verfolgt werden. Anmeldung für die Teilnahme vor Ort ist per E-Mail möglich.