Intelligente Ampeln und Bypässe sollen Stau-Hotspot entschärfen
Niederösterreich investiert 5,5 Millionen Euro in die Modernisierung der gefährlichen Anschlussstelle Wöllersdorf an der Südautobahn.
Die Anschlussstelle Wöllersdorf an der Südautobahn A2 gilt als Nadelöhr, das vor allem im Berufsverkehr regelmäßig zu gefährlichen Rückstauungen auf die Südautobahn sowie an den Zufahrten der Kreisverkehre führt. Nach umfangreichen Vorbereitungsarbeiten im April erfolgt im Mai 2026 der Baustart für ein umfassendes Modernisierungsprojekt.
Verkehrslandesrat und Landeshauptmann-Stellvertreter Udo Landbauer gab den offiziellen Startschuss für das Projekt bekannt. Gemeinsam mit der Asfinag investiert das Land Niederösterreich insgesamt 5,5 Millionen Euro in die Verkehrssicherheit und die Zukunftsfähigkeit der Straßeninfrastruktur an diesem Punkt.
Rund 100 Meter vor den bestehenden Kreisverkehren wird eine sogenannte "Unvollständige Verkehrslichtsignal-Anlage" (UVLSA) auf der Bundesstraße B 21 installiert. Sie wird über Stauschleifen in den Abfahrtsrampen der A2 automatisch aktiviert und unterbricht den zuströmenden Verkehr der B 21 kurzzeitig, um einen geregelten Verkehrsfluss zu ermöglichen.
Die Bauarbeiten sind strategisch geplant, um Beeinträchtigungen für Verkehrsteilnehmer minimal zu halten. Verkehrsintensive Maßnahmen des Bauprojekts werden bewusst in die Ferienzeit gelegt. Die Befahrbarkeit während der Bauphase bleibt, mit Ausnahme von vier notwendigen Wochenendsperren auf den A2-Rampen, aufrechterhalten. Mit der Verkehrsfreigabe wird zum Ende der Sommerferien 2026 gerechnet.
Eine detaillierte Bürgerinformation zu den einzelnen Bauphasen ergeht in den kommenden Tagen an die Haushalte der Anrainer-Gemeinden sowie des erweiterten Einzugsgebiets.
Weitere Informationen beim Büro LH-Stellvertreter Udo Landbauer, Mag. Isabella Nittner, Öffentlichkeitsarbeit, Telefon +43 676 812 13 755, E-Mail [email protected]