362.000 Ausleihen im vergangenen Jahr zeigen wachsende Beliebtheit des Leihrad-Systems
Mit den ersten warmen Frühlingstagen beginnt in Niederösterreich die neue Rad-Saison. Über 1.150 nextbike-Leihräder stehen bereit.
Mit dem Beginn der warmen Frühlingstage läutet Niederösterreich die neue Rad-Saison ein. Das bewährte nextbike-System steht wieder mit über 1.150 Leihrädern an 240 Verleihstationen im gesamten Bundesland zur Verfügung. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Die Beliebtheit des Angebots wächst kontinuierlich.
Die Statistiken des vergangenen Jahres unterstreichen den Erfolg des niederösterreichischen Leihrad-Systems eindrucksvoll. Mit 362.000 Ausleihen im Jahr 2024 wurde ein neuer Rekordwert erreicht. "Die Nachfrage ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Das zeigt, dass unsere nextbike-Räder ein beliebter und praktischer Teil der Alltagsmobilität unserer Landsleute geworden sind", betont Verkehrslandesrat und LH-Stellvertreter Udo Landbauer.
Diese Entwicklung spiegelt einen generellen Trend wider: Immer mehr Menschen entdecken das Fahrrad als flexible, umweltfreundliche und kostengünstige Alternative für ihre täglichen Wege. Das nextbike-System ermöglicht es Nutzern, spontan und unkompliziert auf ein Fahrrad zuzugreifen, ohne selbst eines besitzen zu müssen.
Das nextbike-Netzwerk erstreckt sich über das gesamte Bundesland Niederösterreich und bietet mit 240 Verleihstationen eine beeindruckende Abdeckung. Diese strategische Verteilung ermöglicht es den Nutzern, flexibel zwischen verschiedenen Standorten zu wechseln und das System optimal in ihren Alltag zu integrieren.
Die Standorte sind dabei bewusst so gewählt, dass sie wichtige Verkehrsknotenpunkte, öffentliche Einrichtungen und touristische Attraktionen miteinander verbinden. Dadurch wird das Leihrad-System zu einer echten Alternative zum motorisierten Individualverkehr, insbesondere für kürzere Strecken in städtischen und stadtnahen Gebieten.
Parallel zum Saisonstart der nextbike-Räder geht auch die beliebte Mitmachaktion "Niederösterreich radelt" in eine neue Runde. Ab dem 20. März sind alle Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher eingeladen, ihre geradelten Kilometer zu dokumentieren und einzutragen.
Das Besondere an dieser Initiative: Es zählt jede Fahrt, unabhängig vom Zweck. Ob der Weg zur Arbeit, zur Schule oder Freizeitfahrten – alle Kilometer werden gewertet. Diese umfassende Herangehensweise soll möglichst viele Menschen motivieren, das Fahrrad regelmäßiger zu nutzen.
Um den Einstieg in die neue Saison besonders attraktiv zu gestalten, wartet ein Early-Bird-Gewinnspiel auf alle Teilnehmer. Alle Personen, die zwischen dem 20. und 31. März mindestens einmal ihre Kilometer eintragen, nehmen automatisch an der Verlosung teil.
Zusätzlich bietet die Challenge "Anradeln" weitere Anreize: Wer bis Ende April mindestens 50 Kilometer sammelt, erhält zusätzliche Gewinnchancen. Diese gestaffelten Belohnungssysteme sollen sowohl Gelegenheitsradler als auch ambitionierte Nutzer ansprechen.
Auch im weiteren Saisonverlauf sind zahlreiche Aktionen und attraktive Preise geplant. Das Spektrum reicht von neuen Fahrrädern über praktisches Zubehör bis hin zu wertvollen Gutscheinen.
Die Kombination aus dem nextbike-Angebot und der Mitmachaktion "Niederösterreich radelt" schafft ein durchdachtes Ökosystem für Radfahrer in Niederösterreich. "Mit ‚Niederösterreich radelt' und unseren nextbike-Angeboten schaffen wir niederschwellig und unkompliziert Anreize, das Fahrrad regelmäßig im Alltag zu nutzen", erklärt Susanna Hauptmann, Geschäftsführerin von Radland Niederösterreich.
Diese Verbindung aus praktischer Infrastruktur und motivierenden Aktionen erweist sich als besonders wirkungsvoll. Während nextbike den spontanen Zugang zu Fahrrädern ermöglicht, sorgt "Niederösterreich radelt" für langfristige Motivation und Bewusstseinsbildung.
Die wachsende Nutzung der nextbike-Räder trägt zu einer nachhaltigeren Mobilität in Niederösterreich bei. Jede Fahrt mit dem Leihrad ersetzt potenziell eine Autofahrt und reduziert damit Emissionen, Lärm und Verkehrsstaus. Gleichzeitig fördert das Radfahren die Gesundheit der Nutzer und trägt zu einer höheren Lebensqualität bei.
Die Integration des Leihrad-Systems in den öffentlichen Verkehr eröffnet neue Möglichkeiten für multimodale Mobilität. Nutzer können beispielsweise mit dem Zug anreisen und für die letzte Meile auf ein nextbike umsteigen – eine Kombination, die sowohl praktisch als auch umweltfreundlich ist.
Mit den positiven Entwicklungen der vergangenen Jahre und den kontinuierlich steigenden Nutzerzahlen verspricht die Radsaison 2024 ein weiterer Meilenstein für die Radmobilität in Niederösterreich zu werden. Die Landesregierung setzt weiterhin auf den Ausbau und die Verbesserung der Radinfrastruktur.
Die Erfolgsgeschichte von nextbike in Niederösterreich zeigt, dass gut durchdachte Mobilitätsangebote von der Bevölkerung angenommen werden, wenn sie praktisch, zugänglich und zuverlässig sind. Die Kombination aus technischer Innovation, flächendeckender Verfügbarkeit und motivierenden Begleitaktionen schafft die Grundlage für eine nachhaltige Verkehrswende auf regionaler Ebene.
Interessierte können sich bereits jetzt auf der Website von Radland Niederösterreich über alle Angebote und Aktionen informieren und sich für "Niederösterreich radelt" anmelden, um von Beginn an alle Vorteile der neuen Saison zu nutzen.