Neue Ausgabe von "Tierisch Gut" informiert über Haustierbetreuung und Wildtierschutz
Das kostenlose Magazin der Stadt Wien bietet praktische Tipps für Haustierhalter und klärt über Tierschutzthemen auf.
Die Stadt Wien hat eine neue Ausgabe ihres kostenlosen Tierschutzmagazins "Tierisch Gut" veröffentlicht. Das vierteljährlich erscheinende Magazin bietet Tierfreunden und Haustierbesitzern umfassende Informationen zu aktuellen Tierschutzthemen und praktische Tipps für den Alltag mit Tieren.
Ein Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe liegt auf der Vorbereitung von Kaninchen auf die Frühlingszeit. Das Magazin erklärt ausführlich, wie Kaninchenbesitzer ihre Tiere optimal auf die warme Jahreszeit vorbereiten können. Nach den langen Wintermonaten benötigen die beliebten Haustiere besondere Aufmerksamkeit und Pflege, um gesund und munter in den Frühling zu starten.
Kaninchen sind besonders empfindliche Tiere, die bei Temperatur- und Lichtwechseln spezielle Betreuung benötigen. Die Frühlingszeit bringt nicht nur wärmere Temperaturen, sondern auch Veränderungen in der Tageslichtdauer mit sich, die sich auf den Biorhythmus der Tiere auswirken können.
Ein weiterer wichtiger Artikel der neuen Ausgabe widmet sich dem problematischen Thema der Qualzucht am Beispiel der Scottish Fold Katzen. Diese Katzenrasse, die durch ihre nach vorne gefalteten Ohren charakterisiert wird, leidet häufig unter schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen.
Das Magazin klärt über die traurigen Folgen dieser Zuchtpraxis auf und informiert potenzielle Katzenbesitzer über die Hintergründe. Scottish Fold Katzen leiden oft unter Knorpel- und Gelenkproblemen, die durch die genetische Mutation verursacht werden, die auch für die charakteristischen Faltohren verantwortlich ist.
Besonders interessant ist der Bericht über einen Tag mit der Tierrettung des TierQuarTier Wien. Das größte Tierschutzzentrum Österreichs leistet täglich wichtige Arbeit für in Not geratene Tiere. Der Artikel gewährt Lesern einen Einblick in die vielfältigen Aufgaben der Tierretter und zeigt auf, welche Herausforderungen sie täglich bewältigen müssen.
Das TierQuarTier Wien ist nicht nur Auffangstation für herrenlose Tiere, sondern auch erste Anlaufstelle für verletzte oder in Not geratene Wildtiere. Die Mitarbeiter sind rund um die Uhr im Einsatz und sorgen dafür, dass Tiere in Notlagen schnell und professionell versorgt werden.
Für Hundebesitzer bietet die aktuelle Ausgabe wertvolle Tipps vom Wiener Hunde-Team. Ein zentrales Thema ist dabei, wie Hunde das Alleine bleiben erlernen können. Besonders in Zeiten von Homeoffice und veränderten Arbeitsgewohnheiten ist dies für viele Hundehalter eine wichtige Frage geworden.
Das Alleine bleiben ist für viele Hunde eine große Herausforderung, die zu Verhaltensproblemen und Stress führen kann. Das Wiener Hunde-Team gibt praktische Anleitungen, wie Besitzer ihre Vierbeiner schrittweise an das Alleinsein gewöhnen können, ohne dass dabei Ängste oder destruktives Verhalten entstehen.
Ein wichtiger Aufklärungsartikel widmet sich dem Thema Wildtierschutz. Das Magazin erklärt ausführlich, warum junge Wildtiere unbedingt in Ruhe gelassen werden müssen. Viele gut gemeinte Rettungsaktionen von Spaziergängern können mehr Schaden als Nutzen anrichten.
Besonders im Frühling und Sommer werden häufig junge Wildtiere wie Rehkitze, Jungvögel oder junge Hasen gefunden. Oft werden diese fälschlicherweise für verlassen gehalten, obwohl die Elterntiere sich nur zur Nahrungssuche entfernt haben. Das Magazin gibt klare Handlungsanweisungen für solche Situationen.
Ein besonders interessanter Bericht beschäftigt sich mit der Transformation des Verschiebebahnhofs Breitenlee zu einem Natura 2000 Paradies. Dieses europäische Schutzgebietsnetzwerk hat zum Ziel, bedrohte Lebensräume und Arten zu erhalten.
Der ehemalige Verschiebebahnhof hat sich zu einem wichtigen Lebensraum für verschiedene Tier- und Pflanzenarten entwickelt. Das Projekt zeigt beispielhaft, wie sich urbane Brachflächen zu wertvollen Biotopen entwickeln können und welche Bedeutung solche Gebiete für die Biodiversität in der Stadt haben.
Das Magazin beleuchtet auch Wiens Rolle als Vorreiter beim Klimaschutz und der Treibhausgasreduktion. Klimaschutz und Tierschutz sind eng miteinander verbunden, da der Klimawandel massive Auswirkungen auf Lebensräume und Tierpopulationen hat.
Wien hat sich ehrgeizige Ziele zur Reduktion von Treibhausgasen gesetzt und verschiedene Maßnahmen implementiert. Diese reichen von der Förderung öffentlicher Verkehrsmittel über Energieeffizienz-Programme bis hin zur Schaffung und Erhaltung von Grünflächen, die wichtige Lebensräume für städtische Wildtiere darstellen.
Das Magazin "Tierisch Gut" ist für alle Interessierten kostenlos verfügbar. Die aktuelle Ausgabe kann online auf der Website der Stadt Wien abgerufen werden. Dort finden sich alle Artikel der aktuellen sowie vergangener Ausgaben.
Wer das Magazin lieber in gedruckter Form lesen möchte, kann es kostenlos bestellen. Auch ein elektronisches Abonnement ist möglich, sodass Leser automatisch über neue Ausgaben informiert werden. Die Bestellung erfolgt entweder per E-Mail oder telefonisch über das Veterinäramt der Stadt Wien.
"Tierisch Gut" erscheint viermal pro Jahr und behandelt in jeder Ausgabe aktuelle und saisonale Themen rund um Tierschutz und Tierhaltung. Das Magazin richtet sich sowohl an erfahrene Tierhalter als auch an Personen, die sich für Tierschutzthemen interessieren oder mit dem Gedanken spielen, ein Haustier anzuschaffen.
Die Inhalte werden von Experten des Wiener Veterinäramts und anderen Fachleuten erstellt und bieten fundierte Informationen auf dem neuesten Stand der Wissenschaft. Damit leistet das Magazin einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung über Tierschutzthemen und zur Verbesserung des Tierwohls in Wien.
Das Wiener Tierschutzmagazin "Tierisch Gut" zeigt eindrucksvoll, wie vielfältig die Tierschutzarbeit in einer modernen Großstadt ist. Von der häuslichen Haustierhaltung bis hin zum Schutz wilder Lebensräume spannt sich ein weiter Bogen von Aufgaben, die alle das Ziel haben, das Wohlergehen von Tieren zu verbessern und das Bewusstsein für Tierschutz zu stärken.