Südtirolerin führt Kommunikation der größten Naturschutzorganisation Österreichs
Die 36-jährige Expertin bringt Journalismus-Erfahrung und Umwelt-Know-how in ihre neue Rolle als Pressechefin mit.
Der WWF Österreich, die größte heimische Naturschutzorganisation, hat seit Anfang März eine neue Pressechefin: Alexa Lutteri übernimmt die Leitung der Pressestelle und folgt damit auf Leonhard Steinmann. Die 36-jährige Südtirolerin bringt sowohl journalistische Erfahrung als auch fundiertes Umweltwissen in ihre neue Position mit.
"Der WWF setzt sich weltweit für eine intakte Natur und bedrohte Arten ein. Ich bin sehr stolz darauf, Teil dieser Mission zu sein und mit meiner Arbeit dazu beizutragen", erklärt Alexa Lutteri zu ihrer neuen Aufgabe. Ihre Bestellung erfolgt unter der strategischen Leitung von Volker Hollenstein.
Lutteri ist bereits seit 2020 als Pressesprecherin für internationale WWF-Themen tätig und wird diese Aufgabe auch in ihrer neuen Rolle weiterführen. Diese Kontinuität sichert dem WWF eine nahtlose Kommunikation bei globalen Naturschutzthemen.
Der berufliche Werdegang der neuen Pressechefin ist geprägt von einer Kombination aus Medien- und Umweltexpertise. Vor ihrer Tätigkeit beim WWF arbeitete Lutteri als Journalistin sowohl im Print- als auch im Fernsehbereich. Diese praktische Medienerfahrung bringt sie nun in die interne Kommunikationsarbeit der Naturschutzorganisation ein.
Ihre fachliche Qualifikation untermauerte Lutteri durch eine journalistische Ausbildung an der Fachhochschule Wien. Davor absolvierte sie das Studium Umwelt- und Bioressourcenmanagement an der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) – eine ideale Kombination für die Kommunikation komplexer Umweltthemen.
Das WWF-Presseteam unter Lutteris Leitung besteht aus mehreren spezialisierten Kommunikationsexpertinnen, die verschiedene Themenbereiche abdecken. Diese Struktur ermöglicht es der Organisation, kompetent und zeitnah auf Medienanfragen zu reagieren.
Lara Hocek fungiert als Ansprechpartnerin für die brennenden Themen Klima und Energie, Bodenschutz sowie Flüsse und das umstrittene Kaunertal-Projekt. Diese Bereiche stehen derzeit besonders im Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit, da sie zentrale Herausforderungen des Umwelt- und Naturschutzes in Österreich darstellen.
Anna Rosner vertritt bis 1. Juni den karenzierten Valentin Ladstätter bei den Themen nationaler Artenschutz, flächenbasierter Naturschutz und Wildtierkriminalität. Diese Bereiche gewinnen angesichts des fortschreitenden Artensterbens und illegaler Aktivitäten gegen Wildtiere zunehmend an Bedeutung.
Tamara Greiner unterstützt das Team in den Bereichen Bildredaktion und Assistenz – wichtige Aufgaben für die visuelle Kommunikation von Naturschutzthemen, die oft durch aussagekräftige Bilder vermittelt werden müssen.
Der WWF (World Wide Fund for Nature) Österreich nimmt als größte heimische Naturschutzorganisation eine zentrale Rolle in der österreichischen Umweltdebatte ein. Die Organisation setzt sich für den Schutz bedrohter Arten und Lebensräume ein und fungiert als wichtige Informationsquelle für Medien und Öffentlichkeit.
Die Kommunikation von Umwelt- und Naturschutzthemen stellt besondere Anforderungen an Presseverantwortliche. Komplexe wissenschaftliche Zusammenhänge müssen verständlich aufbereitet werden, ohne dabei an Präzision zu verlieren. Gleichzeitig gilt es, die Dringlichkeit von Umweltproblemen zu vermitteln, ohne zu alarmistisch zu wirken.
Mit Alexa Lutteri hat der WWF eine Führungskraft gefunden, die diese Balance zwischen wissenschaftlicher Fundierung und medialer Vermittlung beherrscht. Ihre Doppelqualifikation in Umweltwissenschaften und Journalismus macht sie zur idealen Besetzung für diese anspruchsvolle Position.
Das neue Presseteam steht vor wichtigen Aufgaben. Der Klimawandel, das Artensterben und die Zerstörung natürlicher Lebensräume erfordern intensive Öffentlichkeitsarbeit. Gleichzeitig müssen positive Entwicklungen und Erfolge im Naturschutz kommuniziert werden, um die Motivation für weiteres Engagement zu erhalten.
Besonders relevant sind derzeit Themen wie der Schutz österreichischer Flusslandschaften, die Eindämmung der Bodenversiegelung und der Kampf gegen Wildtierkriminalität. Diese Bereiche erfordern sowohl fachliche Expertise als auch kommunikatives Geschick.
Lutteris Erfahrung mit internationalen WWF-Themen ist besonders wertvoll, da Umweltprobleme meist grenzüberschreitend sind. Die globale Vernetzung des WWF ermöglicht es, lokale Herausforderungen in einen internationalen Kontext zu stellen und von bewährten Praktiken anderer Länder zu lernen.
Die neue Pressechefin wird ihre Rolle zu einem Zeitpunkt antreten, in dem Umwelt- und Klimaschutz verstärkt im öffentlichen Bewusstsein stehen. Dies bietet Chancen für eine größere Reichweite von Naturschutzthemen, erfordert aber auch professionelle und zielgruppengerechte Kommunikation.
Mit der Beförderung einer internen Kandidatin setzt der WWF auf Kontinuität. Lutteri kennt die Organisation bereits seit mehreren Jahren und kann nahtlos an bestehende Kommunikationsstrategien anknüpfen. Gleichzeitig bringt sie frische Perspektiven und neue Ideen in die Pressearbeit ein.
Die Strukturierung des Presseteams nach Fachbereichen zeigt, wie professionell der WWF seine Kommunikation aufstellt. Diese Spezialisierung ermöglicht es, auch bei komplexen Themen schnell und kompetent zu reagieren.
Die Naturschutzorganisation stellt sich damit gut für die kommenden Herausforderungen auf. Mit Alexa Lutteri an der Spitze des Presseteams ist der WWF Österreich für die wichtige Aufgabe gerüstet, Umwelt- und Naturschutzthemen in der österreichischen Öffentlichkeit zu verankern und das Bewusstsein für den Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen zu schärfen.