Über 200 kostenlose Veranstaltungen locken Tausende Besucher*innen an
Die dritte Wiener Frauenwoche war ein voller Erfolg. Besonders das offene Rathaus zum Internationalen Frauentag verzeichnete Rekordbesuch.
Wien hat einmal mehr bewiesen, warum sie als "Stadt der Frauen" gilt: Die dritte Wiener Frauenwoche, die von 2. bis 8. März 2024 stattfand, verzeichnete einen enormen Erfolg. Mit über 200 kostenlosen Veranstaltungen und einem Rekordbesuch beim offenen Rathaus setzte die Veranstaltung neue Maßstäbe.
"Die Vielfalt der Angebote der dritten Wiener Frauenwoche hat einmal mehr gezeigt, dass Wien die Stadt der Frauen ist", zeigte sich Vizebürgermeisterin und Frauenstadträtin Kathrin Gaál begeistert über den Erfolg der Veranstaltung. "Mit über 200 Veranstaltungen haben wir neue Rekorde aufgestellt."
Die Wiener Frauenwoche ist dabei mehr als nur eine einwöchige Veranstaltung – sie ist Teil einer umfassenden Frauenpolitik, die Wien das ganze Jahr über verfolgt. "Die Wiener Frauenwoche ist dabei nur eine Maßnahme, die dem Wunsch der Wiener*innen nach mehr Zeit, mehr Raum, mehr Chancen aus der größten Wiener Frauenbefragung nachkommt", erklärt Gaál.
Den unbestrittenen Höhepunkt der dritten Wiener Frauenwoche bildete das "Offene Rathaus" am 7. März 2024. Mit einem breitgefächerten Programm bei freiem Eintritt lockte die Veranstaltung eine Rekordzahl an Besucher*innen in das Wiener Rathaus.
Das vielfältige Programm bot für jeden Geschmack etwas: Die isländische Kultdokumentation "Ein Tag ohne Frauen" wurde ebenso präsentiert wie eine große Messe mit 54 Aussteller*innen. Musikalisch untermalt wurde der Tag durch Konzerte ehemaliger Teilnehmer*innen des Pink Noise Camp und dem Early Eve Clubbing von Frauen für Frauen in der Volkshalle.
Das offene Rathaus demonstrierte eindrucksvoll, wie vielfältig und lebendig die Wiener Frauenszene ist. Von kulturellen Darbietungen über informative Ausstellungen bis hin zu Networking-Möglichkeiten – das Programm spiegelte die Bandbreite weiblicher Interessen und Bedürfnisse wider.
Die Wiener Frauenwoche 2024 übertraf alle Erwartungen. Unter der Website wienerfrauenwoche.at konnten sich Interessierte über das umfangreiche Programm informieren, das unterschiedlichste Formate aus vielen verschiedenen Bereichen umfasste.
Das Angebot war bewusst breit gefächert, um möglichst viele Frauen anzusprechen:
Die kostenlose Teilnahme an allen Veranstaltungen war dabei ein bewusster Schritt, um Barrieren abzubauen und möglichst vielen Frauen die Teilnahme zu ermöglichen.
Ein besonderes Highlight der diesjährigen Frauenwoche war die Erweiterung der Pionierinnengalerie "Wien. Stadt der großen Töchter". Diese zeigt außergewöhnliche Frauen und ihr Engagement für die Stadt Wien und darüber hinaus.
Zum Start der Wiener Frauenwoche wurden die Tafeln für zwei bemerkenswerte Frauen enthüllt: Käthe Sasso und Rosa Mayreder. Beide haben auf ihre Weise wichtige Beiträge zur Wiener Gesellschaft geleistet und verdienen es, in Erinnerung zu bleiben.
"Wiens große Töchter" können noch bis zum 31. März 2026 im Arkadenhof des Wiener Rathauses besichtigt werden. Die Galerie macht die Leistungen von Frauen sichtbar, die oft im Schatten ihrer männlichen Zeitgenossen standen, aber dennoch Bedeutendes für Wien und die Gesellschaft geleistet haben.
Ergänzend zur Pionierinnengalerie können Interessierte noch bis Ende März im KUBUS am Lerchenfelder Gürtel eine weitere bemerkenswerte Ausstellung besuchen. In der Installation von VALIE EXPORT sind künstlerische Porträts von Nina Maron zu sehen, die eine Vielzahl von Vorreiterinnen, Aktivistinnen und Politikerinnen porträtieren.
Diese künstlerischen Arbeiten machen die Vielfalt weiblichen Engagements in unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen sichtbar und würdigen den Mut von Frauen, die als Erste neue Wege beschritten haben.
Vizebürgermeisterin Gaál betont, dass die Wiener Frauenwoche nur ein Baustein in der umfassenden Frauenpolitik der Stadt Wien darstellt. "Wien ist die Stadt der Frauen, in der Frauenpolitik das ganze Jahr großgeschrieben wird", so die Stadträtin.
Die Grundlage für diese Politik bildet die größte Wiener Frauenbefragung, aus der deutlich hervorging, dass sich Wienerinnen mehr Zeit, mehr Raum und mehr Chancen wünschen. Die Stadt Wien setzt diese Erkenntnisse kontinuierlich in konkrete Maßnahmen um.
"Frauenpolitik darf nicht ruhen, solange nicht Gleichberechtigung in allen Lebensaspekten erreicht ist", macht Gaál deutlich. Dieser Grundsatz prägt die Arbeit der Stadt Wien das ganze Jahr über – von der Stadtplanung über Bildungsangebote bis hin zu Unterstützungsleistungen für Frauen in verschiedenen Lebenssituationen.
Die Wiener Frauenwoche lebt auch von der Vernetzung und dem Austausch zwischen den Teilnehmerinnen. Über den Instagram-Kanal des Frauenservice Wien können Interessierte nicht nur Impressionen aus der Frauenwoche nachverfolgen, sondern sich auch über aktuelle Events und Angebote informieren.
Die Social Media Präsenz ermöglicht es, die Diskussionen und Impulse der Frauenwoche über die Veranstaltungswoche hinaus fortzuführen und eine lebendige Community zu schaffen.
Die dritte Wiener Frauenwoche hat eindrucksvoll gezeigt, wie groß das Interesse an frauenthemen und -politik in Wien ist. Der Rekordbesuch beim offenen Rathaus und die hohe Teilnahme an den über 200 Veranstaltungen belegen, dass die Stadt Wien mit ihrem Angebot den Nerv der Zeit trifft.
Vizebürgermeisterin Gaál bedankte sich bei allen engagierten Veranstalter*innen und Teilnehmer*innen, die diese Woche zu einem besonderen Erlebnis gemacht haben. Ihr Engagement und ihre Begeisterung haben wesentlich zum Erfolg der Veranstaltung beigetragen.
Mit diesem großartigen Erfolg im Rücken wird Wien weiterhin an seinem Ruf als "Stadt der Frauen" arbeiten und innovative Wege finden, um Gleichberechtigung und Chancengleichheit zu fördern. Die vierte Wiener Frauenwoche ist bereits in Planung und verspricht, die hohen Standards der Vorgängerveranstaltungen noch zu übertreffen.