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Junge Wirtschaft Wien setzt neue Schwerpunkte für 2026

Neuer Vorstand präsentiert Service-Strategie für über 30.000 Jungunternehmer

6. März 2026 um 11:01
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Gabriel Karas führt die Junge Wirtschaft Wien mit klarem Fokus auf praktische Services. Wien bleibt mit 11.000 Neugründungen Österreichs Gründerhauptstadt.

Die Junge Wirtschaft Wien startet mit neuem Schwung ins Jahr 2026. Unter der Führung des neuen Vorsitzenden Gabriel Karas präsentierte die Organisation bei der Veranstaltung "Nexus" ihre strategische Ausrichtung für die kommenden Jahre. Im Mittelpunkt steht dabei ein klarer Service-Gedanke: konkrete Unterstützung für junge Unternehmerinnen und Unternehmer in Wien.

Nexus als Symbol für Vernetzung

Mehr als 300 Gründerinnen, Gründer und Geschäftsführer kamen bei der gestrigen Veranstaltung zusammen, die bewusst unter dem Motto "Nexus" stand. Der Begriff symbolisiert Verbindung und Verknüpfung – genau das, was die Junge Wirtschaft Wien erreichen möchte. "Unser Anspruch ist es, eine Vertretung für alle Unternehmerinnen und Unternehmer unter 40 in Wien zu sein", erklärt Gabriel Karas, der neue Vorsitzende.

Die Veranstaltung setzte bewusst auf Zukunftsthemen wie Wachstum, Investitionen, Internationalisierung und Transformation. Dabei ging es nicht nur um theoretische Konzepte, sondern um praktischen Austausch auf Augenhöhe zwischen etablierten und aufstrebenden Unternehmern.

Service im Mittelpunkt der neuen Strategie

Ein zentraler Baustein der neuen Ausrichtung ist der Service-Gedanke. "Es geht uns um den konkreten Mehrwert für jeden jungen Unternehmer. Die Wirtschaftskammer Wien ist der verlässlichste Partner, wenn es um die Fragen geht, die wirklich zählen", betont Karas. Diese Philosophie spiegelt sich in den geplanten Aktivitäten und Schwerpunktthemen wider.

Die neue Führung setzt dabei auf praxisnahe Unterstützung, die im Unternehmensalltag tatsächlich hilft. Statt theoretischer Konzepte stehen konkrete Lösungen für reale Herausforderungen junger Unternehmer im Vordergrund.

Hochkarätige Diskussion über Standortqualität

Highlight der Veranstaltung war der Paneltalk "Der Standort braucht keine Ausreden mehr" mit prominenten Gästen. Unter anderem diskutierten Christian Kern, Unternehmer und ehemaliger Bundeskanzler, sowie Mic Hirschbrich und Karin Teigl über die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Wien.

"Gerade für junge Unternehmer ist es wichtig den Blick über den eigenen Tellerrand zu werfen, Erfahrungen mitzunehmen und daraus mutige Entscheidungen für das eigene Unternehmen zu treffen", erläutert Karas die Bedeutung solcher Austauschformate.

Wien festigt Position als Gründerhauptstadt

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Mit rund 11.000 neu gegründeten Unternehmen verzeichnete Wien erneut einen Gründerrekord und bleibt damit unangefochtene Gründungshauptstadt Österreichs. Knapp ein Viertel aller österreichischen Neugründungen entfällt auf die Bundeshauptstadt – ein beeindruckender Wert, der die Attraktivität Wiens für junge Unternehmer unterstreicht.

Besonders bemerkenswert ist die Altersstruktur der Wiener Gründerszene: Das Durchschnittsalter der Gründer liegt bei 36 Jahren, womit Wien nicht nur die meisten, sondern auch die jüngsten Gründer hat. Rund zwei Drittel der Unternehmensgründer sind unter 40 Jahre alt und fallen damit in die Zielgruppe der Jungen Wirtschaft Wien. Mehr als 30 Prozent sind sogar zwischen 20 und 30 Jahre alt.

"Diese junge Kraft gibt Impulse und hält den Wirtschaftsstandort Wien lebendig. Deshalb ist es zentrale Aufgabe unserer Organisation junge Unternehmerinnen und Unternehmer auf ihrem Weg nicht nur zu begleiten, sondern auch nach Kräften zu unterstützen", so Karas über die Bedeutung der jungen Gründergeneration für Wien.

Fünf Schwerpunktthemen für 2026

Der neue Vorstand der Jungen Wirtschaft Wien hat konkrete Themenschwerpunkte für das Jahr 2026 definiert, die sich an den praktischen Bedürfnissen junger Unternehmer orientieren:

Vorsorge und Sozialversicherung

Ein zentrales Anliegen ist die Unterstützung bei Fragen rund um Pensionsvorsorge und Sozialversicherung. Gerade für junge Selbstständige und Unternehmer ist die richtige Vorsorgestrategie oft eine Herausforderung, die professionelle Beratung erfordert.

Künstliche Intelligenz und Digitalisierung

Die digitale Transformation bleibt ein Schlüsselthema. Die Junge Wirtschaft Wien will jungen Unternehmern dabei helfen, die Chancen von KI und Digitalisierung zu nutzen und gleichzeitig mit Datenthemen verantwortungsvoll umzugehen.

Mitarbeiterführung und Lohnverrechnung

Mit dem Wachstum des Unternehmens kommen neue Herausforderungen in der Personalführung. Von der ersten Einstellung bis zur komplexen Lohnverrechnung – hier will die Organisation praxisnahe Unterstützung bieten.

Finanzierung und Risikomanagement

Die Finanzierung bleibt für viele junge Unternehmen eine zentrale Herausforderung. Ob Startup-Finanzierung, Wachstumskapital oder Risikomanagement – die Junge Wirtschaft Wien will hier als kompetenter Ansprechpartner fungieren.

Betriebsansiedlung und Mobilität

Fragen rund um Standortwahl, Betriebsansiedlung und moderne Mobilitätskonzepte werden ebenfalls im Fokus stehen. Gerade in einer wachsenden Stadt wie Wien sind diese Aspekte für junge Unternehmen von großer Bedeutung.

Starke Interessenvertretung für 30.000 Jungunternehmer

Die Junge Wirtschaft Wien versteht sich als das größte Netzwerk für junge Wiener Unternehmerinnen und Unternehmer bis zum 40. Lebensjahr. Mit weit über 30.000 Mitgliedern ist die Organisation ein gewichtiger Faktor in der Wiener Wirtschaftslandschaft und ein respektierter Partner von Wirtschaft und Politik.

Die Dynamik der Wiener Gründerszene unterstreicht dabei, wie wichtig funktionierende Netzwerke, praxisnahe Services und eine starke Interessenvertretung für Gründerinnen und Gründer sind. Genau hier will die Junge Wirtschaft Wien mit ihren Angeboten und den neuen Schwerpunkten ansetzen.

Ausblick auf die kommenden Jahre

Mit der neuen strategischen Ausrichtung positioniert sich die Junge Wirtschaft Wien als moderner Service-Provider für die nächste Generation von Unternehmern. Der Fokus auf konkrete Unterstützung im Unternehmensalltag soll dabei helfen, die Position Wiens als führender Gründerstandort in Österreich weiter zu stärken.

Die hohe Teilnehmerzahl bei der "Nexus"-Veranstaltung zeigt, dass der Bedarf an Vernetzung und fachlichem Austausch unter jungen Unternehmern groß ist. Mit der neuen Ausrichtung will die Junge Wirtschaft Wien diesen Bedarf noch besser erfüllen und gleichzeitig als starke Stimme für die Interessen junger Unternehmer auftreten.

Die kommenden Monate werden zeigen, wie die ambitionierten Pläne des neuen Vorstands in die Praxis umgesetzt werden. Mit Gabriel Karas an der Spitze und einem klaren Service-Fokus scheint die Junge Wirtschaft Wien gut gerüstet für die Herausforderungen der kommenden Jahre.

Schlagworte

#Junge Wirtschaft Wien#Jungunternehmer#Gründungen#Wirtschaftskammer Wien#Gabriel Karas

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