Erfolgreicher Abschluss stärkt Gesundheitssystem in Niederösterreich
Am Universitätsklinikum St. Pölten erhielten 19 Absolventen ihre Zeugnisse für Pflegefachassistenz und Pflegeassistenz.
Das Universitätsklinikum St. Pölten kann sich über Verstärkung im Pflegebereich freuen: 19 Absolventinnen und Absolventen der Ausbildungen "Pflegefachassistenz" und "Pflegeassistenz" haben kürzlich ihre Abschlusszeugnisse an der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege St. Pölten entgegengenommen. Die feierliche Zeremonie wurde von Landesrat Anton Kasser geleitet, der die Bedeutung qualifizierter Pflegekräfte für das niederösterreichische Gesundheitssystem unterstrich.
"Gut ausgebildete Pflegekräfte sind eine tragende Säule unseres Gesundheitssystems. Mit Ihrem Engagement, Ihrer Fachkompetenz und Ihrer Menschlichkeit leisten Sie einen unverzichtbaren Beitrag für die Versorgung der Menschen in Niederösterreich", betonte Landesrat Anton Kasser in seiner Festrede. Die Worte des Landesrats spiegeln die hohe Wertschätzung wider, die der Pflegebranche in Niederösterreich entgegengebracht wird.
Die Ausbildung an der Gesundheits- und Krankenpflegeschule St. Pölten vermittelt nicht nur fachliche Kompetenzen, sondern auch die für den Pflegeberuf essentiellen sozialen Fähigkeiten. Pflege erfordert eine besondere Kombination aus wissenschaftlichem Fachwissen, Einfühlungsvermögen und der Fähigkeit, in kritischen Situationen die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Marianne Tanzer, MA, Direktorin der Gesundheits- und Krankenpflegeschule St. Pölten, richtete persönliche Worte an die frischgebackenen Pflegekräfte und würdigte deren außergewöhnlichen Einsatz während der Ausbildungszeit. "Die Absolventinnen und Absolventen haben gezeigt, dass sie über die notwendige Ausdauer und fachliche Entwicklungsbereitschaft verfügen, die in diesem anspruchsvollen Beruf erforderlich sind", so Tanzer.
Die Ausbildung an der St. Pöltner Einrichtung genießt einen ausgezeichneten Ruf in der Region. Die Kombination aus theoretischem Unterricht und praktischer Erfahrung bereitet die Studierenden optimal auf die Herausforderungen des Berufsalltags vor. Dabei wird besonderer Wert auf die Entwicklung einer professionellen Haltung gelegt, die sowohl fachliche Exzellenz als auch menschliche Wärme umfasst.
Die Schule bietet zwei verschiedene Ausbildungswege an: Die Pflegeassistenz und die Pflegefachassistenz. Beide Ausbildungen qualifizieren für unterschiedliche Tätigkeitsbereiche im Gesundheitswesen und bieten vielfältige Karrieremöglichkeiten. Die Pflegeassistenz-Ausbildung dauert ein Jahr und bereitet auf grundlegende pflegerische Tätigkeiten vor, während die Pflegefachassistenz-Ausbildung zwei Jahre umfasst und zu erweiterten Kompetenzen befähigt.
DI Franz Laback, MBA, Geschäftsführer der Gesundheit Region Mitte GmbH, unterstrich in seinen Ausführungen die herausragende Qualität der Ausbildung am Standort St. Pölten. "Qualifizierte Pflegekräfte sind das Rückgrat unserer regionalen Gesundheitsversorgung", betonte Laback. Die neuen Absolventen werden einen wichtigen Beitrag dazu leisten, die hochwertige medizinische Versorgung in der Region sicherzustellen.
Das Universitätsklinikum St. Pölten als größtes Krankenhaus in Niederösterreich spielt eine zentrale Rolle in der regionalen Gesundheitsversorgung. Mit über 1.000 Betten und mehr als 2.500 Mitarbeitern ist es ein wichtiger Arbeitgeber und Ausbildungsstandort in der Region. Die kontinuierliche Ausbildung neuer Pflegekräfte ist daher von strategischer Bedeutung für die Aufrechterhaltung der medizinischen Versorgungsqualität.
Der Pflegeberuf bietet nicht nur gesellschaftliche Relevanz, sondern auch langfristige berufliche Perspektiven. In Zeiten des demografischen Wandels und einer alternden Gesellschaft steigt der Bedarf an qualifizierten Pflegekräften kontinuierlich. Dies macht die Pflege zu einem besonders zukunftssicheren Berufsfeld mit vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten.
Die Absolventen können sich auf abwechslungsreiche Tätigkeiten freuen, die von der Akutpflege über die Rehabilitation bis hin zur Langzeitbetreuung reichen. Darüber hinaus bieten sich Spezialisierungsmöglichkeiten in verschiedenen medizinischen Fachbereichen, was die berufliche Laufbahn zusätzlich bereichert.
Die frischgebackenen Pflegekräfte können in verschiedenen Bereichen des Gesundheitswesens tätig werden. Neben der stationären Pflege in Krankenhäusern bieten sich auch Möglichkeiten in der ambulanten Pflege, in Pflegeheimen, Rehabilitationszentren oder in der häuslichen Krankenpflege. Jeder Bereich bringt seine eigenen Herausforderungen und Belohnungen mit sich.
Besonders attraktiv ist auch die Möglichkeit zur Weiterbildung. Nach der Grundausbildung können sich Pflegekräfte in Spezialgebieten wie der Intensivpflege, Anästhesiepflege oder Kinderkrankenpflege weiterqualifizieren. Auch der Weg zu Führungspositionen oder in die Pflegepädagogik steht offen.
Für Interessierte, die ebenfalls eine Karriere in der Pflege anstreben, bietet das Land Niederösterreich umfassende Informationen und Unterstützung. Auf der Website karriere.noe-lga.at finden sich aktuelle Stellenausschreibungen sowie detaillierte Informationen zu den verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten im Pflegebereich.
Die Website bietet auch Einblicke in die Arbeitskultur und die Entwicklungsmöglichkeiten innerhalb der niederösterreichischen Gesundheitseinrichtungen. Potenzielle Bewerber können sich über die verschiedenen Standorte informieren und herausfinden, welche Position am besten zu ihren Interessen und Qualifikationen passt.
Die erfolgreiche Ausbildung von 19 neuen Pflegekräften ist ein wichtiger Baustein zur Sicherstellung der Gesundheitsversorgung in Niederösterreich. Angesichts der demografischen Entwicklung und des steigenden Bedarfs an Gesundheitsdienstleistungen wird die Bedeutung gut ausgebildeter Pflegekräfte weiter zunehmen.
Das Land Niederösterreich investiert kontinuierlich in die Ausbildung von Gesundheitspersonal und die Modernisierung der Gesundheitsinfrastruktur. Diese Investitionen zahlen sich nicht nur für die Patienten aus, sondern schaffen auch attraktive Arbeitsplätze in der Region.
Die 19 Absolventinnen und Absolventen können stolz auf ihre Leistung sein und freuen sich nun darauf, ihr erlerntes Wissen und ihre Fähigkeiten in der Praxis anzuwenden. Sie treten in einen Beruf ein, der nicht nur berufliche Erfüllung bietet, sondern auch einen wertvollen Beitrag zur Gesellschaft leistet.