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Zukunftstrend : Mit Holz hoch bauen

1. Dezember 2020 um 09:15
Kristin Allwinger
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Wien – „Für immer mehr Bauherren ist der nachwachsende Baustoff Holz ein Signal für die Zukunft“, berichtet DI Jens Koch, Produktmanager bei Saint-Gobain Rigips. Schon ein Viertel*) des Bauvolumens im Hochbau entfällt auf Holz – Tendenz steigend. Gerade in Zeiten der Klimakrise wird der nachwachsende Rohstoff immer beliebter. Bei Holzbauten wird auf nachhaltige Baustoffe besonderen Wert gelegt. Aus diesem Grund kommt häufig Rigips Riduro, die robuste Holzbauplatte aus regionaler Produktion zum Einsatz. Speziell im urbanen Raum wird Holz aufgrund des hohen Vorfertigungsgrades immer öfter bei großvolumigen Wohnprojekten verbaut. „Denn da sind schnelle Bauprozesse besonders gefragt, um lange Störungen des Wohnumfelds zu vermeiden“, erklärt Jens Koch. Zudem spielt bei Holzbauten das Thema Nachhaltigkeit eine große Rolle. „Bauherren, die aus Überzeugung auf Holz setzen, achten auch bei Baumaterialien auf den ökologischen Fußabdruck. Nicht selten kommt daher Rigips Riduro zum Zug.“ Die faserverstärkte Gipsplatte wurde in Bad Aussee entwickelt und wird auch dort produziert. Mit 2021 übrigens zu 100% mit Grünstrom! Aufgrund der kurzen Transportwege punktet sie mit einem sehr geringen CO2-Fußabdruck und ist zudem vollständig recycelbar. Nachhaltig mit robusten Eigenschaften Die neue Rigips Holzbauplatte besteht im Wesentlichen aus einem imprägnierten, faserverstärkten Gipskern und einer hochfesten Kartonummantelung. Sie bietet eine höhere Biegefestigkeit als herkömmliche Gipsfaserplatten und ist durch ihre reduzierte Wasseraufnahmefähigkeit in Feuchträumen und bekleideten Außenwänden einsetzbar. Rigips Riduro kann auch zur Aussteifung bei tragenden Bauteilen z. B. im Bereich der Nachverdichtung von Dachgeschoßausbauten verwendet werden.  Noch ein Pluspunkt: Die Einbruchsklassen RC2 und RC3 sind extern geprüft und bestätigen die hohe Robustheit der neuen Holzbauplatte „made in Austria“. Nachhaltig – made in Bad Aussee Seit fast zwei Jahrzehnten versteht Rigips Nachhaltigkeit als Querschnittsmaterie über alle Unternehmensbereiche und entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Im Bergbau in Grundlsee und Puchberg am Schneeberg wird Gips, der Rohstoff für die Produktion unter nachhaltigen Rahmenbedingungen gewonnen sowie laut Natura 2000 rekultiviert und der Umwelt zugeführt.  Vom Bergbau Grundlsee wird der Gipsrohstein mit einer 8,5 Meter langen Materialseilbahn in das Rigips Werk in Bad Aussee transportiert, wodurch pro Jahr ca. 20.000 LKW-Fahrten oder ca. 350 Tonnen CO2 eingespart werden. Rohstoffe und Verpackungsmaterialen stammen weitgehend von regionalen Herstellern, Verschnitt von der Produktion oder von Großbaustellen wird recycelt. Zudem trägt Rigips in Bad Aussee mit seinen rund 150 fair entlohnten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zur regionalen Wertschöpfung bei. *) Quelle: BOKU Wien Alle Vorteile von Rigips Riduro auf einen Blick:
  • aus nachhaltiger regionaler Produktion
  • statisch wirksame Beplankung
  • höhere Biegefestigkeit
  • reduzierte Wasseraufnahmefähigkeit = einsetzbar in Feuchträumen und bekleideten Außenwänden
  • höhere Oberflächenhärte als Holz
  • einbruchshemmende Systeme der Klassen RC2 + RC3

Foto: DI Jens Koch, Produktmanager bei Saint-Gobain Rigips, (© Saint-Gobain Rigips Austria)

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