Am 22. Januar 2026 hat der österreichische Zoofachhandel eine bedeutende Forderung gestellt: Die Senkung der Mehrwertsteuer auf Futtermittel für Heimtiere. Diese Forderung kommt zu einem kritischen Zeitpunkt, da die Lebenshaltungskosten in Österreich steigen und viele Tierhalter:innen unter finanzie
Am 22. Januar 2026 hat der österreichische Zoofachhandel eine bedeutende Forderung gestellt: Die Senkung der Mehrwertsteuer auf Futtermittel für Heimtiere. Diese Forderung kommt zu einem kritischen Zeitpunkt, da die Lebenshaltungskosten in Österreich steigen und viele Tierhalter:innen unter finanziellem Druck stehen. Die Wirtschaftskammer Österreich hat diese Initiative unterstützt, um sowohl den Handel als auch die Konsument:innen zu entlasten.
Die Mehrwertsteuer ist eine Steuer, die auf den Verkauf von Waren und Dienstleistungen erhoben wird. In Österreich beträgt der reduzierte Satz für Futtermittel derzeit 13%. Eine Senkung auf 10% könnte eine spürbare Entlastung für viele Haushalte bedeuten. Diese Maßnahme zielt nicht nur darauf ab, die finanzielle Belastung der Konsument:innen zu reduzieren, sondern auch den heimischen Zoofachhandel im Wettbewerb mit ausländischen Anbietern zu stärken.
Die Mehrwertsteuer wurde in Österreich erstmals 1973 eingeführt. Seitdem hat sie sich mehrfach verändert, um den wirtschaftlichen Gegebenheiten gerecht zu werden. Die Anpassungen der Steuersätze wurden oft von wirtschaftlichen Krisen oder der Notwendigkeit, bestimmte Sektoren zu fördern, beeinflusst. Die aktuelle Diskussion um die Senkung der Steuer auf Heimtierfutter reiht sich in eine lange Tradition von Steueranpassungen ein, die auf die Bedürfnisse der Bevölkerung und der Wirtschaft reagieren.
In Deutschland beträgt der ermäßigte Mehrwertsteuersatz für Futtermittel 7%, während er in der Schweiz bei 2,5% liegt. Diese Unterschiede zeigen, dass Österreich mit einem Satz von 13% im internationalen Vergleich relativ hoch liegt. Eine Senkung auf 10% würde Österreich in eine wettbewerbsfähigere Position bringen und den grenzüberschreitenden Preisdruck verringern.
Rund 5 Millionen Heimtiere leben in österreichischen Haushalten. Eine Senkung der Mehrwertsteuer würde nicht nur den Zoofachhandel stärken, sondern auch den Tierhalter:innen direkt zugutekommen. Beispielsweise könnte eine Familie mit einem Hund und einer Katze jährlich bis zu 50 Euro sparen, was in Zeiten steigender Lebenshaltungskosten eine erhebliche Erleichterung darstellt. Für viele Österreicher:innen sind Heimtiere nicht nur Begleiter, sondern Familienmitglieder, deren Wohlbefinden von einer hochwertigen Ernährung abhängt.
Laut aktuellen Statistiken lebt in jedem zweiten Haushalt in Österreich mindestens ein Heimtier. Diese Zahl verdeutlicht die Relevanz der Forderung des Zoofachhandels. Die Ausgaben für Heimtierfutter machen einen signifikanten Teil der Haushaltsbudgets aus, und eine Steuerreduktion könnte diese Kosten erheblich senken.
Die Zukunft des Zoofachhandels in Österreich könnte durch eine Steuerreduktion positiv beeinflusst werden. Experten prognostizieren, dass eine Senkung der Mehrwertsteuer den Umsatz im Zoofachhandel um bis zu 15% steigern könnte. Dies würde nicht nur die wirtschaftliche Stabilität der Fachgeschäfte fördern, sondern auch neue Arbeitsplätze schaffen. Langfristig könnte Österreich dadurch seine Position als attraktiver Markt für Heimtierprodukte stärken.
Die Forderung nach einer Senkung der Mehrwertsteuer auf Heimtierfutter könnte weitreichende positive Effekte für den Zoofachhandel und die Konsument:innen haben. Es bleibt abzuwarten, wie die Regierung auf diese Initiative reagieren wird. Interessierte Leser:innen können weitere Informationen auf der Website der Wirtschaftskammer Österreich finden.