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Kultur

Young Scientists erobern die Bühne: Österreichs Nachwuchsforscher glänzen!

24. Oktober 2025 um 08:39
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Der Young-Science-Kongress 2025, der am 24. Oktober in Wien stattfand, war ein voller Erfolg und brachte die kreative Energie und den Forschergeist junger Menschen in ganz Österreich zum Vorschein. In einer Zeit, in der Wissenschaft und Forschung eine zentrale Rolle in der Gesellschaft spielen, biet

Der Young-Science-Kongress 2025, der am 24. Oktober in Wien stattfand, war ein voller Erfolg und brachte die kreative Energie und den Forschergeist junger Menschen in ganz Österreich zum Vorschein. In einer Zeit, in der Wissenschaft und Forschung eine zentrale Rolle in der Gesellschaft spielen, bietet dieser Kongress eine Plattform für junge Talente, um ihre innovativen Ideen zu präsentieren und die Wissenschaft für die breite Öffentlichkeit erlebbar zu machen.

Ein Fest der Wissenschaft: Der Young-Science-Kongress 2025

In Kooperation mit der Johannes Kepler Universität Linz (JKU) und dem Ars Electronica Center (AEC) wurde der Kongress von der OeAD - Agentur für Bildung und Internationalisierung organisiert. Die Veranstaltung stand ganz im Zeichen des Dialogs zwischen Forschung und Öffentlichkeit und bot Schulklassen, Familien und Einzelpersonen die Möglichkeit, Wissenschaft hautnah zu erleben.

Citizen Science Awards: Die Wissenschaft lebt von euch!

Ein Highlight des Kongresses war die Verleihung der Citizen Science Awards 2025. Von 1. April bis 31. Juli konnten Interessierte an sieben Citizen-Science-Projekten teilnehmen, die von Natur- über Sozial- bis zu Technikwissenschaften reichten. Diese Projekte boten eine Plattform für Laienforscher, um aktiv an wissenschaftlichen Studien mitzuwirken und Daten zu sammeln.

Wissenschafts- und Forschungsministerin Eva-Maria Holzleitner lobte die Teilnehmer: „Die Wissenschaft lebt von euren Fragen, eurer Begeisterung, eurer Mitarbeit. Ihr habt gezeigt, dass jede und jeder Teil von Forschung sein kann. Nehmt diese Erfahrung mit und erzählt weiter, wie spannend Wissenschaft ist. Nur gemeinsam können wir das Vertrauen in die Wissenschaft und Forschung stärken.“

Vielfalt der Projekte und Preisträger

Die Projekte der Citizen Scientists waren vielfältig. Sie reichten von der Erhebung von Daten zur lokalen Bodengesundheit bis hin zur Sichtbarmachung von Mehrsprachigkeit im öffentlichen Raum. Auch die Diskussion alltagsrelevanter Aspekte der Mathematik und die Sammlung von Daten zu eingewanderten Mückenarten und bedrohten Amphibienarten standen auf dem Programm.

  • Ausgezeichnet wurden 21 Schulklassen, zwei Familien und fünf Einzelpersonen aus allen neun Bundesländern.
  • Die Preisgelder, die bis zu 1.000 Euro pro Schulklasse betrugen, wurden vom Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMFWF) vergeben.

Zu den Preisträgerschulen gehörten unter anderem das GRg 17 Parhamergymnasium in Wien, die EMS Oberwart im Burgenland und die HTL Perg in Oberösterreich. Auch Einzelpersonen wie Katharina Beer aus Wien und Familien wie die Familie Holzfeind aus Kärnten wurden ausgezeichnet.

Young-Science-Tage an Schulen: Wissenschaft erlebbar machen

Ein weiteres Highlight des Kongresses war die Auszeichnung der besten „Young-Science-Tage an Schulen“. Ziel dieses Wettbewerbs ist es, Schulen zu motivieren, gemeinsam mit Forschenden eigene Science Days zu gestalten. Diese Initiative zeigt eindrucksvoll, wie viel Neugier, Kreativität und Forschergeist in jungen Menschen steckt.

Jakob Calice, Geschäftsführer des OeAD, betonte: „Solche Initiativen machen Wissenschaft erlebbar und wecken Begeisterung für Forschung – genau das möchten wir als OeAD mit diesem Wettbewerb unterstützen.“

  • Ausgezeichnete Schulen waren unter anderem die VS Donau-City in Wien, das BG/BRG Neusiedl am See im Burgenland und die HLWest Innsbruck in Tirol.

Young Science Inspiration Award: Junge Talente im Rampenlicht

Der Young Science Inspiration Award würdigt herausragende Abschlussarbeiten von Schülern, die durch ihre innovativen Ansätze und inspirierenden Gedanken überzeugen. In diesem Jahr standen drei Arbeiten im Finale: Genevieve Louise Cashen, Alice Gottesmann und Timna Hybner beeindruckten die Jury und das Publikum mit ihren Präsentationen.

Timna Hybner vom BRG / BORG Schwaz wurde für ihre Arbeit zum Thema „Schlafstörungen bei Jugendlichen: Ursachen und Auswirkungen von Schlafstörungen bei Jugendlichen und mögliche Behandlungsformen“ mit dem Publikumspreis ausgezeichnet.

JKU-Rektor Stefan Koch sagte dazu: „Junge Menschen für Wissenschaft zu begeistern ist uns ein großes Anliegen. Wenn sie selbst forschen und Fragen stellen, entsteht jene Neugier, die Fortschritt ermöglicht.“

Ein Blick in die Zukunft: Was kommt als Nächstes?

Auch im kommenden Jahr laden die Young-Science-Initiativen des OeAD zur Mitwirkung an spannenden Forschungsprojekten ein. Ab Februar 2026 können Schulklassen, Familien und Einzelpersonen auf der Young-Science-Webseite des OeAD die aktuellen Forschungsprojekte für den Citizen Science Award finden. Einsendeschluss für den Young Science Inspiration Award 2026 ist der 30. April 2026, für die Young-Science-Tage an Schulen der 10. Juli 2026.

Die Veranstaltung verdeutlicht, dass die Förderung von Wissenschaft und Forschung in der Jugend ein entscheidender Faktor für die Zukunft ist. Wenn junge Menschen die Möglichkeit erhalten, ihre Ideen und Projekte zu präsentieren, kann dies nicht nur ihre persönliche Entwicklung fördern, sondern auch einen bedeutenden Beitrag zur Gesellschaft leisten.

Der Young-Science-Kongress 2025 hat gezeigt, dass Österreichs junge Talente bereit sind, die Welt der Wissenschaft zu erobern und ihre kreativen Ideen in die Tat umzusetzen. Mit Unterstützung von Initiativen wie dem OeAD und Veranstaltungen wie dem Young-Science-Kongress wird die nächste Generation von Wissenschaftlern und Forschern inspiriert und gefördert.

Schlagworte

#Bildungsförderung#Citizen Science Award#Nachwuchsforscher#OeAD#Österreich#Wissenschaft#Young-Science-Kongress

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