In Eisenstadt brodelt es: Das Wirtschaftsparlament der Wirtschaftskammer Burgenland hat sich zur konstituierenden Sitzung versammelt, und die einstimmige Wiederwahl von Präsident Andreas Wirth sorgt für Aufsehen. Wirth, der mit seiner klaren Agenda antritt, verspricht eine Revolution für die burgenl
In Eisenstadt brodelt es: Das Wirtschaftsparlament der Wirtschaftskammer Burgenland hat sich zur konstituierenden Sitzung versammelt, und die einstimmige Wiederwahl von Präsident Andreas Wirth sorgt für Aufsehen. Wirth, der mit seiner klaren Agenda antritt, verspricht eine Revolution für die burgenländische Wirtschaft. Doch was steckt wirklich hinter der Fassade der Einigkeit?
Mit scharfen Worten und klaren Zielen tritt Wirth die neue Amtszeit an. „Jetzt geht es nicht mehr um Stimmen, sondern um Verantwortung für unseren Standort“, erklärt der wiedergewählte Präsident entschlossen. Besonders der Bürokratieabbau steht auf seiner Agenda ganz oben. Er kritisiert, dass Unternehmer mehr Zeit mit Formularen als mit ihren Kunden verbringen. Diese Bürokratie müsse ein Ende haben, fordert Wirth.
Wirth nimmt kein Blatt vor den Mund: „Wenn alle EU-Länder wachsen – nur Österreich schrumpft – dann liegt das Problem nicht am Wetter, sondern an der hausgemachten Wirtschaftspolitik.“ Klare Worte, die die Dringlichkeit seines Anliegens unterstreichen. Auch die Lehrlingsausbildung soll reformiert werden. „Wir brauchen rechtliche Rahmenbedingungen, die der Realität im Betrieb entsprechen“, so Wirth. Ein modernes Gesetz sei längst überfällig, um den Nachwuchs fit für die Praxis zu machen.
An Wirths Seite stehen Busunternehmer Martin Horvath und die Gastronomin Herta Walits-Guttmann als Vizepräsidenten sowie Rudolf Könighofer als Finanzreferent. Gemeinsam wollen sie die Herausforderungen anpacken und die burgenländische Wirtschaft in eine positive Zukunft führen.
Insgesamt sind fünf Fraktionen mit 54 Delegierten im Wirtschaftsparlament vertreten. Doch trotz unterschiedlicher Interessen eint alle ein Ziel: Den Erfolg der burgenländischen Wirtschaft zu sichern. Wirth verspricht: „Wir bauen Brücken – auch zu schwierigen Partnern – für den Erfolg der burgenländischen Wirtschaft.“
Die kommenden Monate werden zeigen, ob Wirths Versprechen in die Tat umgesetzt werden können. Die Erwartungen sind hoch, und die burgenländische Wirtschaft blickt gespannt auf die nächsten Schritte des frisch gewählten Präsidenten.