Am 3. Dezember 2025, dem Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen, hat die Wiener Frauensprecherin der FPÖ, Lisa Frühmesser-Götschober, eine besorgniserregende Entwicklung für Menschen mit Behinderungen in Österreich aufgezeigt. Sie kritisiert die geplanten Kürzungen der Wiener Stadtregier
Am 3. Dezember 2025, dem Internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen, hat die Wiener Frauensprecherin der FPÖ, Lisa Frühmesser-Götschober, eine besorgniserregende Entwicklung für Menschen mit Behinderungen in Österreich aufgezeigt. Sie kritisiert die geplanten Kürzungen der Wiener Stadtregierung, die die Lage für Menschen mit Behinderungen weiter verschärfen werden. Besonders betroffen sind Frauen und Mädchen, die nicht nur häufiger Gewalt erleben, sondern auch schlechteren Zugang zu Bildung, Arbeit und medizinischer Versorgung haben.
Frauen mit Behinderungen sind in Österreich mehrfach diskriminiert. Sie erleben nicht nur häufiger Gewalt, sondern haben auch schlechtere Chancen auf dem Arbeitsmarkt und in der Bildung. Diese Herausforderungen werden durch die geplanten Kürzungen der Wiener Stadtregierung noch verstärkt. Frühmesser-Götschober fordert daher konkrete Maßnahmen, um den Schutz und die Unterstützung dieser Frauen zu verbessern.
Die persönliche Assistenz ist ein entscheidender Faktor für ein selbstbestimmtes Leben von Menschen mit Behinderungen. Sie ermöglicht es ihnen, alltägliche Aufgaben wie Einkäufe oder Körperpflege selbstständig zu erledigen. Doch die Finanzierung und der Zugang zu diesen Assistenzleistungen sind oft unzureichend. Frühmesser-Götschober fordert daher bundeseinheitliche Regeln, um die Assistenzstrukturen zu stärken.
In der Schweiz und in Deutschland gibt es bereits etablierte Modelle für die Unterstützung von Menschen mit Behinderungen. Diese Modelle könnten als Vorbild für Österreich dienen, um die Teilhabe und Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen zu verbessern. In der Schweiz beispielsweise sind die Assistenzleistungen besser finanziert und strukturiert, was den Betroffenen mehr Unabhängigkeit ermöglicht.
Die geplanten Kürzungen im Sozialbereich treffen ausgerechnet jene, die Unterstützung am dringendsten benötigen. Dies führt zu einer Verschlechterung der Barrierefreiheit und der Umsetzung der Behindertenrechtskonvention. Frühmesser-Götschober weist darauf hin, dass diese Entwicklungen zu einer stärkeren Abhängigkeit und erhöhtem Risiko von Gewalt führen können.
Für die Zukunft fordert Frühmesser-Götschober eine deutliche Stärkung der persönlichen Assistenz und klare, bundeseinheitliche Regeln. Ein gesetzlich verankerter Rechtsanspruch auf Assistenzleistungen würde die Wahlfreiheit und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen erheblich verbessern. Österreich könnte von den Erfahrungen anderer Länder lernen und die Inklusion und Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen vorantreiben.
Die aktuelle Situation zeigt den dringenden Handlungsbedarf in der Politik auf. Nur durch gezielte Maßnahmen und ausreichende finanzielle Mittel kann die Lage für Menschen mit Behinderungen verbessert werden. Es bleibt zu hoffen, dass die Wiener Stadtregierung diese Forderungen ernst nimmt und entsprechende Schritte unternimmt.