Die Temperaturen sinken, doch in Wien gibt es Hoffnung für all jene, die ohne Dach über dem Kopf leben. Der Fonds Soziales Wien (FSW) hat es erneut geschafft, und das bereits zum 15. Mal: Ab dem 29. Oktober 2024 werden über die Wintermonate rund 1.000 zusätzliche Plätze für obdach- und wohnungslose
Die Temperaturen sinken, doch in Wien gibt es Hoffnung für all jene, die ohne Dach über dem Kopf leben. Der Fonds Soziales Wien (FSW) hat es erneut geschafft, und das bereits zum 15. Mal: Ab dem 29. Oktober 2024 werden über die Wintermonate rund 1.000 zusätzliche Plätze für obdach- und wohnungslose Menschen bereitgestellt. Ein Zeichen der Menschlichkeit in der kalten Jahreszeit!
Der FSW koordiniert und finanziert das Winterpaket und arbeitet dabei mit sieben Partnerorganisationen zusammen. Das Ziel: Niemand soll in der Kälte bleiben müssen. Susanne Winkler, Geschäftsführerin des FSW, betont die Bedeutung dieser Aktion: „Das breite Angebot für obdach- bzw. wohnungslose Menschen in Wien ist keine Selbstverständlichkeit, sondern ein internationales Alleinstellungsmerkmal.“
Doch nicht nur im Winter wird geholfen. Für besonders gefährdete Menschen bleiben auch im Sommer 2025 niederschwellige Kapazitäten offen. Insgesamt 278 Plätze für Einzelpersonen und 28 Plätze für Familien stehen zur Verfügung. Markus Hollendohner vom FSW erklärt: „Im Vergleich zum letzten Sommer sind es rund 70 Plätze mehr für Einzelpersonen.“
Obdachlosigkeit kennt keine Jahreszeiten, und die KälteApp des FSW ist ein wichtiger Bestandteil der Hilfe. Mit über 3.400 eingegangenen Meldungen zeigt sich die Dringlichkeit der Situation. Die App ermöglicht es Bürgern, Beobachtungen zu melden, woraufhin die Straßensozialarbeit von „Obdach unterwegs“ sofort reagiert.
In Wien wird niemand im Stich gelassen. Das ganzjährige Regelangebot der Wiener Wohnungslosenhilfe bietet rund 7.000 Wohn- und Betreuungsplätze. Die Stadt investierte 2023 rund 142 Millionen Euro, um Menschen ohne Obdach bestmöglich zu unterstützen.
Mit einer durchschnittlichen Auslastung von 94 % zeigt sich, dass die Notquartiere und Wärmestuben dringend benötigt werden. Die Zusammenarbeit zwischen FSW und Organisationen wie der Caritas ist ein leuchtendes Beispiel für Solidarität.