Wien bekommt ab April ein neues Instrument für mehr Grün in der Stadt: Das „Wiener Straucherl" soll dort Abhilfe schaffen, wo für größere Bepflanzungen schlichtweg der Platz fehlt. Diese kompakten,
Wien bekommt ab April ein neues Angebot für mehr Grün in der Stadt: Das „Wiener Straucherl" soll dort eingesetzt werden, an Standorten, an denen die Pflanzung eines „Wiener Wäldchens" – unter anderem aus Platzgründen – nicht möglich ist.
Ein „Wiener Straucherl" ist ein kleinräumiger, naturnaher Lebensraum mit einer Größe von etwa 50 m², der aus verschiedenen Straucharten besteht. Die Zusammensetzung und Struktur orientieren sich an dichten, naturnahen Hecken. Auch wenn die Fläche gezielt angelegt wird, soll sie nach einigen Jahren ein naturnahes, bewusst „wilderes" Erscheinungsbild aufweisen.
Umgesetzt wird das neue „Wiener Straucherl" ab April. Das erste „Straucherl" wird im April am Alsergrund gepflanzt, weitere Standorte in verschiedenen Wiener Bezirken sollen folgen. Das Projekt wird als Gemeinschaftsprojekt der Magistratsdirektion sowie den Magistratsabteilungen Wiener Stadtgärten und Umweltschutz geführt. Ein „Wiener Wäldchen" mit einer Mindestgröße von 100 m² soll weiterhin dort realisiert werden, wo sich passende Rahmenbedingungen bieten.
Alle Infos zum „Wiener Straucherl": www.wien.gv.at/wiener-straucherl
Pressebilder zu dieser Aussendung sind in Kürze unter https://presse.wien.gv.at/bilder abrufbar. (Schluss)