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Pressemitteilung

Wien fördert Bildung durch Resilienz-Workshops

16. Dezember 2025 um 09:42
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Am 16. Dezember 2025 besuchte die Vizebürgermeisterin und Bildungsstadträtin Bettina Emmerling einen Resilienz-Workshop in der Schubertschule im Alsergrund, Wien. Diese Initiative ist Teil der Wiener Bildungschancen, die seit drei Jahren externe Expert*innen in Schulen integrieren, um die Bildungsge

Am 16. Dezember 2025 besuchte die Vizebürgermeisterin und Bildungsstadträtin Bettina Emmerling einen Resilienz-Workshop in der Schubertschule im Alsergrund, Wien. Diese Initiative ist Teil der Wiener Bildungschancen, die seit drei Jahren externe Expert*innen in Schulen integrieren, um die Bildungsgerechtigkeit zu fördern und Kindern neue Lernmöglichkeiten zu bieten.

Wiener Bildungschancen: Ein Erfolgsmodell

Die Wiener Bildungschancen ermöglichen es Schulen, externe Workshops zu buchen, welche die reguläre Bildung durch spezialisierte Angebote ergänzen. Seit 2023 können alle allgemeinbildenden Pflichtschulen in Wien diese Angebote flexibel nutzen. Über 1.078 verschiedene Workshops und Kurse stehen zur Verfügung, die Themen von Kunst und Kultur bis hin zu digitaler Kompetenz abdecken.

Resilienz als Schlüsselkompetenz

Resilienz bezeichnet die Fähigkeit, Krisen zu bewältigen und gestärkt daraus hervorzugehen. In den Workshops lernen Kinder, durch Selbstbehauptung und klare Kommunikation innere Stärke zu entwickeln. Diese Fähigkeiten sind besonders wichtig, um Mobbing zu verhindern und den Übergang in weiterführende Schulen erfolgreich zu meistern.

Historische Entwicklung der Bildungsprogramme in Wien

Die Bildungsoffensive der Stadt Wien begann vor mehreren Jahrzehnten. Mit der Einführung der Wiener Bildungschancen wurde ein neuer Meilenstein gesetzt. Ursprünglich als Pilotprojekt gestartet, hat sich das Programm schnell etabliert und wird von nahezu allen Schulen in Wien genutzt. Im Schuljahr 2024/25 nahmen 273.818 Schüler*innen in 12.405 Klassen an den Angeboten teil.

Vergleich mit anderen Ländern

Während Wien mit den Bildungschancen ein einzigartiges Modell geschaffen hat, verfolgen auch andere Länder ähnliche Ansätze. In Deutschland gibt es vergleichbare Programme, die jedoch oft weniger flexibel sind. Die Schweiz setzt ebenfalls auf externe Bildungsangebote, jedoch in einem kleineren Umfang.

Konkrete Auswirkungen auf die Schüler*innen

Die Resilienz-Workshops haben einen direkten Einfluss auf die Schüler*innen. Sie lernen nicht nur, sich selbst besser zu behaupten, sondern entwickeln auch soziale Kompetenzen, die im späteren Leben wichtig sind. Beispielsweise berichten Lehrer*innen, dass Schüler*innen nach den Workshops selbstbewusster auftreten und besser mit Konflikten umgehen können.

Zahlen und Fakten

Seit dem Start des Projekts haben 484.740 Schüler*innen an den Workshops teilgenommen. Im aktuellen Schuljahr nutzen 475 von 480 Schulen das Angebot. Das Programm wird mit einer Durchschnittsnote von 1,21 bewertet, was die hohe Zufriedenheit aller Beteiligten widerspiegelt.

Expertenstimmen und Zukunftsperspektive

Die Workshopleiterin Annett Theml hebt die Bedeutung des Programms hervor: „Die Abwicklung über WIENXTRA ist unkompliziert, und wir erreichen die Kinder direkt in ihrem Lernumfeld.“ Auch Vucko Schüchner, Geschäftsführer von WIENXTRA, betont die positive Resonanz aus der Praxis.

In Zukunft plant die Stadt Wien, das Budget für das Programm weiter zu erhöhen, um noch mehr Schulen die Teilnahme zu ermöglichen. Ziel ist es, die Bildungschancen stetig zu erweitern und neue Themenfelder zu erschließen.

Zusammenfassung und Ausblick

Die Wiener Bildungschancen sind ein Paradebeispiel für erfolgreiche Bildungspolitik. Durch die Integration externer Expert*innen werden Schüler*innen in ihrer Entwicklung gestärkt und auf zukünftige Herausforderungen vorbereitet. Interessierte Schulen können sich über bildungschancen.wien informieren und am Programm teilnehmen.

Schlagworte

#Bildung#Bildungschancen#Bildungsgerechtigkeit#Resilienz#Schulen#Wien#Workshops

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