Am 8. August ist es wieder soweit: Der Weltkatzentag steht vor der Tür! Ein Anlass, der nicht nur Katzenliebhaber in Feierlaune versetzt, sondern auch den österreichischen Handel zum Schnurren bringt. Der Handelsverband hat in Zusammenarbeit mit Repubblika Research die Herzen der Haustierbesitzer er
Am 8. August ist es wieder soweit: Der Weltkatzentag steht vor der Tür! Ein Anlass, der nicht nur Katzenliebhaber in Feierlaune versetzt, sondern auch den österreichischen Handel zum Schnurren bringt. Der Handelsverband hat in Zusammenarbeit mit Repubblika Research die Herzen der Haustierbesitzer ergründet und dabei erstaunliche Einblicke in die Tierliebe der Österreicher gewonnen.
Es ist eine offizielle Liebeserklärung: In fast jedem zweiten österreichischen Haushalt (45 %) lebt mindestens ein Haustier, und in jedem fünften (22 %) sogar mehrere. Doch wer sind die unangefochtenen Lieblinge? Mit großem Abstand führen Katzen das Ranking an. Satte 61 % der Haustierhalter geben an, eine Samtpfote ihr eigen zu nennen, gefolgt von Hunden mit 41 %. Kleintiere wie Kaninchen oder Meerschweinchen teilen sich mit 8 % den dritten Platz. Fische und Vögel rangieren weiter hinten, mit 6 % bzw. 4 %.
Haustiere sind nicht nur treue Begleiter, sondern auch ein beachtlicher Wirtschaftsfaktor. Laut der Studie investieren Tierhalter im Durchschnitt 92 Euro monatlich in Tierprodukte. In Wien sind die Ausgaben mit 107 Euro am höchsten, während Vorarlberg und Tirol mit 81 Euro das Schlusslicht bilden. Diese Ausgaben umfassen Futter, Hygieneprodukte wie Katzenstreu, Spielzeug und sogar Medikamente. Ein Viertel der Haustierbesitzer kauft regelmäßig Zubehör wie Körbchen und Kratzbäume.
Interessant ist auch die Einkaufspräferenz: Supermärkte sind mit 32 % der Spitzenreiter, gefolgt von Tierfachgeschäften mit 26 %. Online-Shopping gewinnt ebenfalls an Bedeutung, wobei 23 % der Haushalte sowohl online als auch stationär einkaufen und 19 % überwiegend online.
Die emotionale Bindung zwischen Mensch und Tier zeigt sich auch in der Großzügigkeit der Besitzer. Mehr als zwei Drittel der Haustierbesitzer haben bereits mehr Geld als geplant für ihre Lieblinge ausgegeben. Und: Jeder Zweite hat seinem Haustier schon einmal ein Geschenk gemacht – sei es zu Weihnachten oder zum Geburtstag. Diese Gesten unterstreichen die Bedeutung von Haustieren als vollwertige Familienmitglieder.
Die Beliebtheit von Haustieren, insbesondere von Katzen, wird in den kommenden Jahren weiter zunehmen. Der österreichische Handel reagiert darauf mit einem immer breiteren Angebot an Premiumfutter und liebevoll ausgesuchtem Zubehör. Auch Dienstleistungen rund ums Tier, wie Tierarztbesuche und Fellpflege, werden zunehmend nachgefragt. Pro Jahr gibt ein Haushalt durchschnittlich 357 Euro alleine für diese Dienstleistungen aus.
Insgesamt belaufen sich die jährlichen Ausgaben eines Haushalts für Haustiere auf etwa 1.460 Euro. Laut der Studie „Handel in Zahlen“ betrugen die Gesamtausgaben für Tierfutter und -utensilien im Jahr 2024 rund 1,25 Milliarden Euro. Diese Zahlen verdeutlichen das enorme Potenzial, das im Haustiermarkt steckt.
Ein Experte aus der Branche erklärt: „Die Beliebtheit von Haustieren ist in den letzten Jahren stark gewachsen. Haustiere machen den Menschen Freude – und umgekehrt. Der österreichische Handel bietet ein vielfältiges Angebot, um genau das zu ermöglichen – von Premiumfutter bis zu liebevoll ausgesuchtem Zubehör.“ Diese Aussage untermauert die wirtschaftliche Bedeutung der Tierliebe für den Handel.
Der HV Consumer Check, auf dessen Grundlage diese Erkenntnisse basieren, wurde im Juli 2025 von Repubblika Research & Analytics im Auftrag des Handelsverbandes durchgeführt. Befragt wurden 1.014 Personen ab 18 Jahren mittels Computer Assisted Web Interviews (CAWI), wobei die Stichprobe repräsentativ für die österreichische Bevölkerung ist.
Der Trend zur Tierliebe ist unaufhaltsam. Haustiere sind längst mehr als nur Begleiter – sie sind Familienmitglieder, die unser Leben bereichern. Der österreichische Handel hat diesen Trend erkannt und bietet eine Vielzahl an Produkten und Dienstleistungen, um dem Bedürfnis nach tierischer Zuwendung gerecht zu werden. Und wer weiß – vielleicht wird der nächste Weltkatzentag noch mehr Überraschungen und Rekorde mit sich bringen.