Der Verfassungsgerichtshof (VfGH) hat das von Ex-Minister Rauch erlassene Verbot des Gebrauchshundesports aufgehoben.
Der Verfassungsgerichtshof (VfGH) hat das von Ex-Minister Rauch erlassene Verbot des Gebrauchshundesports aufgehoben.
FPÖ-Tierschutzsprecherin Irene Eisenhut nutzte das Urteil für scharfe Kritik an der Politik der Grünen. Sie bezeichnete das ursprüngliche Verbot als ideologiegetrieben und warf den Verantwortlichen vor, ohne rechtliche Grundlage gehandelt zu haben. Eisenhut forderte eine Rückkehr zu sachlichen Lösungen und kritisierte ihrer Ansicht nach zu starke Einflussnahme von Tierschutz-NGOs auf die Politik.
Besonders scharf ging Eisenhut mit SPÖ-Staatssekretärin Gabriele Königsberger-Ludwig ins Gericht, die angekündigt hatte, das VfGH-Urteil zunächst analysieren zu wollen. Diese Haltung interpretierte die FPÖ-Politikerin als Versuch, das Verbot „durch die Hintertür" wieder einzuführen.
In ihrer Stellungnahme kritisierte Eisenhut außerdem, dass Organisationen wie der VGT oder Vier Pfoten ihrer Meinung nach erneut nach Verboten rufen würden. Sie forderte stattdessen eine Politik, die auf Eigenverantwortung, Expertise und Zusammenarbeit mit Hundevereinen und -ausbildnern setzt.