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Kultur

Ursula Liebmann: Die neue Powerfrau im Büchereiverband Österreichs

28. Oktober 2025 um 08:40
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Die österreichische Bibliothekslandschaft steht vor einem spannenden Wandel! Mit dem Amtsantritt von Ursula Liebmann als neue Geschäftsführerin des Büchereiverbandes Österreichs (BVÖ) im Oktober 2025, weht ein frischer Wind durch die Regale der heimischen Bibliotheken. Doch was bedeutet das für die

Die österreichische Bibliothekslandschaft steht vor einem spannenden Wandel! Mit dem Amtsantritt von Ursula Liebmann als neue Geschäftsführerin des Büchereiverbandes Österreichs (BVÖ) im Oktober 2025, weht ein frischer Wind durch die Regale der heimischen Bibliotheken. Doch was bedeutet das für die Zukunft der Bibliotheken und für uns alle, die wir diese Orte der Bildung und Kultur schätzen?

Einführung in die Welt der Bibliotheken

Bibliotheken sind weit mehr als nur Orte, an denen man Bücher ausleiht. Sie sind kulturelle und soziale Treffpunkte, die Bildung, Information und Integration fördern. Die Rolle der Bibliotheken hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Sie sind zu Medienkompetenzzentren geworden, die den Zugang zu digitalen Informationen ermöglichen und als Orte der Demokratie fungieren, an denen Menschen aller Altersgruppen und Hintergründe zusammenkommen können.

Ursula Liebmann: Eine erfahrene Führungspersönlichkeit

Ursula Liebmann bringt eine beeindruckende Vita mit. Sie war zuvor Geschäftsführerin des Komm.bib, des Fachverbandes für Kommunale Bibliotheken in Niederösterreich, und leitete das Forum Erwachsenenbildung NÖ. Seit 2019 war sie die treibende Kraft hinter der Servicestelle Treffpunkt Bibliothek in Niederösterreich. Ihre akademische Laufbahn umfasst ein Tourismuskolleg, ein Fernstudium in Werbegrafik und ein Studium der Sozialen Arbeit an der FH St. Pölten. Diese vielfältigen Erfahrungen machen sie zur idealen Besetzung für die anspruchsvolle Position beim BVÖ.

Die Vision der neuen Geschäftsführerin

Liebmann hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt. Sie möchte die Zusammenarbeit mit den Bundesländervertretungen und internationalen Partnerinstitutionen intensivieren. Dabei liegt ihr Fokus auf der Qualitätssteigerung der Bibliotheksarbeit und der stärkeren Wahrnehmung der Bibliotheken in der Öffentlichkeit. In ihren eigenen Worten: „Das Bibliothekswesen hat in den vergangenen Jahren einen deutlichen Wandel vollzogen.“

Ein Ort der Begegnung und des Austauschs

Bibliotheken sind heute mehr denn je Orte der Begegnung. Sie bieten nicht nur Zugang zu Büchern, sondern auch zu digitalen Medien und sind Plattformen für soziale Interaktion und kulturellen Austausch. Ursula Liebmann sieht in Bibliotheken „Wohlfühlorte“, die sowohl Ruhe als auch Lebendigkeit bieten. Diese duale Funktion als Rückzugsort und lebendiger Treffpunkt ist essenziell für die gesellschaftliche Relevanz der Bibliotheken.

Die Bedeutung für die Bürger

Aber was bedeutet all das für uns, die Bürger? Bibliotheken sind nicht nur Wissensspeicher, sondern auch Orte der sozialen Integration. Sie bieten Programme für alle Altersgruppen, von Kinderlesungen bis hin zu Seniorenveranstaltungen. Gerade in einer Zeit, in der viele Menschen mit Isolation und Einsamkeit kämpfen, sind Bibliotheken wichtige Ankerpunkte in der Gemeinschaft.

Vergleich mit anderen Bundesländern

Ein Blick über die Grenzen Niederösterreichs zeigt, dass jedes Bundesland seine eigenen Herausforderungen und Chancen im Bibliothekswesen hat. Während Wien mit einer Vielzahl von Bibliotheken aufwarten kann, kämpft das Burgenland mit der Schließung kleinerer Einrichtungen. Ursula Liebmanns Ansatz könnte als Vorbild für eine bundesweite Strategie dienen, die die Stärken der einzelnen Regionen nutzt und deren Schwächen ausgleicht.

Der Büchereiverband Österreichs: Eine kurze Geschichte

Der BVÖ wurde gegründet, um die Interessen der öffentlichen Bibliotheken in Österreich zu vertreten. Er organisiert Aus- und Fortbildungen, erstellt Grundlagenmaterialien und bietet technische sowie rechtliche Unterstützung. Mit Ursula Liebmann an der Spitze könnte der Verband eine neue Ära der Innovation und Zusammenarbeit einleiten.

Expertenmeinungen und Zukunftsausblick

Ein fiktiver Experte kommentiert: „Die Ernennung von Ursula Liebmann ist ein Zeichen dafür, dass der BVÖ bereit ist, neue Wege zu gehen. Ihre Erfahrung und ihr Engagement werden entscheidend sein, um die Bibliotheken in Österreich fit für die Zukunft zu machen.“

Die kommenden Jahre werden zeigen, wie sich die österreichische Bibliothekslandschaft unter ihrer Führung entwickeln wird. Mit einem starken Fokus auf Digitalisierung und internationaler Zusammenarbeit könnte der BVÖ eine Vorreiterrolle in Europa einnehmen.

Fazit: Eine spannende Zukunft

Die Ernennung von Ursula Liebmann zur Geschäftsführerin des Büchereiverbandes Österreichs ist ein bedeutender Schritt für die österreichische Bibliothekslandschaft. Ihre Vision von Bibliotheken als Orte der Begegnung und des Austauschs könnte die Art und Weise, wie wir Bibliotheken nutzen und wahrnehmen, nachhaltig verändern. Für alle Bücherliebhaber und Wissenshungrigen bleibt es spannend, die Entwicklungen in den kommenden Jahren zu beobachten.

Weitere Informationen finden Sie in der offiziellen Pressemitteilung.

Schlagworte

#Bibliotheken#Bildung#Büchereiverband Österreichs#Kultur#Österreich#soziale Integration#Ursula Liebmann

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