Der Sommerurlaub steht vor der Tür und die Österreicher trotzen der wirtschaftlichen Unsicherheit mit ungebrochenem Reiselust. Eine aktuelle Umfrage der Santander Consumer Bank zeigt, wie Herr und Frau Österreicher ihren Sommerurlaub finanzieren und welche Tricks sie anwenden, um sich trotz steigend
Der Sommerurlaub steht vor der Tür und die Österreicher trotzen der wirtschaftlichen Unsicherheit mit ungebrochenem Reiselust. Eine aktuelle Umfrage der Santander Consumer Bank zeigt, wie Herr und Frau Österreicher ihren Sommerurlaub finanzieren und welche Tricks sie anwenden, um sich trotz steigender Preise eine Auszeit zu gönnen.
Trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten und steigender Kosten in vielen Urlaubsländern, bleibt der Sommerurlaub für viele Österreicher ein unverzichtbares Gut. Laut dem jüngsten Santander-Finanzbarometer planen knapp zwei Drittel der Bevölkerung ab 16 Jahren, diesen Sommer zu verreisen. Ein Drittel dieser Reisenden gibt sogar an, im Urlaub nicht sparen zu wollen – eine bemerkenswerte Haltung angesichts der derzeitigen wirtschaftlichen Lage.
Die Mehrheit der Österreicherinnen und Österreicher finanziert ihren Sommerurlaub aus dem laufenden Einkommen und dem sogenannten Urlaubsgeld, dem 13. Gehalt, das in Österreich vor der Haupturlaubszeit ausgezahlt wird. Diese finanzielle Unterstützung sorgt dafür, dass knapp 70 Prozent der Reisewilligen ihren Urlaub ohne größere finanzielle Sorgen antreten können. 'Unsere Umfrage zeigt, dass die meisten Österreicherinnen und Österreicher ihren Urlaub aus dem laufenden Einkommen bestreiten können. Das spricht für die finanzielle Stabilität vieler Haushalte', erklärt ein Experte der Santander.
Auf Platz zwei der Finanzierungsquellen stehen Ersparnisse, die von 28 Prozent der Befragten genutzt werden. Besonders jüngere Menschen im Alter von 16 bis 34 Jahren greifen zudem auf finanzielle Unterstützung von Verwandten zurück. 13 Prozent dieser Altersgruppe erhalten Zuschüsse von Eltern oder Großeltern, während es über alle Altersgruppen hinweg nur fünf Prozent sind. Kredite oder Kontoüberziehungen spielen mit lediglich drei Prozent hingegen nur eine untergeordnete Rolle.
Auch wenn viele Österreicher bereit sind, für ihren Urlaub tief in die Tasche zu greifen, zeigt sich doch ein Trend zu bewussterem Ausgeben. Ein Großteil der Befragten plant, bei der Aufenthaltsdauer und den Ausgaben vor Ort zu sparen. Besonders die mittlere Altersgruppe von 35 bis 59 Jahren, in der sich häufig Familien mit Kindern befinden, zeigt hier Sparbereitschaft. Jüngere Reisende setzen eher auf günstigere Unterkünfte und Frühbucher-Angebote, während ältere Reisende auf kurzfristige Schnäppchen hoffen.
Diese Sparmaßnahmen sind oft notwendig, um das Budget von durchschnittlich 1.200 Euro pro Person, das laut ÖAMTC-Reisemonitor 2025 für den Sommerurlaub vorgesehen ist, einzuhalten.
Die beliebtesten Reiseziele der Österreicher sind neben dem Inland, insbesondere Kärnten, die Steiermark und Niederösterreich, weiterhin Italien und Kroatien. Diese Länder bieten nicht nur eine gewisse Nähe und Vertrautheit, sondern auch attraktive Preis-Leistungs-Verhältnisse, die in wirtschaftlich schwierigen Zeiten besonders geschätzt werden.
Das neue Santander-Finanzbarometer liefert künftig regelmäßig Einblicke in das Finanzverhalten der Österreicherinnen und Österreicher. Diese Informationen sind wertvoll, um Trends und Veränderungen im Konsumverhalten frühzeitig zu erkennen und darauf zu reagieren. Experten erwarten, dass die Nachfrage nach flexibleren Reiseangeboten und alternativen Finanzierungsmodellen zunehmen wird.
Ein Finanzexperte betont: 'Die wirtschaftliche Lage bleibt angespannt, doch die Reiselust der Österreicher ist ungebrochen. Wir beobachten eine zunehmende Flexibilität und Kreativität bei der Urlaubsplanung, was langfristig zu neuen Angeboten und Dienstleistungen im Tourismus führen könnte.'
Die Entwicklungen in der Urlaubsfinanzierung sind auch politisch relevant. Die Regierung könnte gezwungen sein, Maßnahmen zu ergreifen, um die finanzielle Belastung der Haushalte zu verringern und den Konsum zu fördern. Mögliche Ansätze könnten steuerliche Erleichterungen oder spezielle Förderprogramme für den Tourismus sein.
Der Sommerurlaub bleibt für viele Österreicher ein unverzichtbares Gut, das trotz wirtschaftlicher Herausforderungen und steigender Preise realisiert wird. Die Finanzierung erfolgt überwiegend aus laufendem Einkommen und Ersparnissen, während Sparmaßnahmen und alternative Finanzierungsquellen an Bedeutung gewinnen. Die Entwicklungen im Bereich der Urlaubsfinanzierung werden auch in Zukunft spannende Einblicke in das Konsumverhalten der Österreicher liefern und möglicherweise zu neuen politischen und wirtschaftlichen Maßnahmen führen, um die finanzielle Stabilität der Haushalte zu unterstützen.
Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die Pressemitteilung der Santander Consumer Bank hier.