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Wirtschaft

UNIQA setzt neue Maßstäbe: Strategie „Growing Impact“ überzeugt

27. November 2025 um 06:43
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Die UNIQA Insurance Group AG hat am 27. November 2025 in Wien ein beeindruckendes Update ihrer strategischen Ziele für die Jahre 2026 bis 2028 vorgestellt. Die neuen, ambitionierten Vorgaben sind ein Beweis für das Vertrauen des Unternehmens in seine Fähigkeit, in einem herausfordernden wirtschaftli

Die UNIQA Insurance Group AG hat am 27. November 2025 in Wien ein beeindruckendes Update ihrer strategischen Ziele für die Jahre 2026 bis 2028 vorgestellt. Die neuen, ambitionierten Vorgaben sind ein Beweis für das Vertrauen des Unternehmens in seine Fähigkeit, in einem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld zu expandieren und gleichzeitig den Wert für Aktionäre, Kunden und Mitarbeiter zu steigern. Mit einem jährlichen Prämienwachstum von 6 Prozent und einem Konzernergebnis, das um mindestens 7 Prozent pro Jahr zulegen soll, setzt UNIQA neue Maßstäbe in der Versicherungsbranche. Besonders bemerkenswert ist die Erhöhung der Eigenkapitalrendite auf über 13 Prozent, was die nachhaltige Finanzkraft des Unternehmens unterstreicht.

Strategische Neuausrichtung: UNIQA 3.0 – Growing Impact

Ein Jahr nach dem Start des Strategieprogramms „UNIQA 3.0 – Growing Impact 2025–2028“ zieht die UNIQA-Gruppe eine positive Zwischenbilanz. Die strategischen Initiativen zeigen Wirkung, was sich in nachhaltig steigenden Prämien und Erträgen sowie einer robusten Eigenkapitalrendite widerspiegelt. Andreas Brandstetter, CEO der UNIQA Insurance Group AG, betont die starke Performance in Österreich und Zentral- und Osteuropa (CEE) als Haupttreiber für die ambitionierten finanziellen Ziele. Die konsequente Kosten- und Kapitaldisziplin ermöglicht es UNIQA, sich als verlässlicher Partner für Kunden und Aktionäre zu positionieren.

Fachbegriffe erklärt: Prämienwachstum und Combined Ratio

  • Prämienwachstum: Dies bezeichnet die jährliche Steigerung der Einnahmen aus Versicherungsprämien. UNIQA plant ein Wachstum von 6 Prozent jährlich, was bedeutet, dass die Einnahmen aus Versicherungsprämien jedes Jahr um diesen Prozentsatz zunehmen sollen. Dies ist ein Indikator für die Expansion und das Wachstumspotenzial eines Versicherungsunternehmens.
  • Combined Ratio: Ein wichtiger Maßstab in der Versicherungsbranche, der die Kosten eines Versicherers in Relation zu den eingenommenen Prämien setzt. Eine Ratio von unter 100 Prozent bedeutet, dass ein Versicherer profitabel arbeitet, da die Kosten geringer sind als die Einnahmen. UNIQA strebt eine Netto-Combined-Ratio von höchstens 93 Prozent an, was eine hohe Effizienz und Profitabilität signalisiert.

Historische Entwicklung und Vergleich mit anderen Märkten

Die Entwicklung der UNIQA Group ist eng mit der wirtschaftlichen Lage und den Marktbedingungen in Österreich und der CEE-Region verknüpft. Seit ihrer Gründung hat sich UNIQA zu einem der führenden Versicherungsunternehmen in Österreich entwickelt, mit einem Marktanteil von rund 21 Prozent. In der CEE-Region ist UNIQA in 11 Märkten vertreten und gehört zu den Top 5 der am schnellsten wachsenden Versicherungsregionen weltweit. Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern, wie Deutschland und der Schweiz, zeigt sich, dass UNIQA aufgrund der dynamischen Entwicklung in der CEE-Region überproportional von den Wachstumschancen profitiert.

Konkrete Auswirkungen auf Bürger und Wirtschaft

Die strategische Neuausrichtung von UNIQA hat direkte Auswirkungen auf die österreichische Wirtschaft und die Bürger. Mit einem Marktanteil von rund 44 Prozent im Bereich der Gesundheitsversicherung ist UNIQA ein bedeutender Akteur im Gesundheitswesen. Die alternde Bevölkerung und der Mangel an medizinischem Personal stellen Herausforderungen dar, denen UNIQA mit innovativen Lösungen begegnet. Vier von zehn Menschen in Österreich, die eine private Gesundheitsversicherung besitzen, sind Kunden von UNIQA. Dies zeigt die starke Marktpräsenz und die Bedeutung von UNIQA für die Gesundheitsversorgung in Österreich.

Zahlen und Fakten: Ein Blick auf die Statistiken

Die neuen Ziele von UNIQA beinhalten ein Prämienwachstum von 6 Prozent jährlich, ein Konzernergebniswachstum von mindestens 7 Prozent und eine Eigenkapitalrendite von über 13 Prozent. Die Kapitalquote (Solvency II) soll bis 2028 zwischen 180 und 230 Prozent liegen. Diese Zahlen verdeutlichen die finanzielle Stabilität und die Wachstumsambitionen des Unternehmens. Im Vergleich dazu liegt das Wachstum in der Eurozone bei 0,9 bzw. 1,4 Prozent, was zeigt, dass UNIQA deutlich über dem Marktdurchschnitt liegt.

Zukunftsperspektiven: Wohin geht die Reise?

Die Zukunftsperspektiven für UNIQA sind vielversprechend. Mit einem klaren Fokus auf Profitabilität, Skalierung und regionale Diversifikation plant UNIQA, das Prämienwachstum in der CEE-Region auf jährlich mindestens 8 Prozent zu steigern. Diese Region bleibt der Wachstumsmotor für UNIQA, und die Kombination aus lokaler Expertise und gruppenweiter Exzellenz wird als Schlüssel zum Erfolg gesehen. Bis 2028 will UNIQA nicht nur das Wachstumstempo halten, sondern weiter steigern, um den Unternehmenswert langfristig zu erhöhen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die UNIQA Insurance Group AG mit ihrer Strategie „Growing Impact“ auf einem soliden Weg ist, um ihre Marktposition weiter zu stärken und den Wert für alle Stakeholder zu maximieren. Die ambitionierten Ziele und die positive Geschäftsentwicklung sind ein starkes Signal an den Markt und bieten eine vielversprechende Aussicht für die kommenden Jahre.

Schlagworte

#CEE#Eigenkapitalrendite#Österreich#Prämienwachstum#Strategie#UNIQA#Versicherung

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