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Pressemitteilung

TransFARMation Deutschland: Perspektiven für landwirtschaftlich

1. Februar 2025 um 08:15
Sylvia Greuel
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Wien - Unterkirnach, 31. Januar 2025 - Das Höfesterben in Deutschland schreitet voran, insbesondere in der tierhaltenden Landwirtschaft. Jeden Tag müssen Betriebe schließen, weil steigende Kosten, sinkende Erzeugerpreise und strengere Umweltauflagen die wirtschaftliche Grundlage entziehen. TransFARM

Wien -

Unterkirnach, 31. Januar 2025 - Das Höfesterben in Deutschland schreitet voran, insbesondere in der tierhaltenden Landwirtschaft. Jeden Tag müssen Betriebe schließen, weil steigende Kosten, sinkende Erzeugerpreise und strengere Umweltauflagen die wirtschaftliche Grundlage entziehen.

TransFARMation Deutschland e.V. setzt sich dafür ein, landwirtschaftlichen Betrieben neue Perspektiven zu eröffnen - durch zukunftsfähige, nachhaltige und wirtschaftlich tragfähige Alternativen zur bisherigen Tierhaltung.

Hintergrund: Die Krise der Tierhaltungsbetriebe

Die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland hat sich in den vergangenen Jahrzehnten drastisch reduziert. Besonders betroffen sind kleinere und mittlere Höfe mit Tierhaltung.

Zwischen 2010 und 2020 haben allein über 40% der Schweinehalter und 35% der Milchviehbetriebe aufgegeben. Gründe sind unter anderem der zunehmende gesellschaftliche Druck, strengere Tierwohlauflagen und volatile Marktpreise. Gleichzeitig fehlt es an Unterstützung für Landwirt: innen die alternative Wege gehen möchten.

TransFARMation Deutschland: Neue Wege für Betriebe 

TransFARMation Deutschland begleitet Landwirt: innen, die aus der intensiven Tierhaltung aussteigen und auf nachhaltige, wirtschaftlich tragfähige Alternativen umstellen wollen. Dazu gehören unter anderem:

  • Umstellung auf pflanzenbasierte Landwirtschaft: Begleitung und Unterstützung bei der Diversifizierung, etwa durch den Anbau von Hülsenfrüchten, Gemüse oder Spezialkulturen.
  • Agroforstwirtschaft und regenerative Landwirtschaft: Förderung von klimaresilienten und biodiversitätsfördernden Anbaumethoden.
  • Tourismus, Direktvermarktung und alternative Geschäftsmodelle: Entwicklung von Hofläden, Bildungsangeboten oder regionalen Vermarktungskonzepten.

Erfolgreiche Beispiele und politischer Handlungsbedarf

Immer mehr Betriebe zeigen, dass ein erfolgreicher Wandel möglich ist. Landwirt: innen, die von der Tierhaltung auf pflanzliche Landwirtschaft oder innovative Geschäftsmodelle umgestellt haben, berichten von einer stabileren wirtschaftlichen Situation, höherer gesellschaftlicher Akzeptanz und einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Doch der Transformationsprozess ist herausfordernd und benötigt gezielte Unterstützung durch Politik und Gesellschaft.

Aufruf zur Zusammenarbeit

TransFARMation Deutschland fordert gezielte Förderprogramme, Beratung und finanzielle Unterstützung für Landwirt: innen, die sich für eine nachhaltige Transformation entscheiden.

"Die Landwirtschaft braucht Zukunftsperspektiven - und diese Zukunft kann auch ohne Tierhaltung erfolgreich sein", sagt Timo Geuß, 1. Vorsitzender bei TransFARMation Deutschland e.V.

Interessierte Landwirt: innen, Unterstützer: innen und politische Entscheidungsträger: innen sind eingeladen, sich an TransFARMation zu wenden, um gemeinsam Lösungen für eine nachhaltige Landwirtschaft zu entwickeln.

Kontakt

Timo Geuß Telefon: 01523-8790005 E-Mail: [email protected]

Website: www.transfarmation-deutschland.online

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