Eine Reise zurück zu den Wurzeln: Der Club Tirol unternahm eine beeindruckende Heimatreise, die nicht nur die Herzen der Mitglieder höherschlagen ließ, sondern auch tiefe Einblicke in die aktuelle und zukünftige Entwicklung Tirols gewährte. Der 20. Oktober 2025 markiert den Beginn einer sechsstufige
Eine Reise zurück zu den Wurzeln: Der Club Tirol unternahm eine beeindruckende Heimatreise, die nicht nur die Herzen der Mitglieder höherschlagen ließ, sondern auch tiefe Einblicke in die aktuelle und zukünftige Entwicklung Tirols gewährte. Der 20. Oktober 2025 markiert den Beginn einer sechsstufigen Entdeckungsreise, die von der nachhaltigen Milchwirtschaft über alpine Infrastruktur bis hin zu politischen Höhenflügen führte.
Der erste Halt der Reise war die TIROL Milch in Wörgl, wo die Mitglieder von Stefan Lindner, Obmann der Berglandmilch, und Thomas Osl, Werksleiter, empfangen wurden. Hier wird Nachhaltigkeit großgeschrieben. Die Molkerei präsentiert sich als die nachhaltigste ihrer Art in Mitteleuropa, ausgestattet mit einem eigenen Biomasse-Heizwerk. Diese technologische Innovation zeigt, wie ökologische Verantwortung in der Praxis umgesetzt wird. Die Mitglieder des Clubs erhielten Einblicke in die betriebswirtschaftlichen Grundlagen und Produktionsprozesse, die die Molkerei zu einem Vorbild in der Branche machen.
Nachhaltigkeit in der Milchwirtschaft umfasst eine Vielzahl von Aspekten, darunter die Reduktion von CO2-Emissionen, die effiziente Nutzung von Ressourcen und die Förderung des Tierwohls. Durch den Einsatz von Biomasse-Heizwerken wird der Energiebedarf der Molkerei umweltschonend gedeckt, was nicht nur die Betriebskosten senkt, sondern auch die Umwelt schont.
Weiter ging die Reise nach Kitzbühel, wo die Vorstände der KitzSki, Anton Bodner und Christian Wörister, die Delegation begrüßten. Gemeinsam mit dem Wanderführer Harry und dem ehemaligen Skirennläufer Rudi Sailer erkundeten sie die Bergwelt und besichtigten das Starthaus sowie die berühmte Mausefalle. KitzSki ist ein Paradebeispiel für die gelungene Verbindung von Tradition und Innovation. Die Bergbahnen sind nicht nur ein touristisches Highlight, sondern auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Region.
Die alpine Infrastruktur ist von entscheidender Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung Tirols. Sie zieht jedes Jahr Millionen von Touristen an, die nicht nur die Skigebiete, sondern auch die zahlreichen Wander- und Freizeitmöglichkeiten nutzen. Dies schafft Arbeitsplätze und stärkt die lokale Wirtschaft.
In Innsbruck besuchte die Gruppe das neue Headquarter der Tiroler Versicherung, ein innovatives Holzhochhaus, das mit seiner grünen Fassade und dem Fitnesscenter ein gesundes Arbeitsumfeld bietet. Gegründet im Jahr 1821 unter Kaiser Franz I., zählt das Unternehmen zu den ältesten in Tirol. Heute arbeiten dort rund 250 Mitarbeiter. Besonders hervorzuheben ist die Initiative „Frau Tiroler“, die weibliche Vorbilder fördert und über die Grenzen Tirols hinaus als vorbildlich gilt.
Holz ist ein nachhaltiger Baustoff, der in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen hat. Es ist nicht nur umweltfreundlich, sondern bietet auch hervorragende thermische Eigenschaften und trägt zur Verbesserung des Raumklimas bei. Das neue Headquarter der Tiroler Versicherung setzt Maßstäbe in der modernen Architektur und zeigt, wie Tradition und Innovation Hand in Hand gehen können.
Ein besonderes Highlight der Reise war der Besuch im Landhaus Tirol. Landesarchivdirektor Dr. Christoph Haidacher führte durch die Galerie der Landeshauptleute und vermittelte eindrucksvoll die rasante Entwicklung Tirols zu einer der wohlhabendsten Regionen Europas. Der Empfang in der Säulenhalle und im Büro von Landeshauptmann Anton Mattle war ein weiterer Höhepunkt. Mattle skizzierte seine Vision von einem energietechnisch unabhängigen Tirol, das sich durch dynamische Entwicklung auszeichnet.
Die politische Landschaft Tirols ist geprägt von einem starken regionalen Bewusstsein und dem Streben nach Unabhängigkeit und Selbstbestimmung. Die Landesregierung setzt auf nachhaltige Entwicklung und die Förderung erneuerbarer Energien, um die Abhängigkeit von externen Energielieferanten zu reduzieren.
Im Plenarsaal des neuen Rathauses von Innsbruck wurden die Gäste von Bürgermeister Johannes Anzengruber empfangen. Anzengruber sieht Innsbruck nicht nur als Universitäts-, Sport- und Tourismusstadt, sondern auch als Wirtschafts- und Kongressstadt mit internationaler Ausstrahlung. Diese Vision umfasst eine klimafitte und wirtschaftlich dynamische Stadtentwicklung, die den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts gerecht wird.
Städte spielen eine zentrale Rolle in der modernen Wirtschaft. Sie sind Zentren für Innovation, Bildung und Kultur und bieten die Infrastruktur, die für das Wachstum von Unternehmen und die Schaffung von Arbeitsplätzen notwendig ist. Innsbruck ist ein Beispiel dafür, wie eine Stadt sich erfolgreich als Wirtschaftsstandort positionieren kann.
Zum Abschluss der Reise stand ein Besuch bei der Tiroler Tageszeitung auf dem Programm. Silvia Lieb, Alleinvorstand der Moser Holding, sowie die Chefredakteure Marco Witting und Matthias Krapf gaben Einblicke in die Medienstrategie und das breite Portfolio der Zeitung. Besonders beeindruckend ist, dass es der Tiroler Tageszeitung gelungen ist, den Abonnentenstand in diesen für Medien schwierigen Zeiten zu halten und sogar auszubauen.
Die Medienbranche steht vor großen Herausforderungen, darunter der digitale Wandel und der Rückgang der Printauflagen. Um erfolgreich zu sein, müssen Medienunternehmen innovative Strategien entwickeln, um ihre Leser zu erreichen und zu binden. Die Tiroler Tageszeitung zeigt, wie dies gelingen kann.
Der Abend klang bei einem gemeinsamen Essen in der Tiroler Stube im Weissen Rössl in Innsbruck aus. Diese Reise hat nicht nur die Verbundenheit der Mitglieder mit ihrer Heimat gestärkt, sondern auch gezeigt, wie Tirol in vielen Bereichen eine Vorreiterrolle einnimmt. Die Exil-Tiroler in Wien und Umgebung wollen auch in Zukunft ihren Beitrag zur erfolgreichen Entwicklung ihres Heimatlandes leisten.
Der Club Tirol, ein politisch unabhängiges Business-Netzwerk, bietet seinen über 650 Mitgliedern zahlreiche Veranstaltungen zu Themen aus Wirtschaft, Politik und Kultur. Mit rund 40.000 TirolerInnen in Wien und Umgebung ist der Club ein wichtiger Anlaufpunkt für alle, die die Verbindung zu ihrer Heimat pflegen möchten.