ORF-Tiermagazin zeigt Lilian Klebows ungewöhnliche Haustiere und Kuhkuscheln in der Steiermark
Ab 4. Jänner präsentiert Maggie Entenfellner neue Folgen der beliebten ORF-Tiersendung mit prominenten Gästen und Tieren, die ein Zuhause suchen.
Tierfreunde dürfen sich auf das neue Jahr freuen: Ab Sonntag, dem 4. Jänner 2026, kehrt das beliebte ORF-Tiermagazin "Tierische Augenblicke" mit frischen Folgen zurück. Moderatorin Maggie Entenfellner präsentiert die Sendung wie gewohnt um 16.00 Uhr in ORF 2 und parallel auf der Streaming-Plattform ORF ON. Die erste Episode verspricht einen abwechslungsreichen Mix aus prominenten Tierhaltern, entspannenden Tiererlebnissen und herzerwärmenden Vermittlungsgeschichten.
Den Auftakt der neuen Staffel macht ein Besuch bei einer der bekanntesten Schauspielerinnen des Landes: Lilian Klebow, die das österreichische Fernsehpublikum vor allem als Kommissarin Penny Lanz aus der erfolgreichen ORF-Krimiserie "SOKO Wien" kennt, öffnet die Türen zu ihrem privaten Tierparadies. Was die Zuseherinnen und Zuseher dabei erwartet, dürfte für Überraschung sorgen.
Denn bei der beliebten Schauspielerin leben weder Hunde noch Katzen – die klassischen Haustiere, die man vielleicht erwarten würde. Stattdessen beherbergt Klebow neben einigen kleinen Nagern sage und schreibe 600 weitere Tiere. Um welche Tierarten es sich dabei handelt, wird die Sendung enthüllen. Diese beeindruckende Zahl lässt jedenfalls erahnen, dass es sich um eine ganz besondere Leidenschaft handeln muss, die weit über das übliche Maß an Tierliebe hinausgeht.
Die Rubrik "Tierisch prominent" gewährt damit einmal mehr einen intimen Einblick in das Privatleben österreichischer Prominenter und zeigt, welch wichtige Rolle Tiere in ihrem Alltag spielen. Lilian Klebow ist bekannt dafür, sich auch öffentlich für Tierschutz und Tierrechte einzusetzen, was ihren Auftritt in der Sendung umso authentischer macht.
Yoga, Meditation, Waldbaden – die Liste moderner Entspannungstechniken ist lang. Doch eine besonders tierische Variante der Stressbewältigung gewinnt in Österreich zunehmend an Beliebtheit: das Kuhkuscheln. Die "Tierischen Augenblicke" besuchen einen Hof im malerischen Ennstal in der Steiermark, wo Erholungssuchende Kuschelstunden mit imposanten Hochlandrindern buchen können.
Die schottischen Hochlandrinder mit ihrem charakteristischen langen Fell und den beeindruckenden Hörnern mögen auf den ersten Blick nicht wie typische Kuscheltiere wirken. Doch wer sich auf die sanften Riesen einlässt, erlebt eine ganz besondere Form der Entschleunigung. Die Tiere strahlen eine tiefe Ruhe aus, ihr langsamer Herzschlag und die warme Körpertemperatur wirken beruhigend auf gestresste Menschen.
Das Konzept des Kuhkuschelns stammt ursprünglich aus den Niederlanden und hat sich in den vergangenen Jahren auch im deutschsprachigen Raum etabliert. In Österreich bieten mittlerweile mehrere Höfe diese besondere Erfahrung an. Dabei geht es nicht darum, die Tiere zu unterhalten – vielmehr lernen die Besucherinnen und Besucher, sich dem gemächlichen Rhythmus der Rinder anzupassen und im Hier und Jetzt anzukommen.
Wissenschaftliche Studien belegen, dass der Kontakt zu Tieren den Blutdruck senken, Stresshormone reduzieren und das allgemeine Wohlbefinden steigern kann. Die tiergestützte Therapie ist längst ein anerkanntes Behandlungskonzept, das bei verschiedensten psychischen und physischen Beschwerden zum Einsatz kommt. Das Kuhkuscheln macht diese positiven Effekte nun auch für Menschen zugänglich, die einfach dem Alltag entfliehen und neue Kraft tanken möchten.
Er gilt als der perfekte Familienhund, als treuer Begleiter und als einer der freundlichsten Vierbeiner überhaupt: Der Golden Retriever belegt in Österreich seit Jahren einen Spitzenplatz unter den beliebtesten Hunderassen. In der neuen Folge der "Tierischen Augenblicke" widmet sich ein ausführliches Rasseporträt diesem goldenen Charmeur und erklärt, was ihn so besonders macht.
Das ausgeglichene Wesen des Golden Retrievers ist legendär. Diese Hunde scheinen von Natur aus gutmütig und geduldig zu sein, was sie zu idealen Begleitern für Familien mit Kindern macht. Ihre hohe Lernfreude und Intelligenz machen das Training zu einem Vergnügen – sowohl für den Hund als auch für den Halter. Kein Wunder, dass Golden Retriever häufig als Therapie-, Rettungs- oder Blindenführhunde ausgebildet werden.
Doch so unkompliziert diese Rasse auch erscheinen mag, gibt es einige wichtige Aspekte, die potenzielle Halter kennen sollten. Golden Retriever sind aktive Hunde, die ausreichend Bewegung und geistige Beschäftigung brauchen. Ihre Liebe zum Wasser und zum Apportieren sollte regelmäßig ausgelebt werden können. Auch die Fellpflege erfordert Aufmerksamkeit, denn das dichte, wasserabweisende Fell muss regelmäßig gebürstet werden.
Die Sendung beleuchtet zudem gesundheitliche Aspekte der Rasse, denn wie viele beliebte Hunderassen neigt auch der Golden Retriever zu bestimmten Erbkrankheiten. Hüftdysplasie und verschiedene Augenerkrankungen können auftreten, weshalb die Wahl eines seriösen Züchters besonders wichtig ist. Maggie Entenfellner und ihr Team liefern damit nicht nur Unterhaltung, sondern auch wertvolle Informationen für alle, die mit dem Gedanken spielen, einen Golden Retriever in ihre Familie aufzunehmen.
Mit ihrer charakteristischen schwarzen Gesichtsmaske und dem buschig geringelten Schwanz gehören Waschbären zu den markantesten Vertretern der Tierwelt. Die zur Familie der Kleinbären zählenden Allesfresser sind für ihre Geschicklichkeit und Verspieltheit bekannt. In der neuen Episode der "Tierischen Augenblicke" lernen die Zuseherinnen und Zuseher fünf ganz besondere Exemplare kennen.
Auf dem bekannten Gnadenhof Gut Aiderbichl haben fünf Waschbären-Findelkinder ein neues Zuhause gefunden. Die Tiere wurden als Jungtiere aufgefunden und konnten nicht mehr in die Wildnis entlassen werden. Auf dem Gnadenhof, der sich seit Jahrzehnten für in Not geratene Tiere einsetzt, genießen sie nun ein artgerechtes Leben in einem geschützten Umfeld.
Waschbären sind ursprünglich in Nordamerika beheimatet, haben sich aber mittlerweile auch in Europa ausgebreitet. In Österreich gelten sie als invasive Art, deren Population kontrolliert werden muss. Dennoch üben die cleveren Tiere eine große Faszination auf Menschen aus. Ihre namensgebende Angewohnheit, Futter vor dem Verzehr scheinbar zu waschen, ist in Wahrheit ein Tastsinn-Verhalten, mit dem sie ihre Beute untersuchen.
Die Sendung zeigt, wie die fünf Waschbären auf Gut Aiderbichl leben, welche Persönlichkeiten sie entwickelt haben und wie die Pfleger mit den geschickten Kletterkünstlern umgehen. Es ist eine Geschichte, die exemplarisch dafür steht, wie Gnadenhöfe Tieren, die sonst keine Chance hätten, ein würdevolles Leben ermöglichen.
Einer der emotionalsten Teile jeder "Tierische Augenblicke"-Sendung ist die Rubrik "Wer will mich?", in der Maggie Entenfellner Tiere vorstellt, die auf ein neues Zuhause warten. Diesmal führt der Weg ins Tierheim St. Pölten, wo eine bunte Mischung an Vierbeinern und Langohren auf ihre zweite Chance hofft.
Unter den vorgestellten Tieren befinden sich mit Finchen und Rumpelstilzchen zwei Kaninchen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Finchen ist ein Löwenkopfkaninchen, erkennbar an der charakteristischen Mähne rund um den Kopf. Rumpelstilzchen hingegen ist ein Zwergwidder, dessen herabhängende Ohren und das ruhige Wesen die Rasse auszeichnen. Beide Kaninchen suchen ein liebevolles Zuhause, idealerweise mit Artgenossen, denn Kaninchen sind gesellige Tiere, die nicht alleine gehalten werden sollten.
Auch zwei Hunde warten in St. Pölten auf neue Besitzer. Susi, ein Schäfermischling, und Nils, ein Brackenmischling, haben ihre eigenen Geschichten und Bedürfnisse. Schäfermischlinge sind oft intelligent und arbeitswillig, brauchen aber konsequente Führung und ausreichend Beschäftigung. Bracken wiederum sind ursprünglich Jagdhunde, deren ausgeprägter Geruchssinn und ihre Ausdauer sie zu aktiven Begleitern machen.
Schließlich ist da noch Kater Aelfric, dessen außergewöhnlicher Name vermuten lässt, dass er eine interessante Vergangenheit hat. Katzen aus dem Tierheim zu adoptieren bedeutet oft, einem Tier, das Enttäuschungen erlebt hat, eine neue Perspektive zu schenken. Viele Tierheimkatzen sind besonders dankbare und anhängliche Mitbewohner.
Seit Jahren gehören die "Tierischen Augenblicke" zum festen Bestandteil des ORF-Programms und erfreuen sich konstant hoher Beliebtheit. Das Rezept der Sendung ist einfach, aber wirkungsvoll: Eine gelungene Mischung aus Unterhaltung, Information und Tierschutz, präsentiert von einer Moderatorin, deren Liebe zu Tieren in jeder Sekunde spürbar ist.
Maggie Entenfellner, die selbst als engagierte Tierschützerin bekannt ist, verleiht der Sendung Authentizität und Herz. Sie begegnet den tierischen Protagonisten wie auch deren menschlichen Begleitern mit echtem Interesse und Respekt. Diese Haltung überträgt sich auf die Zuseherinnen und Zuseher und macht die "Tierischen Augenblicke" zu weit mehr als einem gewöhnlichen Tiermagazin.
Die Sendung erfüllt auch eine wichtige gesellschaftliche Funktion. Durch die regelmäßige Vorstellung von Tierheimtieren hat sie bereits vielen Vierbeinern zu einem neuen Zuhause verholfen. Gleichzeitig sensibilisiert sie für Themen wie artgerechte Haltung, Tierschutz und verantwortungsvolle Haustierhaltung. In Zeiten, in denen impulsive Tierkäufe – besonders nach den Corona-Lockdowns – zu überfüllten Tierheimen geführt haben, ist diese Aufklärungsarbeit wichtiger denn je.
Die neuen Folgen ab 4. Jänner versprechen wieder die gewohnte Qualität und Vielfalt. Ob prominente Tierhalter, innovative Entspannungsangebote mit Tieren, informative Rasseporträts oder herzerwärmende Vermittlungsgeschichten – für jeden Tierfreund ist etwas dabei. Die Sendung ist live in ORF 2 zu sehen und steht parallel sowie nachträglich auf ORF ON zum Streaming bereit, sodass keine Folge verpasst werden muss.