
Stinatz - In den letzten 12 Monaten wurde der Lebensmittelsektor von einer Teuerungswelle überrollt – mit enormen Preisanstiegen von bis zu 80 Prozent je nach Produktgruppe. Das Start-up Supermarkt.at bietet nun eine Internetplattform, die tagesaktuelle Preisvergleiche ermöglicht und Konsumenten som
In den letzten 12 Monaten wurde der Lebensmittelsektor von einer Teuerungswelle überrollt – mit enormen Preisanstiegen von bis zu 80 Prozent je nach Produktgruppe. Das Start-up Supermarkt.at bietet nun eine Internetplattform, die tagesaktuelle Preisvergleiche ermöglicht und Konsumenten somit beim Sparen hilft.
Egal ob Butter, Milch, Eier, Fleisch oder Kaffee – die Teuerungswelle brandet derzeit gegen den gesamten Lebensmittelsektor und strapaziert den Geldbeutel. Grund genug für den Unternehmer Martin Hörmann, aus Stinatz, die Internetplattform Supermarkt.at ins Leben zu rufen, die Konsumenten in ganz Österreich beim Sparen helfen soll. Das Konzept ist denkbar einfach, wie Hörmann erklärt: „Im Grunde haben wir ein Geizhals für Lebensmittel. Konsumenten finden auf der Plattform die wichtigsten Lebensmittel der bekanntesten Hersteller und Marken. Neben den Produktstammdaten sind Preise sowie Aktionen und Angebote der jeweiligen Produkte aus den Shops und den stationären Supermärkten ersichtlich.“ Dieser Service soll schließlich den tagesaktuellen Vergleich von derzeit rund 4.500 Lebensmitteln ermöglichen. „User sehen auf einen Blick, in welchem Supermarkt es ein bestimmtes Produkt zu kaufen gibt und natürlich den günstigsten Preis“, ergänzt Hörmann.
Die Idee der Vergleichsplattform stammt von Hörmann selbst. Es steckt eine Entwicklungszeit von sechs Monaten dahinter, im Juni 2022 glückte der Launch. Aktuell sind Preise aus sieben Supermarkt-Ketten und Shops wie Billa, Interspar oder MPreis verfügbar – und weitere sollen folgen. Besonders wichtig ist Hörmann, dass Supermarkt.at völlig unabhängig von Herstellern, Marken sowie Einkaufsketten ist. Und dass man nicht nur Aktionsartikel führt, sondern User vielmehr auf die gesamte Produktpalette zugreifen können. „In diesem Punkt unterscheidet sich meine Plattform grundlegend von anderen Portalen. Jeder kann sich einen schnellen Überblick verschaffen, wo zum Beispiel Butter oder Kaffeebohnen erhältlich sind und was sie kosten.“ Je nach Produkt, nicht nur bei laufenden Aktionen, liege ein Einsparungspotenzial von mehreren Euro. Unter dem Strich könne man, so Hörmann, mit beträchtlich weniger Geld auskommen, stellt man den entsprechenden Preisvergleich an.
Aktuell befindet sich das Portal in der Beta-Phase. Das heißt, es sind noch nicht alle Produkte in der Suche zu finden. „Wir arbeiten mit Hochdruck daran, diese Lücke zu schließen“, verspricht Hörmann – und darüber hinaus weitere Funktionen: „In der kurzen Zeit war es nicht möglich, alle Ideen umzusetzen. Darunter fallen etwa ein Produkt-Preis-Chart, das Preis-Alarmsystem oder ein EAN-Scanner für die Lebensmittelsuche. Außerdem soll ein eigener User-Bereich kommen.“ Letzerer ist übrigens bereits in Entwicklung und soll dabei helfen, den Einkauf zu optimieren. „User erhalten schon bald die Möglichkeit, den Einkaufszettel online zu erstellen, Preise zu vergleichen – und schließlich als Ergebnis, was der Einkauf in welchem Shop de facto kostet.“ Die Erweiterung des Portals soll in den nächsten Wochen und Monaten erfolgen.
Supermarkt.at ist eine 2022 ins Leben gerufene, unabhängige Internetplattform, die den Tagespreis-Vergleich von rund 4.500 Lebensmitteln zwischen sieben Supermarktketten bzw. Shops ermöglicht. Zugleich bildet die Plattform des Start-ups Produktstammdaten, Aktionen und Angebote der wichtigsten Lebensmittel und Hersteller ab, mit dem Ziel, Konsumenten den günstigsten Preis anzuzeigen. Zudem erhalten Konsumenten einen schnellen Überblick, wo ein bestimmtes Produkt erhältlich ist, ob es online bestellt und geliefert werden kann oder ob es nur stationär erhältlich ist.