Ein Aufatmen in Österreichs Industriebetrieben: Nach dem Start der Antragsmöglichkeit können stromintensive Unternehmen Anträge für die Strompreiskompensation stellen. Die Industriellenvereinigung (IV) sieht dies als wichtigen Schritt zur Entlastung von Betrieben und Beschäftigten.
Die Industriellenvereinigung (IV) wertet den Start der Strompreiskompensation als wichtigen Schritt zur Stabilisierung von rund 30.000 Arbeitsplätzen in etwa 60 Betrieben. In dem OTS wird betont, dass die Maßnahme insbesondere stromintensive Betriebe sowie deren Wertschöpfungsketten stabilisieren und tausende Arbeitsplätze sichern soll.
Die nun gestartete Maßnahme zielt darauf ab, insbesondere stromintensive Betriebe sowie deren Wertschöpfungsketten zu stabilisieren. Das System basiert auf den Regeln des State Aid Guidelines (SAG) der Europäischen Kommission; laut OTS nutzen bereits 15 Länder diese Möglichkeit.
Im OTS wird auf die strukturell hohen Energiepreise in der EU und den bestehenden Wettbewerbsnachteil für Österreich hingewiesen. Entscheidend seien langfristige, planbare und international wettbewerbsfähige Energiepreise, heißt es dort.
Die Strompreiskompensation soll rund 60 Unternehmen mit insgesamt etwa 30.000 Beschäftigten entlasten. Dabei geht es laut OTS nicht nur um direkte Arbeitsplätze, sondern auch um nachgelagerte Wertschöpfungsketten. Die Maßnahme soll dazu beitragen, diese Betriebe und die daran geknüpften Arbeitsplätze zu stabilisieren.
In dem OTS wird angekündigt, dass in einem weiteren Schritt die zügige Umsetzung eines Industriestrompreises vorgesehen ist, von dem ein weiterer Kreis an Unternehmen profitieren wird. Zudem wird darin betont, dass in Zeiten der Unsicherheit rasch klare Rahmenbedingungen nötig sind, damit Unternehmen Planungssicherheit haben.
Das OTS verweist darauf, dass die Umsetzung der Strompreiskompensation ein weiterer zentraler Umsetzungsschritt im Rahmen der Industriestrategie ist. Finanzierungsfragen und die Notwendigkeit längerfristiger Lösungen für wettbewerbsfähige Energiepreise werden als relevante Themen genannt.