Die Steiermark setzt ein kraftvolles Signal für die Energiezukunft: Mit 18 neuen Wind-Zonen und 4800 Hektar zusätzlicher Fläche soll das Bundesland bis 2030 sein ambitioniertes Ziel von 1000 Megawa...
Die Steiermark setzt ein kraftvolles Signal für die Energiezukunft: Das novellierte Sachprogramm Wind 2026 befindet sich derzeit in der Begutachtungsphase. Im Begutachtungsentwurf sind 18 neue Wind-Zonen sowie insgesamt 4800 Hektar für neue bzw. erweiterte Vorrang- und Eignungszonen vorgesehen.
Derzeit speisen in der Steiermark 122 Windräder bis zu 324 MW an sauberem, regionalem Windstrom ins Netz ein. "Es ist erfreulich, dass die Steiermark nicht zuletzt auch unter den Eindrücken des aktuellen geopolitischen Umfelds einer sich zuspitzenden Öl- und Gaskrise politisch beim Ziel von 1000 MW bis 2030 weiter auf Kurs ist und bleibt", so IG Windkraft-Geschäftsführer Florian Maringer.
Im Entwurf des Sachprogramms sind 9 neue Vorrangzonen – darunter 5 neue Eignungszonen und 4 Erweiterungen bestehender Zonen – vorgesehen. Für neue bzw. erweiterte Vorrang- und Eignungszonen sollen 4800 Hektar Fläche ausgewiesen werden.
Mit allen beteiligten 30 Gemeinden wurden bereits in den ersten Monaten des Jahres Gespräche geführt, so die Aussendung des Landes. Diese Gemeinden sollten jetzt bei der Umwidmung unterstützt werden, betont die IG Windkraft: „Die Politik kann auf allen Ebenen dabei unterstützen, den Menschen sichere Energie aus ihrer Heimat zu garantieren”, so Maringer abschließend.
Die IG Windkraft ist die Interessenvertretung der österreichischen Windbranche. Heimische Windräder versorgen schon heute rund 2,75 Millionen Haushalte im Land mit sauberem, unabhängigem und günstigem Strom. Nach einer aktuellen, repräsentativen Umfrage befürworten 83 % der Österreicher: innen den Ausbau der Windenergie. Die IG Windkraft repräsentiert rund 180 in den Regionen verankerte, meist mittelständische Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Energieform – von der Herstellung über die Planung und Errichtung bis hin zu Betrieb und Wartung. Die österreichische Windbranche beschäftigt etwa 8.000 Menschen und hat in den letzten zehn Jahren im Durchschnitt 1,2 Milliarden Euro pro Jahr erwirtschaftet.