Zurück
Kultur

St. Pölten wird zur Bücherstadt: Das erwartet Sie beim 22. KiJuBu!

30. Oktober 2025 um 08:41
Teilen:

St. Pölten wird erneut zur Bücherstadt! Vom 4. bis 9. November und nochmals am 17. November 2025 verwandelt sich die niederösterreichische Landeshauptstadt in ein Paradies für junge Literaturfans. Das 22. Internationale Kinder- und Jugendbuchfestival „KiJuBu“ öffnet seine Pforten und bietet Kindern

St. Pölten wird erneut zur Bücherstadt! Vom 4. bis 9. November und nochmals am 17. November 2025 verwandelt sich die niederösterreichische Landeshauptstadt in ein Paradies für junge Literaturfans. Das 22. Internationale Kinder- und Jugendbuchfestival „KiJuBu“ öffnet seine Pforten und bietet Kindern und Jugendlichen ein abwechslungsreiches Programm voller Lesungen, Workshops, Theateraufführungen und mehr.

Ein Fest für die Fantasie

Unter der Intendanz von Christoph Mauz wird das Festival ein wahres Feuerwerk an Kreativität und Fantasie entfalten. Über 50 Veranstaltungen stehen auf dem Programm, die an neun verschiedenen Standorten in St. Pölten stattfinden. Dazu gehören das Museum Niederösterreich, das Festspielhaus, die NÖ Landesbibliothek, der ORF Niederösterreich, das Landestheater Niederösterreich, die Bühne im Hof, die Stadtbibliothek St. Pölten, die Ehemalige Synagoge und das KinderKunstLabor.

Ein vielfältiges Programm

Das Festival richtet sich an ein junges Publikum im Alter von drei bis 18 Jahren. Zu den Highlights gehören Lesungen von bekannten Autoren wie Karin Ammerer, die mit „Wasser marsch! Einsatz für die Feuerwehr“ begeistert, und Hannes Hörndler, der mit „Ein Fall für die Baumhausdiebe & Die weißen Wölfe“ Spannung garantiert. Bettina Planyavsky, Elfriede Wimmer und Colin Hadler sind ebenfalls mit von der Partie und präsentieren ihre neuesten Werke.

Erstmals wird das „KiJuBu“ auch eine Graphic Novel thematisieren. „Köglberger – Vom Besatzungskind zur Fußballikone“ erzählt die beeindruckende Lebensgeschichte eines außergewöhnlichen Sportlers. Auch das beliebte Bilderbuchkino darf nicht fehlen. Hier werden unter anderem Mira Lobes „Komm, sagte die Katze“ und Katharina Grossmann-Hensels „Fast wie feine Leute“ gezeigt.

Ein Blick zurück: Die Geschichte des KiJuBu

Seit seiner Gründung hat sich das KiJuBu zu einem festen Bestandteil der Kulturkalender in Niederösterreich entwickelt. Ursprünglich als kleines Literaturfest gestartet, hat es sich über die Jahre hinweg zu einem internationalen Event gemausert, das Autoren und Künstler aus aller Welt anzieht. Die Idee hinter dem Festival ist es, Kindern und Jugendlichen den Zugang zu Literatur und Kunst zu erleichtern und sie dazu zu ermutigen, selbst kreativ zu werden.

Vergleich mit anderen Bundesländern

Während Wien mit der Buch Wien ein großes Literaturfestival für Erwachsene bietet, hat sich das KiJuBu in St. Pölten auf die jüngeren Generationen spezialisiert. Diese Ausrichtung ist einzigartig in Österreich und zeigt, wie wichtig es ist, schon früh das Interesse an Literatur zu wecken. Andere Bundesländer wie Oberösterreich und die Steiermark haben ähnliche Festivals ins Leben gerufen, jedoch ohne die internationale Ausrichtung des KiJuBu.

Konkrete Auswirkungen auf die Bürger

Für die Einwohner von St. Pölten und Umgebung bedeutet das Festival nicht nur ein kulturelles Highlight, sondern auch eine wirtschaftliche Belebung. Hotels, Restaurants und lokale Geschäfte profitieren von den zahlreichen Besuchern, die aus dem In- und Ausland anreisen. Zudem bietet das Festival eine Plattform für lokale Künstler und Autoren, ihre Werke einem breiten Publikum vorzustellen.

Expertenmeinungen

Ein Literaturkritiker erklärt: „Das KiJuBu ist ein Paradebeispiel dafür, wie man junge Menschen für Literatur begeistern kann. Die Mischung aus Lesungen, interaktiven Workshops und Theateraufführungen spricht alle Sinne an und macht das Festival zu einem unvergesslichen Erlebnis.“

Ein Pädagoge ergänzt: „Gerade in unserer digitalen Welt ist es wichtig, Kindern und Jugendlichen den Wert von Büchern und Geschichten zu vermitteln. Das KiJuBu leistet hier einen unschätzbaren Beitrag.“

Ein Blick in die Zukunft

Die Organisatoren des KiJuBu haben große Pläne für die kommenden Jahre. Geplant ist eine noch stärkere internationale Vernetzung und der Ausbau des Programms, um noch mehr junge Menschen zu erreichen. Auch die Integration neuer Medien und digitaler Formate steht auf der Agenda, um den veränderten Lesegewohnheiten gerecht zu werden.

Politische Unterstützung

Die niederösterreichische Landesregierung unterstützt das Festival seit vielen Jahren. Diese Unterstützung ist entscheidend, um die Qualität und den Umfang des Programms aufrechtzuerhalten. Die Förderung von Kulturprojekten wie dem KiJuBu ist ein wichtiger Bestandteil der Kulturpolitik in Niederösterreich und zeigt das Engagement der Politik für die kulturelle Bildung junger Menschen.

Praktische Informationen

Für das Familienprogramm ist keine Anmeldung erforderlich, jedoch müssen sich Schulklassen für die Vormittagsveranstaltungen im Voraus anmelden. Weitere Informationen und das detaillierte Programm sind auf der offiziellen Webseite des Festivals unter www.kijubu.at verfügbar.

Das 22. Internationale Kinder- und Jugendbuchfestival „KiJuBu“ verspricht, ein Highlight im Kulturkalender von St. Pölten zu werden. Mit einem vielfältigen Programm und zahlreichen internationalen Gästen wird es sicherlich wieder zahlreiche Besucher anziehen und die Fantasie der jungen Teilnehmer beflügeln.

Schlagworte

#Bücherstadt#Intendanz Christoph Mauz#KiJuBu#Kinder und Jugendliche#Kinderbuchfestival#Literatur#St. Pölten

Weitere Meldungen

OTS
FPÖ

Hofburg-Skandal: Einzigartiges Kulturdepot für Sicherheitszentrale gefährdet

16. März 2026
Lesen
OTS
Ableben

Alfred Noll verstorben: Österreich verliert kritischen Geist

16. März 2026
Lesen
OTS
Kunst & Kultur

Vielfältiges Konzertprogramm prägt Niederösterreichs Kulturbühnen

16. März 2026
Lesen
Alle Meldungen anzeigen