Haarscharf ist der Nahe Osten einer massiven militärischen Eskalation entgangen. Nach wochenlangen Spannungen und einem drohenden Ultimatum der USA konnte eine zweiwöchige Kampfpause vereinbart werden.
Haarscharf ist der Nahe Osten einer massiven militärischen Eskalation entgangen. Nach wochenlangen Spannungen und einem drohenden Ultimatum der USA konnte eine zweiwöchige Kampfpause vereinbart werden. Andreas Schieder, SPÖ-EU-Delegationsleiter und außenpolitischer Sprecher, sieht darin ein wichtiges Signal der Hoffnung, mahnt jedoch gleichzeitig zur Vorsicht.
Die Straße von Hormus wurde in der OTS als geopolitischer Spielball beschrieben und steht im Zentrum der jüngsten Spannungen. Schieder betont, dass es gelungen ist, zumindest vorübergehend die Waffen schweigen zu lassen, was ein wichtiges Signal der Hoffnung sowohl für die Menschen im Iran als auch für die Weltwirtschaft sei.
Die OTS verweist allgemein auf die Bedeutung der Region und darauf, dass eine Politik der Eskalation nicht zu echten Lösungen führt, sondern in eine Sackgasse, deren Preis am Ende die Zivilbevölkerung zahlt.
In der OTS wird zitiert: „Donald Trump wurde heute vor Augen geführt, dass seine Chaospolitik gescheitert ist. Nach fünf Wochen Krieg ist die Welt instabiler denn je und keines der ausgegebenen Kriegsziele wurde auch nur ansatzweise erreicht. Das Regime sitzt weiterhin fest im Sattel, die Straße von Hormus ist zum geopolitischen Spielball geworden und das Atomprogramm besteht ungebrochen fort.“
Schieder fordert in der OTS die Rückkehr an den Verhandlungstisch und eine konsequente Orientierung am Völkerrecht. Gleichzeitig mahnt er, dass dieser Krieg ein Weckruf für Europa sein müsse: Europa dürfe sich nicht länger wegducken, sondern müsse Verantwortung übernehmen und konsequent für Multilateralismus und Völkerrecht eintreten.