In einer mit Spannung erwarteten Rede am SPÖ-Themenrat am 18. Oktober 2025, hat Staatssekretärin Michaela Schmidt ein umfassendes Maßnahmenpaket vorgestellt, das darauf abzielt, die anhaltende Teuerung zu bekämpfen und die Wirtschaft Österreichs wieder auf Kurs zu bringen. Die Rede, die viele als We
In einer mit Spannung erwarteten Rede am SPÖ-Themenrat am 18. Oktober 2025, hat Staatssekretärin Michaela Schmidt ein umfassendes Maßnahmenpaket vorgestellt, das darauf abzielt, die anhaltende Teuerung zu bekämpfen und die Wirtschaft Österreichs wieder auf Kurs zu bringen. Die Rede, die viele als Wendepunkt in der aktuellen Regierungsperiode betrachten, verspricht tiefgreifende Reformen und Maßnahmen, die das Leben der Bürger nachhaltig verbessern sollen.
„Wir haben in der Regierung ein schweres Erbe übernommen“, erklärte Schmidt und bezog sich dabei auf das enorme Budget-Defizit und die historische Rezession, in der sich das Land befindet. Doch die SPÖ sieht sich nicht als Verursacher dieser Misere, sondern als verantwortungsvolle Kraft, die Österreich wieder nach vorne bringen will.
„Wir greifen ein in die Preise und machen das Leben wieder leistbar“, so Schmidt. Ein Versprechen, das sie mit konkreten Maßnahmen untermauert, die in den kommenden Wochen und Monaten umgesetzt werden sollen.
Ein zentraler Punkt der SPÖ-Strategie ist der Eingriff in die Energiepreise. Die öffentlichen Energieversorger sollen verpflichtet werden, im Sinne des Gemeinwohls zu handeln, und Energiekonzerne müssen sinkende Preise an die Kunden weitergeben. Diese Maßnahmen sollen durch einen historischen Energie-Sozialtarif ergänzt werden, der besonders einkommensschwache Haushalte unterstützt.
„Mit der Mietpreisbremse durchbrechen wir den Teufelskreis aus Teuerung und Mieterhöhung“, erklärte Schmidt weiter. Diese Regelung hätte, so die Staatssekretärin, die Mieten bereits um 5,5 Prozent gesenkt, wenn sie vor drei Jahren eingeführt worden wäre.
Während Wien bereits Schritte in Richtung einer Mietpreisbremse unternommen hat, sind andere Bundesländer wie Niederösterreich und Tirol noch zögerlich. Die SPÖ hofft, dass die positiven Effekte ihrer Maßnahmen auch in diesen Regionen für eine schnellere Umsetzung sorgen werden.
Besonders Frauen, Alleinerziehende und Mindestpensionistinnen stehen im Fokus der SPÖ-Maßnahmen. „Noch immer wird die unbezahlte Arbeit größtenteils von Frauen ausgeführt“, so Schmidt. Gemeinsam mit Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner und Sozialministerin Korinna Schumann setzt sich die SPÖ für gleichen Lohn für gleiche Arbeit und mehr Frauen in Führungspositionen ein.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Sicherheit von Frauen. Die Verschärfung des Waffengesetzes und der Ausbau von Gewaltschutzzentren sind entscheidende Schritte, um Frauen vor Gewalt zu schützen.
Ein anonymer Experte aus dem Bereich der Wirtschaftspolitik lobt die Maßnahmen der SPÖ als „notwendigen Schritt zur Stabilisierung der österreichischen Wirtschaft“. Er betont jedoch, dass die Umsetzung entscheidend für den Erfolg sein wird.
In den kommenden Monaten wird sich zeigen, ob die SPÖ ihre ambitionierten Ziele erreichen kann. Die ersten Reaktionen aus der Wirtschaft sind positiv, doch es bleibt abzuwarten, wie sich die Maßnahmen auf die Inflation und das Wirtschaftswachstum auswirken werden.
„Wir haben Verantwortung übernommen, um die Lebensbedingungen der Menschen zu verbessern und um Österreich wieder nach vorne zu bringen“, schloss Schmidt ihre Rede. Ein Versprechen, das sie in den kommenden Jahren einlösen will.
Weitere Informationen zur Rede von Michaela Schmidt finden Sie auf der offiziellen Seite der SPÖ unter SPÖ-Themenrat (5) – Schmidt: „Wir garantieren, dass die Teuerung bekämpft und die Wirtschaft gestärkt wird“.