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SPÖ fordert schärferes Kartellrecht gegen hohe Lebensmittelpreise

Kontroll-Landesrat Hergovich will deutsches Modell übernehmen – Entflechtung von Supermarktketten als letzte Konsequenz

16. Februar 2026 um 11:08
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Die SPÖ Niederösterreich fordert eine Verschärfung des Kartellrechts nach deutschem Vorbild, um die hohen Lebensmittelpreise in Österreich zu senken.

Die Debatte um die hohen Lebensmittelpreise in Österreich geht in die nächste Runde. Der niederösterreichische Kontroll-Landesrat Sven Hergovich (SPÖ) fordert nun eine grundlegende Reform des österreichischen Kartellrechts nach deutschem Vorbild. Sein Ziel: Die großen Supermarktketten sollen gezwungen werden, ihre Preise zu senken – andernfalls droht ihnen die Entflechtung.

Preisunterschied zu Deutschland beträgt 13 Prozent

Der Hintergrund der Forderung ist bekannt: Österreichische Konsumentinnen und Konsumenten zahlen für ihre Lebensmittel deutlich mehr als ihre deutschen Nachbarn. Laut aktuellen Erhebungen liegt der Preisunterschied bei rund 13 Prozent. Ein Umstand, der angesichts der anhaltenden Teuerung für viele Haushalte zur spürbaren Belastung geworden ist.

„Das ganze Land leidet unter dem Preisniveau von Billa, Spar, Hofer und Co. und deren Großlieferanten

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