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Spannmuttern ESBS und ESBT – einfaches Spannen von Hand

9. April 2021 um 09:15
C. Beck
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Kleinwallstadt -

Spannkräfte von bis zu 40 kN per Hand zu erreichen ist so gut wie unmöglich, deshalb müssen dort Hebel oder teure Spezialwerkzeuge eingesetzt werden. Diese werden, oft nur für Einzelfälle, für teures Geld beschafft.

Eine günstigere und vielfach einsetzbare Lösung für solche Fälle bietet der Kleinwallstädter Spanntechnikspezialist ENEMAC.

Die Kraftspannmuttern der Reihen ESBS und ESBT mit ihrem integrierten Planetengetriebe können durch einen Handgriff einfach und ohne großen Kraftaufwand angetrieben werden. Durch Drehen am Handgriff wird das Innengewinde etwas eingezogen und somit das Gegenstück fest gespannt. Das Prinzip ist simpel, der Effekt sehr groß, denn durch dieses Konzept kann eine Kraft von etwa 4t ganz einfach manuell von jedem Arbeiter ausgeübt werden, ohne jegliches Hilfsmittel.

Die Kraftspannmutter manuell auf den vorhandenen Bolzen aufschrauben bis die Mutter plan auf dem zu spannenden Teil aufliegt. Anschließend den Handgriff im Uhrzeigersinn drehen bis das Werkstück fest gespannt ist. Die Muttern sind mit einer Rastmechanik ausgestattet und spannen sicher und schnell jedes Werkstück oder Werkzeug.

Die Reihen ESBS und ESBT sind für gleichbleibend große Werkstücke oder Werkzeuge konzipiert worden. Weitere Baureihen mit Durchgangsgewinde, zum Spannen von Bauteilen mit variierenden Höhen, sind ebenfalls erhältlich. Beide Typen sind standardmäßig erhältlich für Gewindegrößen von M10 bis M20, auf Anfrage auch mit Sondergewinden lieferbar.

Für Kraftspannmuttern, die großer Hitze ausgesetzt werden, ist eine speziell abgedichtete Hochtemperaturausführung erhältlich, bspw. für Gießereien oder in der Keramikherstellung.

Die Kraftspannmuttern sind jederzeit einsetzbar, ob vom Erstausrüster oder als Nachrüstelement.

 

Gegründet 1981 in Kleinwallstadt am Main kann die ENEMAC GmbH (Gesellschaft für Energie- und Maschinentechnik) auf eine nun mehr fast 40-jährige Firmengeschichte zurückblicken. Stetige Fort- und Neuentwicklungen haben im Laufe der Jahrzehnte das Lieferprogramm von ENEMAC erweitert und verändert.

In den ersten Jahren konzentrierte man sich auf das Thema Maschinensicherheit für Vorschubantriebe. Mit der Sicherheitskupplung Typ ECT-R gelang ENEMAC der Markteintritt im Werkzeugmaschinenbau. Weitere Baureihen folgten um die Anforderungen dieses Marktsegments zu bedienen.

Im Laufe der 90er Jahre verlagerte sich der Fokus hin zur Lebensmittel- und Verpackungsindustrie. ENEMAC spezialisierte sich auf rostfreie Sicherheits- und Wellenkupplungen aus Edelstahl um den hohen Hygiene- und Produktionsanforderungen in diesem Bereich Rechnung zu tragen. Parallel hierzu wurden kostengünstigere Versionen der Sicherheitskupplungen, die so genannten Überlastkupplungen entwickelt. Um das Kupplungsangebot abzurunden, wurden zudem Wellenkupplungen in verschiedenen Varianten und Ausführungen ins Angebot integriert.

In den vergangen Jahren wagte das Unternehmen einen Schritt über den gewohnten Tellerrand hinaus in Richtung Spanntechnik. Mechanische Spannschrauben und Spannmuttern sowie mechanische und hydromechanische Federspannzylinder bieten eine Alternative zu einfachen Spannmitteln, wie Spanneisen oder –pratzen oder und ebenso zu halb- oder vollautomatischen Spannmitteln.

ENEMAC Spanntechnik ist vielseitig einsetzbar, ob zur Werkzeug- oder Werkstückspannung, im Bereich Fördertechnik, Biege- und Schweißmaschinenbau, ob als Erstausrüstung oder als Nachrüstelement.

Welchen Stellenwert diese neue Produktreihe in der Firmenentwicklung einnimmt, wird die Zukunft zeigen. Das Unternehmen wird sich den neuen Herausforderungen des Marktes stellen und stets bemüht sein, Kundenwünsche individuell und in höchster Qualität zu erfüllen.

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