Die Sozialreferentenkonferenz in Langenlois hat die Weichen für eine neue Ära der Sozialpolitik gestellt! Bundesministerin Korinna Schumann und Landesrätinnen aus ganz Österreich enthüllten Pläne, die das Leben vieler Bürger verändern könnten.Einheitliche Sozialhilfe und Kindergrundsicherung im Foku
Die Sozialreferentenkonferenz in Langenlois hat die Weichen für eine neue Ära der Sozialpolitik gestellt! Bundesministerin Korinna Schumann und Landesrätinnen aus ganz Österreich enthüllten Pläne, die das Leben vieler Bürger verändern könnten.
Am 8. und 9. Mai fand in Niederösterreich die mit Spannung erwartete Konferenz der Sozialreferentinnen und Sozialreferenten statt. Im Mittelpunkt standen brisante Themen wie die 'Sozialhilfe Neu' und die Einführung einer Kindergrundsicherung.
Bundesministerin Korinna Schumann betonte die Notwendigkeit der Vereinheitlichung der Sozialhilfe. Sie erklärte: „Alle, die arbeitsfähig sind, sollen mit Unterstützung des Arbeitsmarktservices in Beschäftigung gebracht werden.“ Die Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern sei dafür unerlässlich.
Die Kindergrundsicherung soll armutsgefährdeten Kindern helfen und umfasst sowohl Sach- als auch Geldleistungen. „Es ist eine Investition in die Zukunft unserer Kinder“, so Schumann.
Die Digitalisierung in der Pflege war ein weiteres heiß diskutiertes Thema. Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister hob hervor, wie wichtig moderne Technologien sind, um die Pflege zu erleichtern, ohne die menschliche Wärme zu verlieren. Ein Innovationsfonds soll neue technische Hilfsmittel unterstützen.
Teschl-Hofmeister forderte zudem eine Anhebung der Einkommensgrenze bei der 24-Stunden-Betreuung, um den steigenden Anforderungen gerecht zu werden.
Landesrätin Susanne Rosenkranz lobte die Vorbereitung der Konferenz und hob die Notwendigkeit einer dauerhaften Finanzierung der persönlichen Assistenz für Menschen mit Behinderung hervor. „Diese Menschen sollten ein Gehalt statt eines Taschengeldes erhalten“, forderte sie entschieden.
Landesrat Christian Dörfel aus Oberösterreich wies auf die Herausforderungen der alternden Gesellschaft hin. Die Pflege müsse qualitativ hochwertig und finanziell tragbar bleiben. Der Pflegefonds sei nur bis 2028 gesichert, was dringendes Handeln erfordere.
Die Konferenz endete mit einem klaren Aufruf an Bund und Länder: Nur gemeinsam können die drängenden sozialen Fragen unserer Zeit gelöst werden.