Österreich schwitzt – und das nicht nur draußen! Eine neue Umfrage von Greenpeace enthüllt schockierende Fakten: Zwei Drittel der Österreicher leiden in ihren eigenen vier Wänden unter der drückenden Sommerhitze. Während die Temperaturen steigen, verwandeln sich viele Wohnungen in regelrechte Hitzef
Österreich schwitzt – und das nicht nur draußen! Eine neue Umfrage von Greenpeace enthüllt schockierende Fakten: Zwei Drittel der Österreicher leiden in ihren eigenen vier Wänden unter der drückenden Sommerhitze. Während die Temperaturen steigen, verwandeln sich viele Wohnungen in regelrechte Hitzefallen. Doch was bedeutet das für die Betroffenen und was kann dagegen getan werden?
Die von Greenpeace beauftragte Umfrage zeigt ein erschreckendes Bild: 66 Prozent der Menschen in Österreich fühlen sich während Hitzewellen auch in ihrer Wohnung von der Hitze geplagt. Besonders alarmierend ist, dass 18 Prozent der Befragten angeben, die Situation sei sogar unerträglich. Die Hauptleidtragenden sind Menschen in unsanierten Wohnungen, die sich in wahren Glutöfen verwandeln.
Die gesundheitlichen Risiken sind enorm. Marc Dengler, Klima- und Energieexperte bei Greenpeace Österreich, warnt: „Die Klimakrise macht unsere Wohnungen zu Hitzefallen. Besonders in schlecht sanierten Gebäuden wird es im Sommer unerträglich heiß. Das raubt Schlaf, schadet der Gesundheit und mindert die Lebensqualität.“
Laut der Umfrage spüren 80 Prozent der Befragten während Hitzewellen körperliche Folgen. Schlafprobleme, verminderte Leistungsfähigkeit und sogar Kreislaufbeschwerden sind weit verbreitet. Besonders gefährdet sind ältere Menschen und Kinder, die sich oft nicht ausreichend vor der Hitze schützen können.
Die Klimakrise ist der Motor hinter diesen beängstigenden Entwicklungen. In Wien wurden im letzten Jahr an 45 Tagen Temperaturen über 30 Grad gemessen – ein neuer Rekord. Und die Prognosen für diesen Sommer sind nicht besser. Die Hitzewellen nehmen drastisch zu und werden immer extremer.
Ein weiteres Problem: Österreichs Städte und Gebäude sind oft schlecht auf die steigenden Temperaturen vorbereitet. Es fehlt an Grünflächen, Schatten und thermischer Sanierung. Die Folge: Die Hitze staut sich und macht das Wohnen unerträglich.
Die Forderungen von Greenpeace sind klar: „Statt beim Klimaschutz zu kürzen, muss die Bundesregierung Sanierungen fördern, Eigentümer in die Pflicht nehmen und Hitzeschutz gesetzlich verankern“, so Dengler. Doch die Realität sieht anders aus. Aufgrund aktueller Budgetkürzungen drohen die Förderungen drastisch zu sinken.
Doch was können die Menschen selbst tun, um der Hitze zu entkommen? Einige hilfreiche Tipps und Tricks können dabei helfen, die Temperaturen in den eigenen vier Wänden zu senken:
Greenpeace fordert nicht nur die Regierung, sondern auch Vermieter auf, Verantwortung zu übernehmen. Eine Möglichkeit wäre, dass eine zu heiße Wohnung die Miete mindert. Dies könnte Vermieter dazu anregen, in Hitzeschutzmaßnahmen zu investieren.
Die Forderungen der Bevölkerung sind ebenfalls klar: Über die Hälfte der Befragten verlangt, dass in Österreich mehr entsiegelt, begrünt und renaturiert wird. Vier von zehn Menschen fordern zudem, dass der Staat mehr in thermische Sanierungen investiert.
Die Zukunft sieht düster aus, wenn nicht schnell gehandelt wird. Experten sind sich einig, dass die Hitzewellen in den kommenden Jahren noch intensiver und häufiger auftreten werden. Der Klimawandel ist längst nicht mehr ein Problem der Zukunft, sondern eine gegenwärtige Bedrohung.
Die Umfrage von Greenpeace ist ein Weckruf an die Politik und die Gesellschaft. Die Zeit zu handeln ist jetzt!
Für weitere Informationen zur Umfrage und Bildmaterial besuchen Sie bitte die offizielle Seite von Greenpeace hier.