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Politik

Skandal um die Lobau: Wiener Politik blockiert Naturschutz

18. April 2025 um 07:43
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Ein neuer Umweltskandal erschüttert Wien: Die renommierte Umweltorganisation VIRUS erhebt schwere Vorwürfe gegen die Wiener Landesregierung. Während in Niederösterreich die Auenlandschaften blühen, bleibt der Wiener Teil des Nationalparks Donauauen ein vernachlässigter Schandfleck!VIRUS schlägt Alar

Ein neuer Umweltskandal erschüttert Wien: Die renommierte Umweltorganisation VIRUS erhebt schwere Vorwürfe gegen die Wiener Landesregierung. Während in Niederösterreich die Auenlandschaften blühen, bleibt der Wiener Teil des Nationalparks Donauauen ein vernachlässigter Schandfleck!

VIRUS schlägt Alarm: Wien blockiert Wasserzufuhr zur Lobau

Auen-Experte Wolfgang Rehm von der Umweltorganisation VIRUS lässt kein gutes Haar an der Wiener Politik. Sein Vorwurf: Seit Jahrzehnten blockiert die Wiener Landesregierung die dringend notwendige Wasserzufuhr in die Lobau mit fadenscheinigen Argumenten. Dadurch bleibt die ökologisch wertvolle Untere Lobau trocken und vernachlässigt.

Trinkwasserbrunnen als Vorwand?

Die Wiener Regierung argumentiert, dass die Wasserzufuhr die Trinkwasserbrunnen der unteren Lobau gefährden könnte. Doch Rehm hält dagegen: Bei Großprojekten wie der Neuen Donau oder dem Lobautunnel scheint das Grund- und Trinkwasser niemanden zu interessieren. Warum dann diese Blockade bei der Lobau?

Eine verpasste Chance für Wien

Während die Oberen Lobau bereits eine Dotation erhält, bleibt die Untere Lobau trocken. Dabei könnte eine kontrollierte Wasserzufuhr helfen, die negativen Folgen der Donauregulierung zu mindern. Rehm fordert praktische Versuche, um die optimale Lösung zu finden, anstatt weiter herumzutheoretisieren.

Politik im Mikado-Spiel gefangen

Rehm findet deutliche Worte für die Wiener Politik: 'Seit über 20 Jahren drehen wir uns hier im Kreis. Jetzt ist Schluss mit lustig!' Besonders die für die Wiener Gewässer zuständige Stadträtin und der Bürgermeister müssen sich endlich bewegen und ihr Mikado-Spiel aufgeben.

Ein Schatz im Untergrund

Doch damit nicht genug: Rehm weist auf einen weiteren Schatz hin, der in der Lobau schlummert. Ein Stockwerk tiefer als die derzeit genutzten Brunnen liegen Tiefengrundwässer, die als Notwasserreserve im Falle einer Katastrophe genutzt werden könnten. Doch ohne die nötigen Vorbereitungen bleibt dieser Schatz ungenutzt.

Während in Petronell, Niederösterreich, ein erfolgreiches Kooperationsprojekt zwischen EVN-Wasser und via donau zeigt, wie eine Win-Win-Situation für Auen und Trinkwassergewinnung aussehen kann, bleibt Wien untätig. Rehm fordert ein klares Bekenntnis zur Rettung der Lobau: 'Ohne Lobau ist Wien nicht Wien!'

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