In Österreich brodelt es: Während die Blasmusikkapellen, ein Herzstück der österreichischen Kultur, um ihre Existenz kämpfen, sorgt die Regierung für Empörung, indem sie angeblich Terroristen eine Bühne bietet. Die FPÖ erhebt schwere Vorwürfe gegen die Regierung, insbesondere die SPÖ-Staatssekretäri
In Österreich brodelt es: Während die Blasmusikkapellen, ein Herzstück der österreichischen Kultur, um ihre Existenz kämpfen, sorgt die Regierung für Empörung, indem sie angeblich Terroristen eine Bühne bietet. Die FPÖ erhebt schwere Vorwürfe gegen die Regierung, insbesondere die SPÖ-Staatssekretärin Schmidt, und fordert mehr Unterstützung für die heimische Blasmusik.
Über 110.000 Mitglieder zählen die über 2.100 Musikkapellen in Österreich. Doch trotz dieser beeindruckenden Zahlen fühlen sich die Blasmusikvereine von der Regierung im Stich gelassen. Die FPÖ kritisiert, dass die ÖVP, SPÖ und Neos die dringend benötigte Unterstützung verweigern. „Unsere Initiative für eine nachhaltige Absicherung dieser kulturellen Säule wurde auf die lange Bank geschoben“, empörte sich FPÖ-Kultursprecher NAbg. Wendelin Mölzer.
Laut Mölzer und FPÖ-Ehrenamtssprecher Harald Thau ist die Blasmusik ein wesentlicher Bestandteil der österreichischen Tradition und Identität. Sie schlagen ein Maßnahmenpaket vor, das unter anderem den Abbau bürokratischer Hürden und eine langfristige finanzielle Absicherung des Musikschulwesens beinhaltet. Die Kooperationen mit Pflichtschulen sollen ebenfalls gefördert werden, um die nächste Generation von Musikern zu unterstützen.
Doch das ist nicht alles, was die FPÖ auf die Barrikaden bringt. Ein geplanter Auftritt von zwei ehemaligen Linksterroristen bei den Wiener Festwochen sorgt für Furore. Mölzer wirft der SPÖ vor, den Auftritt von Karl-Heinz Dellwo, einem verurteilten Ex-RAF-Terroristen, und Gabriele Rollnik, einem ehemaligen Mitglied der Terrorgruppe ‚Bewegung 2. Juni‘, als Beitrag zum demokratischen Diskurs zu verharmlosen. „Das ist eine Verhöhnung der Opfer des RAF-Terrors“, erklärte Mölzer empört.
Auch Thau äußerte scharfe Kritik: „Während jungen Musikern Steine in den Weg gelegt werden, wird RAF-Terror quasi zum demokratiepolitisch wichtigen Kulturereignis umgedeutet.“
Die Debatte um die Unterstützung der Blasmusik und die Rolle der Regierung bei den Wiener Festwochen ist in vollem Gange. Die FPÖ fordert die Regierung auf, ihre Prioritäten zu überdenken und die heimische Kultur nicht zu vernachlässigen.