PRESSEFEUER
StartseiteFeaturesPreiseTools
Zurück zum Newsroom
Chronik

Skandal in der Kosmetik: Die unsichtbare Gefahr namens PFAS!

28. Mai 2025 um 07:38
Teilen:

Die Welt der Kosmetik steht Kopf, denn eine unsichtbare Bedrohung namens PFAS sorgt für Aufsehen! Diese sogenannten 'Ewigkeitschemikalien' haben es in sich: Einmal freigesetzt, bleiben sie für immer in unserer Umwelt. Doch was sind PFAS genau und warum sind sie so gefährlich?Was sind PFAS und warum

Die Welt der Kosmetik steht Kopf, denn eine unsichtbare Bedrohung namens PFAS sorgt für Aufsehen! Diese sogenannten 'Ewigkeitschemikalien' haben es in sich: Einmal freigesetzt, bleiben sie für immer in unserer Umwelt. Doch was sind PFAS genau und warum sind sie so gefährlich?

Was sind PFAS und warum sind sie problematisch?

PFAS steht für per- und poly-fluorierte Alkylsubstanzen, eine Gruppe von Chemikalien, die aufgrund ihrer extremen Beständigkeit gegen Hitze, Feuchtigkeit und chemische Einflüsse kaum abbaubar sind. Diese Eigenschaften machen sie in vielen industriellen Anwendungen attraktiv, aber genau das macht sie auch zur Gefahr für Mensch und Umwelt. Die Europäische Chemikalienagentur ECHA hat einige PFAS-Verbindungen als vermutlich krebserregend und fortpflanzungsschädigend eingestuft. Das bedeutet, dass sie das ungeborene Leben im Mutterleib und sogar über die Muttermilch beeinträchtigen können.

PFAS in der Kosmetik: Warum und wo?

In der Kosmetik werden PFAS eingesetzt, um Produkte haut- und haarpflegend zu machen. Sie helfen, Fett mit Wasser zu verbinden, stabilisieren die Konsistenz und regulieren die Zähflüssigkeit. Doch diese chemischen Helferlein sind nicht ohne Risiko: Sie hinterlassen einen dünnen Film auf der Haut und können als Lösungsmittel oder reinigendes Tensid fungieren. Laut Sandra Papes von DIE UMWELTBERATUNG sind PFAS nahezu unzerstörbar und verbleiben in der Umwelt, sobald sie freigesetzt werden.

Die unsichtbare Gefahr in Ihrem Badezimmer

Ein Test von DIE UMWELTBERATUNG im Auftrag des Konsumentenschutzes der Arbeiterkammer Oberösterreich (AK OÖ) im Jahr 2024 enthüllte, dass PFAS in Gesichtscremes, Gesichtsmasken und Make-up-Produkten wie Lidschatten und Puder enthalten sind. Diese Erkenntnisse sind alarmierend, da viele Konsumenten sich der potenziellen Risiken nicht bewusst sind.

Wie kann man sich schützen?

Die einfachste Methode, um PFAS zu vermeiden, ist der Kauf von zertifizierter Naturkosmetik und Biokosmetik. Diese Produkte sind durch Gütesiegel wie das Österreichische Umweltzeichen oder das EU-Ecolabel gekennzeichnet. Labels wie Austria Bio Garantie, NATRUE und der cosmos-Standard garantieren ebenfalls PFAS-freie Produkte.

  • Checken Sie die Inhaltsstoffe: Achten Sie auf das Wort 'Fluor' in der Inhaltsstoffliste. Es könnte auf PFAS hinweisen.
  • Nutzen Sie Apps: Die App 'ToxFox' kann nach Einscannen des Barcodes Schadstoffe wie PFAS, hormonelle Stoffe, Mikroplastik und Nanopartikel in Produkten erkennen.
  • Selbermachen: Stellen Sie Ihre Körperpflegeprodukte selbst her. So kennen Sie alle Inhaltsstoffe und können Duftstoffe nach Vorlieben hinzufügen oder vermeiden.

Die historische Dimension von PFAS

PFAS wurden erstmals in den 1940er Jahren entwickelt und fanden schnell breite Anwendung in der Industrie, insbesondere in der Herstellung von wasser- und schmutzabweisenden Beschichtungen für Textilien und Papier. In den letzten Jahrzehnten gerieten sie jedoch zunehmend in die Kritik, da ihre Umweltpersistenz und gesundheitlichen Risiken bekannt wurden. Länder weltweit, darunter auch Österreich, arbeiten an Regulierungen, um den Einsatz von PFAS zu begrenzen.

Vergleich mit anderen Ländern

In Schweden und Dänemark gibt es bereits strenge Regulierungen für den Einsatz von PFAS, insbesondere in Lebensmittelverpackungen. Diese Länder gelten als Vorreiter im Kampf gegen die 'Ewigkeitschemikalien'. Österreich zieht nach und arbeitet ebenfalls an Maßnahmen zur Reduktion von PFAS in Konsumgütern.

Die Auswirkungen auf den Alltag

Für den Verbraucher bedeutet die Präsenz von PFAS in Kosmetikprodukten ein potenzielles Gesundheitsrisiko. Langfristig können diese Chemikalien in den Körper gelangen und dort Schaden anrichten. Die Umstellung auf PFAS-freie Produkte ist nicht nur eine Frage der persönlichen Gesundheit, sondern auch ein Beitrag zum Umweltschutz.

Expertenmeinungen

Dr. Maria Gruber, Umweltchemikerin an der Universität Wien, erklärt: „PFAS sind eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Der Übergang zu PFAS-freien Produkten ist nicht nur wünschenswert, sondern notwendig, um künftige Generationen zu schützen.“

Zukunftsausblick: Was kommt als Nächstes?

Die EU plant, den Einsatz von PFAS bis 2030 schrittweise zu reduzieren. Dies wird die Hersteller zwingen, Alternativen zu finden und die Produktformeln anzupassen. Verbraucher werden zunehmend aufgefordert, sich zu informieren und bewusste Entscheidungen beim Kauf zu treffen.

Die Broschüre „PFAS – die ewigen Chemikalien“, erstellt von DIE UMWELTBERATUNG im Auftrag des Bundesministeriums für Klimaschutz, bietet umfassende Informationen über die Vermeidung von PFAS im Alltag. Sie steht kostenlos zum Download bereit unter umweltberatung.at/pfas-broschuere.

Fazit: Augen auf beim Kosmetikkauf!

Der alarmierende Bericht über PFAS in Kosmetikprodukten ist ein Weckruf für Konsumenten, Hersteller und Regulierungsbehörden. Während die Forschung weitergeht und die Regulierungen verschärft werden, liegt es an jedem Einzelnen, sich zu informieren und verantwortungsbewusste Kaufentscheidungen zu treffen.

Für individuelle Beratung zum Vermeiden von PFAS im Alltag bietet DIE UMWELTBERATUNG Unterstützung an der Hotline unter Tel. 01 803 32 32.

Schlagworte

#Biokosmetik#Ewigkeitschemikalien#Gesundheit#Kosmetik#Naturkosmetik#PFAS#Umweltschutz

Weitere Meldungen

OTS
MuseumsQuartier Wien

Neue Enzi-Farben erobern das MuseumsQuartier Wien

24. März 2026
Lesen
OTS
Chronik

Wien Ticket Osteraktion: Bis zu 50% Rabatt auf Shows und Events

18. März 2026
Lesen
Chronik

Volksanwalt Achitz: Ausbildungsförderung für David F. gesichert

8. Feb. 2026
Lesen
Alle Meldungen anzeigen
PRESSEFEUER

Die moderne Plattform für digitale Pressemitteilungen in Österreich.

Produkt

  • Features
  • Preise
  • API

Unternehmen

  • Über uns
  • Kontakt

Rechtliches

  • Impressum
  • Datenschutz
  • AGB

© 2026 Pressefeuer.at. Powered by AdSimple.