Das Wiener Gesundheitssystem steht vor einem Kollaps, warnt der Wiener FPÖ-Chef Stadtrat Dominik Nepp. Mit drastischen Worten kritisiert er Bürgermeister Ludwig und die SPÖ für ihre verfehlte Politik, die das Gesundheitssystem an den Rand des Abgrunds führt.FPÖ-Chef Nepp erhebt schwere VorwürfeIn ei
Das Wiener Gesundheitssystem steht vor einem Kollaps, warnt der Wiener FPÖ-Chef Stadtrat Dominik Nepp. Mit drastischen Worten kritisiert er Bürgermeister Ludwig und die SPÖ für ihre verfehlte Politik, die das Gesundheitssystem an den Rand des Abgrunds führt.
In einer von der FPÖ einberufenen Sondersitzung des Wiener Landtags, machte Dominik Nepp seinem Unmut Luft. Seiner Meinung nach verschwendet die Stadtregierung Jahr für Jahr rund 700 Millionen Euro an Mindestsicherung für Nicht-Österreicher, darunter viele Asyl- und subsidiär Schutzberechtigte. Diese Mittel könnten, so Nepp, wesentlich besser im heimischen Gesundheitssystem eingesetzt werden.
Die Situation in den Wiener Spitälern spitzt sich zu: Es fehlen Ärzte und Pflegekräfte, die Wartezeiten explodieren und Patienten müssen auf Gangbetten ausharren. Nepp spricht von einem 'gesundheitspolitischen Skandal ersten Ranges'.
Nepp fordert, dass Asylwerber künftig nur noch eine medizinische Notversorgung erhalten sollten. Alles andere sei unfair gegenüber den Steuerzahlern, die das System finanzieren. 'Vorrang für Österreicher' lautet sein Appell, um die Gerechtigkeit im Gesundheitssystem wiederherzustellen.
Mit den umstrittenen 700 Millionen Euro könnte man das Gesundheitssystem sofort verbessern: Jede der rund 12.300 Pflegekräfte in Wien könnte monatlich 1.000 Euro mehr verdienen – und das fünf Jahre lang. Neue Kassenstellen könnten geschaffen, die Spitalsinfrastruktur ausgebaut und eine echte Personaloffensive gestartet werden.
Doch die SPÖ, so Nepp, halte lieber an ihrer bisherigen Linie fest und mache Wien damit zum 'Asylparadies', während die einheimische Bevölkerung auf eine funktionierende Gesundheitsversorgung angewiesen sei.
Die FPÖ sieht sich als einzige Partei, die den drohenden Kollaps abwenden kann, indem sie den 'Vorrang für Österreicher' auch im Gesundheitssystem fordert. Nepp sieht dies als 'einzige Chance', die drohende Katastrophe abzuwenden und den Wienern die Gesundheitsversorgung zu bieten, die sie verdienen.