Die Kunstwelt steht Kopf! Am 10. Juli 2025 hat Phileas – The Austrian Office for Contemporary Art – eine bahnbrechende Mitteilung veröffentlicht. Sechs herausragende Werke österreichischer und in Österreich lebender Künstlerinnen wurden an renommierte Museen in Wien und London geschenkt. Diese Geste
Die Kunstwelt steht Kopf! Am 10. Juli 2025 hat Phileas – The Austrian Office for Contemporary Art – eine bahnbrechende Mitteilung veröffentlicht. Sechs herausragende Werke österreichischer und in Österreich lebender Künstlerinnen wurden an renommierte Museen in Wien und London geschenkt. Diese Geste markiert einen bedeutenden Moment in der Kunstszene und unterstreicht die internationale Relevanz der österreichischen Gegenwartskunst.
Mit den Schenkungen setzt Phileas sein langjähriges Engagement zur Förderung österreichischer Gegenwartskunst fort. Die Werke der Künstlerinnen Liesl Raff, Belinda Kazeem-Kamiński, Greta Schödl und Sophie Thun sind nun Teil der öffentlichen Sammlungen des mumok – Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, der Albertina, des Belvedere und des Victoria and Albert Museum in London. Diese Institutionen zählen zu den bedeutendsten ihrer Art und bieten den Werken eine außergewöhnliche Plattform, um ein breites Publikum zu erreichen.
Die geschenkten Kunstwerke entstanden im Rahmen internationaler Kooperations- und Ausstellungsprojekte. Zu den bemerkenswerten Veranstaltungen gehören die 15. Gwangju Biennale 2024, die 12. Liverpool Biennale 2023 sowie die 60. Internationale Kunstausstellung – La Biennale di Venezia. Diese Biennalen sind weltweit anerkannte Kunstveranstaltungen, die Künstlerinnen und Künstlern eine Bühne bieten, um ihre Werke einem globalen Publikum zu präsentieren.
Phileas hat seit seiner Gründung im Jahr 2015 über 55 Kunstwerke an Institutionen in Österreich übergeben. Die aktuelle Schenkung an das Victoria and Albert Museum in London stellt jedoch den ersten Beitrag von Phileas an ein internationales Museum dar und hebt die Bedeutung der österreichischen Kunst auf eine neue Ebene.
Liesl Raff erforscht in ihren skulpturalen Arbeiten die Feinheiten menschlicher Beziehungen durch den experimentellen Einsatz von Materialien wie Latex und Stahl. Ihre Installation Club Liaison (2024) wurde auf der Gwangju Biennale präsentiert und ist nun Teil der Sammlung des mumok in Wien. Inspiriert von Kabarettbühnen und Underground-Clubs, zieht das Werk die Betrachter in seinen Bann.
Belinda Kazeem-Kamiński schuf im Rahmen der 12. Liverpool Biennale das Werk Respire (Liverpool) (2023). Diese Videoarbeit ist eine poetisch-politische Auseinandersetzung mit der Geschichte und Gegenwart der Schwarzen Gemeinschaft Liverpools. Begleitet von der Klanginstallation Keep On Keepin' On (for Nile) (2023), die in Zusammenarbeit mit dem Künstler Bassano Bonelli Bassano entwickelt wurde, ist das Werk nun Teil der Sammlung des Belvedere in Wien.
Greta Schödl, eine Vertreterin der Poesia Visiva (Visuelle Poesie), verbindet in ihren Arbeiten Schrift, Rhythmus und Bild zu einer poetischen Formsprache. Ihr Werk Vier Ebenen (2020) – bestehend aus vier Zeichnungen – wurde der Albertina in Wien geschenkt und wird diesen Winter in der Ausstellung Faszination Papier – Neue Perspektiven auf die Sammlung zu sehen sein.
Die skulpturale Arbeit Marmo di Carrara (2024) von Schödl, die auf der Biennale di Venezia präsentiert wurde, zeigt einen Marmorstein mit handaufgetragenen Buchstaben. Diese Arbeit ist nun im mumok in Wien zu bewundern.
Sophie Thun hinterfragt mit ihren großformatigen analogen Fotografien die Normen und Konventionen ihres Mediums. Ihre Werke Sporta iela 2 k-1, 15.7.-12.9.2021, ZDZ (2022) und what stays with me (Westbahnstrasse 27-29) (2022) sind nun Teil der Sammlung des Victoria and Albert Museum in London, einem der bedeutendsten Museen für Fotografie weltweit.
Die Schenkungen von Phileas haben weitreichende Auswirkungen auf die Kunstwelt und die Gesellschaft. Sie fördern nicht nur die internationale Sichtbarkeit der österreichischen Kunst, sondern unterstreichen auch die Bedeutung weiblicher Positionen in der zeitgenössischen Kunst. Die Werke sind ein Ausdruck der Vielfalt und Kreativität, die Österreich zu bieten hat, und sie tragen dazu bei, das kulturelle Erbe des Landes zu bewahren und zu fördern.
Für die normale Bürgerin und den normalen Bürger bedeutet dies, dass sie Zugang zu international anerkannten Kunstwerken haben, die nun in lokalen Museen ausgestellt werden. Diese Werke fördern das kulturelle Verständnis und die Wertschätzung für Kunst und Kultur in der Gesellschaft.
Während Wien als Kulturhauptstadt Österreichs gilt und zahlreiche renommierte Museen beherbergt, zeigen die Schenkungen von Phileas, dass auch kleinere Bundesländer von der Förderung zeitgenössischer Kunst profitieren können. In Salzburg beispielsweise gibt es Bestrebungen, die lokale Kunstszene durch internationale Kooperationen zu stärken, ähnlich wie es Phileas auf nationaler und internationaler Ebene tut.
Die Zukunft der österreichischen Kunstszene sieht vielversprechend aus. Die aktuelle Schenkung ist ein Zeichen dafür, dass die internationale Zusammenarbeit und der kulturelle Austausch weiter zunehmen werden. Diese Entwicklungen werden nicht nur die Sichtbarkeit österreichischer Künstlerinnen und Künstler erhöhen, sondern auch den kulturellen Dialog zwischen den Ländern fördern.
Experten sind sich einig, dass solche Initiativen die Grundlage für eine nachhaltige Entwicklung der Kunstszene in Österreich und darüber hinaus bilden. Ein fiktiver Kunstexperte kommentiert: „Diese Schenkungen sind ein Meilenstein für die österreichische Kunst. Sie zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind, die kreative Vielfalt unseres Landes international zu präsentieren und zu fördern.“
Phileas plant, auch in Zukunft weitere Werke an internationale Institutionen zu übergeben und die Vernetzung der österreichischen Kunstszene mit der internationalen Gemeinschaft zu stärken. Diese Strategie wird nicht nur die Karrierechancen österreichischer Künstlerinnen und Künstler verbessern, sondern auch das kulturelle Ansehen Österreichs auf der globalen Bühne weiter festigen.