Ein Paukenschlag in der österreichischen Landwirtschaft: Nach intensiven Verhandlungen hat die Bundesregierung einen wegweisenden Kompromiss zur Schweinehaltung erzielt. Doch was bedeutet das für Bauern, Tiere und Konsumenten?Ein Durchbruch für das TierwohlIn einer historischen Entscheidung hat die
Ein Paukenschlag in der österreichischen Landwirtschaft: Nach intensiven Verhandlungen hat die Bundesregierung einen wegweisenden Kompromiss zur Schweinehaltung erzielt. Doch was bedeutet das für Bauern, Tiere und Konsumenten?
In einer historischen Entscheidung hat die österreichische Bundesregierung beschlossen, die Haltung von Schweinen auf unstrukturierten Vollspaltenbuchten bis zum 1. Juni 2034 auslaufen zu lassen. Diese Entscheidung kommt sechs Jahre früher als ursprünglich geplant und stellt einen bedeutenden Schritt in Richtung mehr Tierwohl dar.
Mit dieser Neuregelung setzt Österreich ein starkes Zeichen auf internationaler Bühne. Staatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig betont: „Tierschutz ist dieser Bundesregierung ein zentrales Anliegen.“ Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig ergänzt, dass diese Lösung nicht nur das Tierwohl verbessert, sondern auch die Versorgung mit regionalem Schweinefleisch sichert.
Der Plan sieht vor, dass ab 2027 auf wissenschaftlicher Grundlage an neuen Mindeststandards gearbeitet wird. Diese sollen ab 2029 in bestehenden Ställen umgesetzt werden. Bis dahin wird die Branche durch gezielte Förderungen unterstützt, um die notwendigen Investitionen zu stemmen.
Dieser Kompromiss zeigt, dass Tierwohl und Landwirtschaft Hand in Hand gehen können, wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen. Während die Bauern Planungssicherheit erhalten, können Konsumenten sicher sein, dass sie auch in Zukunft auf regionales und tierschutzgerechtes Schweinefleisch zurückgreifen können. Österreich bleibt damit an der Spitze des internationalen Tierschutzes.
Für weitere Informationen besuchen Sie die Website des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz.