In einer spektakulären Abschlussveranstaltung im Museum Niederösterreich zeigten über 1.000 Schüler aus sechs niederösterreichischen Naturpark-Schulen, was sie in den letzten 18 Monaten über den Klimawandel gelernt haben. Das Bildungsprojekt „Klimawandel trifft Naturpark-Schule“ wurde mit einer feie
In einer spektakulären Abschlussveranstaltung im Museum Niederösterreich zeigten über 1.000 Schüler aus sechs niederösterreichischen Naturpark-Schulen, was sie in den letzten 18 Monaten über den Klimawandel gelernt haben. Das Bildungsprojekt „Klimawandel trifft Naturpark-Schule“ wurde mit einer feierlichen Urkundenübergabe abgeschlossen und die jungen Forscher wurden zu „Klima-Botschaftern“ ernannt.
Das Projekt, das von der Wissenschaftsabteilung des Landes Niederösterreich kofinanziert wurde, drehte sich um sogenannte Klimahecken – lebendige Messinstrumente des Klimawandels. Diese Hecken wurden an den Schulgeländen gepflanzt und dienten den Schülern als Forschungsobjekte.
Im Zentrum der Untersuchungen standen phänologische Beobachtungen an 12 heimischen Straucharten. Diese Daten flossen in die Plattform der GeoSphere Austria ein und bereichern nun eine internationale Datenbank zur Klimaforschung und zum Erhalt der Artenvielfalt. Klaus Wanninger vom ökologischen Planungsbüro LACON lobte die Schüler: „Sie haben bewiesen: Klimaforschung funktioniert auch mit einfachen Mitteln – und liefert trotzdem hochwertige Daten für die Wissenschaft.“
Folgende Schulen nahmen an dem Projekt teil und verwandelten ihre Umgebung in lebendige Forschungslabore:
Besonders bemerkenswert ist die Klimahecke im Garten des Museums Niederösterreich, die mit Infotafeln ausgestattet, der Öffentlichkeit als sichtbares Zeichen des Klimawandels dient.
Landesrat Susanne Rosenkranz betonte die Bedeutung solcher Projekte: „Unsere Naturpark-Schulen zeigen, wie moderne Bildung gelingen kann – praxisnah, wirksam und voller Begeisterung. Kinder, die heute den Klimawandel erforschen, sind die Gestalter von morgen.“
Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie Naturbeobachtung im Freien mit fächerübergreifendem Unterricht und digitalen Werkzeugen kombiniert werden kann. Es ist ein Paradebeispiel dafür, wie man Kinder für ökologische Zusammenhänge begeistern und Verantwortung für die Umwelt fördern kann.