Ein neuer nationaler Aktionsplan sorgt für Aufsehen: Österreich macht ernst mit dem Schutz von Frauen und Mädchen! Unter der Leitung von Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner startet ein umfassender, ressortübergreifender Prozess, der sich dem Kampf gegen Gewalt an Frauen widmet. Der Berufsverband
Ein neuer nationaler Aktionsplan sorgt für Aufsehen: Österreich macht ernst mit dem Schutz von Frauen und Mädchen! Unter der Leitung von Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner startet ein umfassender, ressortübergreifender Prozess, der sich dem Kampf gegen Gewalt an Frauen widmet. Der Berufsverband Österreichischer Psychologinnen und Psychologen (BÖP) begrüßt diesen Schritt mit großem Respekt und Anerkennung.
Der Nationale Aktionsplan gegen Gewalt an Frauen (NAP) wurde gestern mit großem Tamtam ins Leben gerufen. Die Botschaft ist klar: In Österreich soll kein Platz mehr für Gewalt an Frauen sein! Ein Ziel, das nicht nur Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner am Herzen liegt, sondern auch dem Berufsverband Österreichischer Psychologinnen und Psychologen (BÖP), der diesen Schritt als überfällig aber umso bedeutender bezeichnet.
In der Prävention und Intervention von Gewalt spielen klinische Psychologen eine zentrale Rolle. Diese Experten sind nicht nur in der Betreuung betroffener Frauen unverzichtbar, sondern auch in der Arbeit mit Tätern. Der BÖP fordert daher die Einbindung psychologischer Fachkompetenz in alle relevanten Arbeitsgruppen des NAP. Nur so kann der Plan wirklich greifen und nachhaltig wirken.
„Wir sehen im NAP einen längst überfälligen, aber umso bedeutsameren Schritt in eine Zukunft, in der Gewalt gegen Frauen keinen Platz mehr hat“, erklärt BÖP-Präsidentin ao. Univ.-Prof.in Dr.in Beate Wimmer-Puchinger. Psychologische Unterstützung sei ein Schlüssel, um Leben zu retten, Stabilität zu geben und echte Veränderung zu ermöglichen.
Der BÖP bietet seine Expertise aktiv an und steht bereit, sich in die thematischen Arbeitsgruppen einzubringen. Denn eines ist klar: Ein gewaltfreies Österreich kann nur Realität werden, wenn Politik, Zivilgesellschaft und alle relevanten Berufsgruppen gemeinsam Verantwortung übernehmen.
Die Zeit drängt, und der Einsatz ist hoch. Doch mit vereinten Kräften und dem unermüdlichen Engagement der Psychologen könnte Österreich tatsächlich zu einem sichereren Ort für Frauen und Mädchen werden.