Am heutigen IDAHOBIT, dem Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie, erhebt sich ein Sturm der Entrüstung gegen die wachsende Welle von Queerfeindlichkeit, die von Washington bis Moskau reicht. David Stögmüller, Sprecher der Grünen für LGBTIQ+, warnt eindringlich vor einer reaktio
Am heutigen IDAHOBIT, dem Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie, erhebt sich ein Sturm der Entrüstung gegen die wachsende Welle von Queerfeindlichkeit, die von Washington bis Moskau reicht. David Stögmüller, Sprecher der Grünen für LGBTIQ+, warnt eindringlich vor einer reaktionären Front, die die Rechte und Würde queerer Menschen mit Füßen tritt.
Es ist ein beispielloser Angriff auf die Freiheit: Das Verbot der Budapester Pride im Juni unterstreicht die dramatische Situation in Ungarn. Doch das ist nur die Spitze des Eisbergs. Die systematische Demütigung und Gewalt gegen schwule Männer, inszeniert von rechtsextremen Netzwerken, erschüttert Europa. Stögmüller betont, dass auch die EU nicht immun gegen diese Entwicklungen ist.
Inmitten dieser düsteren Nachrichten gibt es auch Hoffnung. Eine EU-Bürgerinitiative hat die Marke von einer Million Unterschriften erreicht, um ein europaweites Verbot von sogenannten 'Konversionstherapien' durchzusetzen. Dieses beeindruckende Engagement zeigt, dass die Mehrheit der Europäer auf der Seite der Menschenrechte steht.
Stögmüller ruft zu einem gemeinsamen Kampf gegen Hass und Hetze auf. Es sei an der Zeit, dass die Gesellschaft nicht nur symbolisch, sondern aktiv gegen diese menschenverachtende Politik vorgeht. Europa müsse sich als bunt und stark gegen die populistische Front positionieren, die versucht, die Rechte queerer Menschen zu untergraben.
Der heutige IDAHOBIT ist nicht nur ein Tag des Gedenkens, sondern ein Aufruf zum Handeln. Gemeinsam können wir zeigen, dass Liebe und Akzeptanz stärker sind als Hass und Intoleranz.