Die neue Bundesregierung sorgt für Aufregung: Geplante Kürzungen im Sportbereich haben eine Welle der Empörung ausgelöst. Kritiker warnen vor einem dramatischen Rückschritt im österreichischen Sport.Angriff auf erfolgreiche Sportreformen!Mit Unverständnis reagieren der ehemalige Sportminister Werner
Die neue Bundesregierung sorgt für Aufregung: Geplante Kürzungen im Sportbereich haben eine Welle der Empörung ausgelöst. Kritiker warnen vor einem dramatischen Rückschritt im österreichischen Sport.
Mit Unverständnis reagieren der ehemalige Sportminister Werner Kogler und die Sportsprecherin der Grünen, Agnes Prammer, auf die Pläne der Regierung. Unter der bisherigen Führung der Grünen wurden entscheidende Reformen im Sportbereich umgesetzt, die nun auf dem Spiel stehen.
In den letzten fünf Jahren wurden nicht nur die Förderstrukturen massiv ausgebaut, sondern auch das Sportbudget signifikant erhöht. Schwerpunkte wie Geschlechtergerechtigkeit, faire Bezahlung, Inklusion und Nachhaltigkeit standen im Fokus und brachten messbare Erfolge. Die Bundessportförderung wurde von 80 auf 120 Millionen Euro erhöht, und Initiativen wie die Vertrauensstelle vera* sowie die Tägliche Bewegungseinheit wurden eingeführt.
Kogler kritisiert scharf: Während Milliarden weiterhin in klimaschädliche Subventionen fließen, soll beim Sport gespart werden. Die geplanten Kürzungen von 15 Millionen Euro machen einen minimalen Teil des Konsolidierungsvolumens aus, haben aber gravierende Auswirkungen auf die Förderung von Athleten und Infrastruktur.
Auch Agnes Prammer zeigt sich enttäuscht über die gebrochenen Versprechen der neuen Regierung. Das Regierungsprogramm formulierte ambitionierte Ziele, doch an den notwendigen Grundlagen wird gespart. Besonders betroffen ist die Tägliche Bewegungseinheit, für die weiterhin keine ausreichenden Mittel bereitgestellt werden.
Kogler und Prammer appellieren an die neue Regierung, insbesondere an Sportminister Andreas Babler und Staatssekretärin Michaela Schmidt, die Bedeutung des Sports für die Gesellschaft zu erkennen. Einsparungen im Sport seien volkswirtschaftlicher Unsinn, da Investitionen in den Sport zu einer Entlastung des Gesundheitssystems führen.
Die Zukunft des österreichischen Sports steht auf dem Spiel. Wird die Regierung ihre Pläne überdenken und den Sport vor einem Rückschritt bewahren?